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Weil hier immer wieder dicke Missverständnisse auftauchen, vornweg gleich folgendes Statement:

Ich habe ABSOLUT NICHTS mit Magie zu tun (ist zu 99% sowieso nur Humbug und das restliche 1% interessiert mich auch nicht), betreibe keinerlei Rituale - weder "Schwarze Messen", Opfer, noch Beschwörungen oder dergleichen - und halte auch von solch einem Krimskrams absolut GAR NICHTS!

Damit das mal endlich klar ist!


Da war zuerst mal die Elisabeth.
Elisabeth war 26 Jahre alt und gebar Maria
und lebte danach noch viele Jahre und gebar Töchter und Söhne
und starb.

Maria war 28 Jahre alt und gebar Emilie
und lebte danach noch viele Jahre und gebar Töchter und Söhne
und starb.

Emilie war 31 Jahre alt und gebar Luise
und lebte danach 48 Jahre und gebar nur noch Söhne
dass ihr ganzes Alter ward 80 Jahre, und starb.

Luise war 28 Jahre alt und gebar Renate
und lebte danach noch 65 Jahre
dass ihr ganzes Alter ward 93 Jahre, und starb.

Renate war 22 Jahre alt und gebar MICH
und lebte danach 36 Jahre und gebar noch eine Tochter
dass ihr ganzes Alter ward 58 Jahre, und starb.

Und siehe, ich bin RAFA...

(...und dann ist da noch eine Tochter: Ich habe eine, die heißt Susanne.)


Meine Eltern waren zwar Atheisten, aber weil "es sich so gehörte" bestimmten sie bei meiner Geburt, dass ich evangelischen Bekenntnisses sein sollte. "Weil es sich so gehörte", besuchte ich in der Schule natürlich den Religionsunterricht und sollte dann auch konfirmiert werden. Zu dem Zweck wurde ich in den kirchlichen Präparantenunterricht gesteckt:

Volz hieß der Mensch und er war Pfarrer von St. Andreas, der mich 1975 zu ersten ernsthaften Gedanken bez. Religion nötigte.

Es waren wohlgemerkt nicht die Argumente, sondern Zwang und Gewalt, womit er mich letztendlich zur Konfirmation bewegen konnte.

In meiner Ohnmacht war mir die Rettung meiner Ehre nur durch noch stärkere Autoritäten denkbar:

Durch das zweitgewaltigste
Wesen im Universum,
Lord Satan!

Das Erstgewaltigste dachte ich mir ja bereits vergeben an die Zielobjekte meiner Rache, Pfarrer, Eltern und sonstige Autoritäten.


 

die Weiche zum Teufel

Die Details zu dieser Geschichte gibt es hier:


Am Anfang war alles noch recht einfach:

Ich hüpfte des Nachts auf Friedhöfen herum, schmökerte ein "magisches Buch" nach dem anderen durch, ließ mir keinen Horrorfilm entgehen, ich stahl, log und wartete auf die Nacht, in der mir einst Astaroth begegnen sollte, den ich mir zum Schutzdämon auserwählt hatte...

Dieses Treiben befriedigte mich auf die Dauer reichlich wenig: Eigentlich suchte ich "ich-weiß-nicht-wo" nach "ich-weiß-nicht-was", ohne dass je etwas passierte.

Das einzig Ernstzunehmende, was mir blieb, waren meine Gedanken und Philosophie.

Siehe auch:
Kindliches aus meiner Anfangszeit


Zuerst fiel mein dualistisches Bild des Guten und Bösen:

Das Gleiche gilt natürlich für das Gute.


Es sind denn Gott und Teufel - ihre Existenz dieser Überlegung halber vorausgesetzt - auf andere (Menschen) als bewertende Subjekte angewiesen, wenn sie gut oder böse sein möchten.

Narzisstischerweise genügt es der Gottheit Jhwh natürlich nicht, sich von dazu programmierten Robotergeistern verehren zu lassen, sondern dazu braucht es schon den "freien Willen", damit die freiwillig geleistete Anbetung so richtig geil kickt. Aber wehe, einer von diesen freiwilligen Geistern entscheidet sich für etwas anderes...! Dann ist aber der Teufel los!

Das dargestellte Denken und Handeln des Gottes Jhwh zeugt auffallend von sehr menschlichen Neurosen, womit sich auch schon Sigmund Freud beschäftigt hat.

Die für Gott Jhwh's Eitelkeit so wichtige Funktion des (positiven) Bewertens macht den Menschen für den "guten" Gott Jhwh unverzichtbar, der so empfindlich von seinen Anbetern abhängig zu sein scheint. Wie anders wären denn seine in der Bibel beschriebenen, cholerischen Reaktionen bei Widerspruch (Vorenthaltung der Verherrlichung) sonst zu erklären?


Siehe dazu auch Höllentore,
insbesondere "von der Evolution einer Gottheit"


Quintessenz:
  • Zugunsten Gott Jhwhs nehme ich an, dass ihm dieses neurotische Wesen von neurotischen Menschen (Bibelautoren) angedichtet wurde, d.h. die in der Bibel beschriebenen Geschehnisse sind völlig verfälscht und entstellt durch die primitive Sichtweise der Autoren.
  • Andernfalls bliebe nur noch die Möglichkeit, dass es sich bei Gott Jhwh tatsächlich um die dargestellte, psychisch dringend behandlungsbedürftige Seele handelt.

Ergo:

In jedem Fall erscheint die Religion um Jhwh als eine überaus düstere Sphäre. Ich bin mir der begrenzten Macht meiner Charakterstärke bewusst und wage mich daher nicht näher an dermaßen gewaltige, erstickende, seelische Abgründe.


Gott sei Dank ist Lord Satan anders!

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