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Macariel
Nach der Steganographia (1606): Dämon des Westens, der 40 Diener hat; er überbringt Geheimnisse

Macha (siehe →Morrigan)

Machalat (siehe →Machlath)

Machidael
Nach der Demonolatry-Liste: gedanklich verbunden mit Barzabel und Barchiel

Machiel
Nach dem "Höllenzwang" von Dr. Faust: einer der 7 Planetengeister
nach dem Delomelanicon, Fausts Manual - Höllenzwang: erscheint als schöne Jungfrau, erhebt den Menschen zu Macht und Ehren, gibt Glück im Spiel

Machlath (Machalat, Maschkith)
von Gott erschaffene Dämonin, Befehlshaberin über 470 Rotten. Sie streitet sich oft mit Lilith

Madhab
islamischer Dämon, einer der sieben Fürsten der Dschinn

Magog
.. und Gog, Begleiter des Satans im Endkampf (Off. 20,7-8); Magog ist der Name eines feindlichen Landes, regiert von Fürst Gog (Hes. 38), später wird Gog und Magog verstanden als die Kraft, die sich gegen die wahre Religion wehrt

Magoth
Nach Abraham v. Worms: einer der Planetengeister, Herzog der Dämonen

Mahadevi (siehe →Kali)

Mahakala
Mahakali

der Tod, dunkler Aspekt des indischen Shiva, die Göttin Kali als "die große Schwarze"

Mahisha
indischer, vielarmiger Dämonenkönig

Mahr (Mora, Morava)
Slawisches Alpwesen, astralreisende Vampirseele eines lebenden Menschen

Mahra (siehe →Mara)

Maimon (siehe →Amaymon)

Maimun
islamischer Dämon, einer der sieben Fürsten der Dschinn

Majky (Nejky, Navjaky, Navje)
ukrainische Waldgeister in Gestalt schöner junger Frauen, die ihre Opfer zu Tode kitzeln

Maju (siehe →Sugaar)

Makatiel
kabbalistischer Erzengel der Bestrafung, einer der Herrscher der 7 Höllen

Malacoda
der Teufelsschwanz aus Dantes göttlicher Komödie

Malah
Aus dem Necronomicon: einer der 50 Namen des Marduk, Herr der Tapferkeit und des Mutes

Malake Haabbalah
kabbalistischer Erzengel der Zerstörung, Führer der Erzengel der Bestrafung

Malaphar (siehe →Valafar)

Malcoda
ein Herrscher des 8. Kreises des unteren Höllenbereichs aus Dantes göttlicher Komödie

Malebranche
Teufelsklaue aus Dantes göttlicher Komödie

Maleficia
lat. Verbrechen, insbesondere die Hexentaten im Mittelalter

Malik (siehe →Milkom)
ferner: der Herrscher der Hölle im Islam, der die Hölle und das Totenreich regiert, ohne den Seelen Gehör zu schenken - nur beim jüngsten Gericht widmet er sich den Toten und verhöhnt sie

Malphas
krähengestaltiger Dämon, der aus allen Teilen der Welt Künstler herbei holt. Er macht die Gedanken und Wünsche der Feinde zunichte. Er täuscht einen immer, auch wenn man ihm Opfer darbringt.
Aus der Goetia: ein Präsident der unhimmlischen Engel, ein Kriegsgeist, erforscht die Gedanken der Feinde
Nach der Demonolatry-Liste: ein großer Präsident der höllischen Regionen, erscheint als Krähe
Nach "die Kinder Lucifers": hoher Vorsitzender in der Unterwelt mit rauher Stimme, baut Zitadellen und uneinnehmbare Türme, stürzt feindliche Bollwerke ein, lässt gute Arbeitskräfte finden, schenkt Familiensinn, nimmt Opfer entgegen und hintergeht die Opferpriester

Malthas
Malthus
(siehe →Halphas)

Mam
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: böser Gott der schlechten Mächte bei den Kekchi-Indios, zerstört die Ernte, verursacht Hungersnöte, frisst Menschen und lässt Erdbeben entstehen

Mamitu
Mammetu
Mammitu

sumerische Todesgöttin, von Anu entsandt, Richterin in der Unterwelt, Frau Nergals

Mammon
aramäische Bezeichnung für Geld und Reichtum, Personifizierung des unlauteren Gewinns (Luk. 16,9), von den Kirchenvätern als gefallener Engel und Dämon verstanden. Lt. Agrippa v. Nettesheim untersteht ihm die 9. Hierarchie der Dämonen. Mammon und seine Dämonen führen die Menschen in Versuchung.
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names) und der Demonolatry-Liste: aramäischer Gott des Reichtums und Gewinns
Nach "die Kinder Lucifers": Dämon der Habsucht, der den Menschen als erster beibrachte, das Herz der Erde aufzubrechen, um ihr die Schätze daraus zu entreißen.
Bibelstellen: Mat. 6,24

Mamzer
hebräisch: Hurensohn. In hebräischen Schriften der Templer wurde Jesus so genannt, weil er Jhwh als den Satan bezeichnet haben will (in Joh. 9,44).

Mandragoras
Nach der Demonolatry-Liste: vertraute Dämonen, sie werden den Mandrake-Wurzeln zugeordnet und wägen die Gaben Satans an den Zauberer ab, der sie beschwört

Mandurugo
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: philippinischer Vampirdämonin, die tagsäber als Frau Männer verführt, um sie zur Ehe zu verleiten, nachts saugt sie ihren Ehemännern das Blut aus

Manen
römischer Sammelname für die Mächte der Unterwelt, später für die Geister der Toten

Mania
römische Unterweltsgöttin, Mutter der Larven und Laren; auch die Erde selbst, in der die Toten wohnen und auf der sie des Nachts umher spuken. Man opferte der Mania früher Menschen, später stellvertend nur noch Puppen (maniae)
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names) und der Demonolatry-Liste: etruskische Göttin der Hölle

Mantus
etruskischer Todesgott, Zu seinem Reich führte in jeder Stadt eine Grube, die am 24.8., 5.10. und 8.11. geöffnet wurde, damit die Seelen der Toten ein- und ausfahren konnten
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names) und der Demonolatry-Liste: etruskischer Gott der Hölle

Manzalim-Kabiren
Lt. "Satanische Magie" von Gregorius: Bezeichnung für Planetengeister, den Planeten zugeordnet

Mara (Mahra, Papimant)
altindisch Tod, Vernichtung, buddhistisches Prinzip des Bösen, der Zerstörer. Auch ein buddhistischer Dämonenfürst und Totengott, auch Herr der Sinnenwelt, seine Töchter heißen "Begierde", "Unruhe" und "Verlangen".
Maras 10 vernichtende Armeen heißen lt. Buddha: Fleischeslust, Abscheu vor höherem Leben, Durst und Hunger, Begierde, Schlaffheit und Faulheit, Feigheit, Zweifel, Heuchelei und Starrsinn, Gewinnsucht und Lobreden und Ehre und falscher Ruhm, Selbstverherrlichung und Verachtung der anderen
Nach der Demonolatry-Liste: ein buddhistischer Dämon, der versucht, die Seelen zu verdammen
Selbst in der Bibel hat "Mara" die Bedeutung des Bösen, Bibelstellen: 2. Mos. 15,23, Rt. 1,20

Marada
islamischer Dämon der Unterwelt

Marax (Foraii, Forfax, Morax)

Marbas (Barbas)

Marbuel
ein Teufel in der Gestalt eines 10jährigen Jungen
Nach dem "Höllenzwang" von Dr. Faust: einer der 7 Planetengeister
nach dem Delomelanicon, Fausts Manual - Höllenzwang: ein rechter Bergherr, er ist geschwind, trotzig; er ist Herr der Springwurzel

Marchocias
Marchorias
Marchosias

Fürst des Höllenreiches, gehörte vor Satans Fall den Engeln an. Er erscheint zuerst in Gestalt eines Wolfs mit Greifflügeln und einem Schlangenschwanz, auf Geheiß in menschlicher Gestalt. Er speit Feuer, ist ein geschickter Kämpfer, beantwortet alle Fragen und gehorcht dem Magier aufs Wort
Nach der Goetia: ein Marquis der unhimmlischen Engel, ein Kämpfer. Er hofft, auf den 7. Thron zurückzukehren.
Nach "die Kinder Lucifers": hoher Marquis der Unterwelt in Gestalt einer wilden Wölfin, speit Feuer, gehorcht den Exorzisten

Marduk (Amar-utuk, Merodach)
Stadtgott von Babylon, Gott der Heilung und der Weisheit, ein Richter und Lichtbringer, Besieger der Tiamat, Marduks Emblemtier ist der Schlangendrache (Muschuschschu)
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names): Gott der Stadt Babylon
Nach dem Necronomicon: der Herr der doppelköpfigen Axt, Herr der Magier, Gott des Jupiters, Bruder der Inanna
Bibelstellen: Jer. 50,2

Marida
Marids

eine Bezeichnung für Ghule, Dämonen, die unter der Erde hausen, arab.: marida - widerspenstig
Lt. "Satanische Magie" von Gregorius: arabische Bezeichnung für Dämonen, deren Oberhaupt ist Iblis

Marshavan
einer der Daevas des Ahriman
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: iranischer Dämon der Dürre und der Not, bedroht die guten Religionen

Marsyas
phrygischer Dämon, bei den Griechen Herausforderer des Apollon

Marthym (siehe →Bathim)

Marukka
Aus dem Necronomicon: einer der 50 Namen des Marduk, weiß alle Geheimnisse

Marut
angeblich zu Babylon abgefallener Engel. Harut und Marut sind das Begleitpaar von Spenta Amrati, Haurvatat und Ameretat in der altpersischen Mythologie. Im arabischen Raum gelten sie als die Urheber der Zauberei und Magie.
Im Koran werden sie auch öfters erwähnt, z.B. in Sure 2,103.

Marutukku
Aus dem Necronomicon: einer der 50 Namen des Marduk, Meister der Schutzkünste

Masa
nach dem Lexikon des Satanismus und des Hexenwesens: christlich-gnostischer Dämon

Masan
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: dämonische Wiedergänger des indischen Volksglauben, lauern an Begräbnisstätten und bringen tödliche Krankheiten

Maschkith (siehe →Machlath)

Maseriel
Nach der Steganographia (1606): Dämon des Westens, der 60 Diener hat; seine Funktion sind Philosophie und Magie

Mashiht
Mashit

kabbalistischer Erzengel der Zerstörung, ausführende Kraft/Figur des Gerichtshandelns Gott Jhwh bei der Tötung der Erstgeborenen in Ägypten

Maskim
Maskin
(Plejaden)
babylonische Unterwelts-Dämonen, die, die im Hinterhalt liegen, 7 Engel der Hölle, Söhne Nergals, des Unterweltgottes. Sie bewachen den Lebensquell, symbolisieren den Winter und sind Feinde des Frühlings, sie verursachen Sonnen- und Mondfinsternisse, bringen Krankheiten und widersetzen sich Menschen und Göttern
Aus dem Necronomicon: 7 böse Geister, Herren der Schatten und der See
Lt. "Satanische Magie" von Gregorius: Verfolger, gefürchtete, akkadische Dämonen

Massikim (Mazzikin)
geflügelte, böse Geister im Talmud, eine von 4 Arten jüdischer Dämonen an unreinen Orten, die einsam lebende Menschen angreifen und durch Fackellicht vertrieben werden können. Sie wurden von Gott an einem Freitag erschaffen, gleichen den Menschen und müssen essen, trinken und sich fortpflanzen
Lt. "Satanische Magie" von Gregorius: hebräische Bezeichnung für "gefallene Engel", Krankheitsdämonen in der jüdischen Lehre, ihr Führer ist →Aschmedaj

Mass Ssarati
Mass Ssaratu
(Kia Mass Ssaratu)
Aus dem Necronomicon: die Drei Wächter, vertreiben gelegentlich als Hunde die Idimmu

Mastema
hebr.: Abscheu, Feindseligkeit; "Fürst Mastema" ist die Bezeichnung Satans in den Apokryphen. Andere Quellen sehen in Mastema einen der gefallenen Engel, die sich mit den Töchtern der Menschen einließen. Bei der Sinflut überredete Mastema den Gott, 10% der Dämonen übrig zu lassen um die Menschen in ihrer Gottestreue zu testen. Mastema soll auch auf Moses einen Mordanschlag verübt haben
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names): Hebräische Bezeichnung für Satan
Nach der Demonolatry-Liste: der Führer der menschlich-dämonischen Sprösslinge

Matanbukus (siehe →Belial)
Beiname Belials

Mathim (siehe →Bathim)

Mavet
Mawt
(siehe →Mot)

Maymon (siehe →Amaymon)

Mazainya
teuflische Geschöpfe aus dem Vendidad (Fargard 9,13)

Mazzikin (siehe → Massikim)

Medusa
Medusa
hässliche Tochter des griechischen Meergottes Phorkys mit Schlangenhaaren

Mefitis
altitalienischer Gott der Schwefelquellen

Megära
Megäre
Megaira

die Neidische, "die eifersüchtige Rache", eine der 3 → Erinnyen in der griechischen Unterwelt Hades
Nach Goethes Dr. Faustus: eine der Furien

Meghamalin
indischer Dämon

Meister Therion
Pseudonym von Aleister Crowley (1875-1947)

Melchom
Nach der Demonolatry-Liste: der Schatzmeister des höllischen Palastes
Nach "die Kinder Lucifers": Dämon, der den Geldsäckel trägt, Zahlmeister der Unterwelt

Mehen
"der mit den zwei Köpfen", Unterweltsdämon der alten Ägypter

Mekashshefah
Mekhashshef

jüdische Bezeichnung für Hexe/r, Dämonenbeschwörer/in

Melek Taus
Der Engel, evtl. Gabriel, den die Yezidi in Kurdistan verehren. Man interpretierte den Melek Taus als den Shaitan.
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names): Yezidischer Teufel

Membaris
erfundene, dämonische Gestalt aus dem Trivialroman "Lukas - 4 Jahre Hölle"

Menadiel
Nach der Steganographia (1606): Dämon mit 20 Diener, der Geheimnisse verkündet

Mephisto
Mephistopheles

Hauptfigur und dienstbarer Teufel im Goethe'schen Drama von Dr. Faustus
"Mephostophiles", griechisch: me-phos-philos - der das Licht nicht liebt
"Megistos", griechisch: der größte, und "ophelein", griechisch: nützen, der größte Dienstbare
"Mephir", hebräisch: Zerstörer und "Tophel", hebräisch: Lügner, Lügenverbreiter - Name des Teufels, der Feind des Lichts, gefallener Engel, Beiname des Satans oder einer der Dämonen
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names): (griechisch) der das Licht meidet Aus Faust)
Nach der Demonolatry-Liste: der Lichtscheue, Gegenstück zu Lucifer
Nach Collin und Plancy 1818: Die neuere Bezeichnung für Satan. Eine im wesentlichen literarische Herleitung, verbunden mit den Faust-Erzählungen. Im Wortsinn bedeutet der Name "Feind des Lichts".

Merapis
nach dem Lexikon des Satanismus und des Hexenwesens: christlich-gnostischer Dämon

Meremuth
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: Wetterdämon, der Unwetter und Stürme übers Land schickt

Meresin
angeblich ein gefallener Engel

Merihim
Meririm
Merizim

Regent der Luftgewalten; meridianus daemon - Dämon des Mittags aus dem Ps. 91,6, macht die Menschen zwischen 10 und 14 Uhr träge, kann Schwermut, Langeweile und Lebensekel hervorrufen. Meririm wird von Paulus als Dämonenfürst bezeichnet Eph. 6,12
Nach der Demonolatry-Liste: der Prinz der Pest
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: mittelalterlicher Dämon des Mittags, verdirbt die Luft und erzeugt Pestilenz

Merkur
römischer Begleiter der Seelen in die Unterwelt, gleich dem griechischen Hermes

Merodach (siehe →Marduk)

Meschaber
kabbalistischer Erzengel der Zerstörung

Meslamta'ea (siehe →Nergal)
sumerisch für Nergal

Metatron (Adrigon, Amisiyah, Asasiah, Batsran, Bibiyah, Eved, Estes, Galiel, Haviyahu, Itatiyah, Kalkelmiyah, Midrash, Parsiyah, Rasesiyah, Safkas, Shaftiyah, Tetrasiyah, Uvayah, Zerhiyah, Zevtiyahund)
kabbalistischer, guter (!) Dämon, der König der Engel. Der Name stammt evtl. von griech. metatronou - beim Thron (Gottes). Er gilt als der mächtigste Engel und holt die Gebete der Menschen ab, um sie zu Gott Jhwh zu bringen; manche missverstehen ihn daher als den Teufel, der sich anbeten lässt. Auch wird er als oberster Todesengel angesehen

Metztli
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names) und der Demonolatry-Liste: aztekische Gottheit der Nacht

Mictain
Mictian
Mictlantecutli
Mictlan-Tecuhtli

aztekischer Gott der Unterwelt, Todesgott
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names) und der Demonolatry-List: aztekische Gottheit des Todes

Mictlan
aztekisches Totenreich, Unterwelt

Mictlancihuatl
Partnerin des aztekischen Höllenregenten Mictlantecuhtli

Midgard
Midgardschlange
Midgardsomr

nordische Riesenschlange im Meer, Gegnerin Thors
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names): Sohn des Loki, dargestellt als eine Schlange

Midrash (siehe →Metatron)

Milea
nach dem Lexikon des Satanismus und des Hexenwesens: christlich-gnostischer Dämon

Milkom (Milcom; Malik)
Hauptgott der im Ostjordanland lebenden Ammoniter, Salomo betete ihn an (1. Kön. 11,5, 2. Kön. 23,13, 1. Kön. 11,33)
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names): ammonitischer Teufel

Milpeza
nach dem Lexikon des Satanismus und des Hexenwesens: christlich-gnostischer Dämon, Reichs-Secretarius

Mimir
nordischer Quelldämon

Minos
der gerechte Totenrichter des Hades in der griechischen Mythologie, auch in Dantes göttlicher Komödie

Minotauros
menschenfressendes Stierwesen aus der griechischen Sagenwelt
höllischer Herrscher des 7. unteren Höllenbereichs in Dantes göttlicher Komödie

Mithaokht
im Bundahishn genannter Daeva, der dem Aeshma als einer von 7 Kräften gegeben ist. Geschöpf des Angra Mainyu, die dieser während der 3000 Jahre seiner Bestürzung über Ahura Mazdas Sieg erschuf.

Mithocht
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: awestisch: "falsch gesprochen", iranischer Dämon und Personifizierung der Zweifelhaftigkeit, ist der Gehilfe des Höllenfürsten Aeshma

Mitlan
die Unterwelt bei den Azteken, regiert von Mictlantecuhtli (siehe → Mictain) und seiner Frau Mictlancihuatl

Mlk (siehe →Moloch)

Modgud
eine jungfräuliche Dienerin der Hel in der germanischen Mythologie

Molech
Molek
Moloch
(Melek)
kanaanitische Gottheit, dem Kinder geopfert wurden (2. Kön. 23,10), in das Kirchenweltbild eingegangen als gefallener Engel
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names) und der Demonolatry-Liste: Phönizischer und kanaanitischer Teufel
Nach "die Kinder Lucifers": Fürst aus dem Reich der Tränen, Mitglied des höllischen Rates, man opferte ihm Kinder, er ist bedeckt mit den Tränen der Mütter und dem Blut der Kinder. Man verwechselte Moloch wegen der sieben geheimnisvollen Türen gelegentlich mit Mithras.
Bibelstellen: 3. Mos. 18,21, 3. Mos. 20,2-5, 1. Kön. 11,7, Jer. 32,35, Am. 5,26, Apg. 7,43

Mondkalb (siehe →Uile-beist)

Mora
Morava
(siehe →Mahr)

Morax (siehe →Marax)

Mormo
Gespenst im griechischen Volksglauben
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names) und der Demonolatry-Liste: (griechisch) König der Ghouls, Konsorte der Hecate

Moroi
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: rumänische Wiedergänger, Gestaltwandler, senden ihre Seele aus, um Menschen zu bedrängen und sie zu schwächen

Morrigan
Morrigu
(Badb, Macha, Nemain, Neman, Nemon)
dreifaltige Todes- und Kriegsgöttin der Iren, weiht die Rüstung der in dem Tod Geweihten, zieht als Krähe über das Schlachtfeld
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: Todesgöttin der irisch-keltischen Stämme. Sie ist die Vorbotin von Schlachten

Morta
römische Todesgöttin

Mortifer
Todbringer, neuer Name des ehemaligen Luzifers (Lichtbringer) nach seinem Fall

Mortus
Synonym für den Teufel

Mot (Mawt, Muth, Mutu)
semitisch-assyrischer Gott der Dürre und des Todes, Herr der Unterwelt, tötet den Baal; Todesengel im Judentum

Muidhi
spirituelles Wesen, das im Zoroastrismus mit Gebeten und Zauberformeln ausgetrieben wird (Vendidad, Fargard 11,9)

Mujinna
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: altjapanische Spukgestalt, die nächtliche Wanderer erschrickt

Mulciber
angeblich ein gefallener Engel, in Miltons "Lost Paradise" ist er der Baumeister gigantischer Paläste und Tempel, auch einst der hohen Türme des Himmels

Mullin
Nach der Demonolatry-Liste: Leonard's rechte Hand

Mulo
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: Vampire und Totengeister der Zigeuner-Mythologie, die nachts die Lebenden erschrecken; sie haben Leiber ohne Knochen und an den Händen fehlen die Mittelfinger

Mummu
altmesopotamischer Ratgeber des Apsu
Nach dem Necronomicon: einer der 50 Namen des Marduk, die Kraft, die Marduk gegeben wurde, um aus Tiamat das Universum zu formen

Mummu Tiamat (siehe →Tiamat)

Munkar
einer von 2 drohenden Engeln (Nakir und Munkar) im Islam, die den Toten über seinen Glauben befragen und ihn anschließend misshandeln, wenn er das Glaubensbekenntnis nicht aufsagen kann

Muraka
Ungeheuer im Zarathustra'schen Weltbild

Murmur
Murmus
Murmux

angeblich ein gefallener Engel aus der Hierarchie der Throne. Er erscheint als Soldat, der auf einem Greif reitet und eine Krone auf dem Kopf trägt. 2 Musiker begleiten ihn. Er lehrt die Philosophie und lässt die Seelen von Verstorbenen erscheinen um Fragen zu beantworten
Aus der Goetia: ein Herzog und Graf der unhimmlischen Engel, lehrt die Philosophie
Nach der Demonolatry-Liste: Dämon der Musik, ein Graf der Hölle

Murra
islamischer Dämon, einer der sieben Fürsten der Dschinn

Muschhuschschu
Mushhushshu

akk.: wütende Schlange, entspricht dem sumerischen Schlangendrachen Ushumgal

Muspelheim
Feuerland, das ursprüngliche Land der Glut und des Feuers; in der germanischen Mythologie eines der 9 Reiche

Muth
Mutu
(siehe →Mot)

Mylitta (Plural: →Astaroth; Anath, Aschera, Ascherah, Ascherat, Aschtarat, Ashtaroth, Astarte, Asthor, Attar, Atargatis, Eschtar, siehe auch →Inanna, Ischtar, Schtar; phrygisch: Kybele)


Dämonenliste
Erstveröffentlichung: 07.11.1999

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