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auch: Bael, Baël, Baëll, Beel, Bel, Belos, Bol, Baalberith, Balberith

Das Wort "Ba'l" oder "Bel" bedeutet "Eigentümer, Herr" (später bezeichnet das Wort "Bel" den Marduk (Jer. 46,1) und bezeichnet Götter, z.B.:
 

Baal-Addirmächtiger Baal: karthagischer Fruchtbarkeits- und Unterweltgottheit
Baal-Biq'ähHerr der Ebenen: Wetter- und Himmelsgottheit
Baal-HadadHerr des Donners: Sturm- und Wettergott
Baal-Hammon (Bebellahamon)Herr der Räucheraltäre: karthagischer Fruchtbarkeitsgott
Baal-KarmelosHerr des Berges Karmel: Kanaanäischer Orakelgott (1. Kön. 18,19 ff)
Baal-MarquodHerr des Tanzes: Altsyrischer, heilender Gott
Baal-QuarnaimHerr der beiden Hörner: punischer Gott zweier Bergspitzen am Golf von Tunis
Baal-SaponHerr des Berges Sapon: kanaanäischer Gott
Baal-SchamemHerr des Himmels: Altsyrischer, nordmesopotamischer, karthagischer Himmelsgott
Baal-Zebub (Baalsebub; Beelzebub) Herr der Fliegen: Stadtgott der Philister (2. Kön. 1,2)

Baal war die höchste Gottheit im kanaanäischen Raum, ein Fruchtbarkeits- oder Sturmgott.

Die Demonolatry-Liste unterscheidet zwischen Baal und Bael:
Baal - hebräischer Teufel, bedeutet "der Herr". Die Kanaaniter huldigten dem Baal und hielten Rituale ab, wobei Kinder als Opfer verbrannt wurden. Nach Wierius ist dieser Dämon der erste Monarch der Hölle und erscheint als 3-köpfiges Ungeheuer. Er wird im großen Zauberbuch als General der höllischen Armeen bezeichnet.
Bael - Kanaanäischer Herr der Verträge, später der Gott des Todes. Nach Wierius ein Herr der Dämonen der höllischen Allianz. In einigen Hierarchien ist er der Sekretär der höllischen Archive. Er ist Dämon der Blasphemie und des Mordes.

Louis Pascal Breton: Baal

Aus "Die Kinder Lucifers", Collin de Plancy, Clemens Verlag, Berlin, ISBN 3 88468 033 12
Baal, Großfürst mit einem sehr ausgedehnten Herrschaftsbereich in der Unterwelt. Einige Dämonomanen sehen in ihm den kommandierenden General der Höllenarmeen. Er wurde früher von den Kanaanitern, Karthagern, Chaldäern, Babyloniern und Sidoniern angebetet, ebenso von den Israeliten, als sie wieder dem Götzendienst verfielen. Es wurden ihm auch Menschenopfer gebracht. Bei Arnobe erfährt man, daß seine Anbeter ihm kein bestimmtes Geschlecht zuschrieben. In Asien wurde er oft für die Sonne gehalten.
Bael, im Grand Grimoire (Großes Zauberbuch) aufgeführter Dämon an der Spitze der Höllenmächte. Er ist es auch, mit dem Wierus das Verzeichnis seiner berühmten Pseudomonarchia daemonum beginnt. Er nennt Bael den ersten König der Hölle; seine Reiche erstrecken sich in der östlichen Gegend. Er zeigt sich mit drei Köpfen, der eine in Gestalt einer Kröte, der andere in der eines Menschen, der dritte in der einer Katze. Seine Stimme klingt heiser, er schlägt sich aber damit sehr gut. Er macht die, die ihn beschwören, schlau und gerissen und lehrt sie das Mittel, sich bei Bedarf unsichtbar zu machen. Sechsundsechszig Legionen gehorchen ihm. Ist er identisch mit Baal?

Ferner: Baalberith (Balberith), Dämon zweiter Ordnung, Meister oder Herr des Bundes. Er ist, einigen Dämonomanen zufolge, Generalsekretär und Hüter der höllischen Archive. Die Phönizier, die ihn anbeteten, nahmen ihn zum Zeugen ihrer Eide. Viele dieser Götzen waren eigentlich Dämonen, deren Namensteil Baal Gott oder König bedeutet. So gab es Baalgad, der das Glück schenkte; Baalpharas, der bösartig war; Baalsemen, von dem es hieß, daß er im Himmel thronte, was aber wohl nicht stimmt; Baalzephro, den man, auch den Dämonomanen nach, auf Wachtposten an die Grenze stellte.

Baal-Gadschenkt das Glück
Baal-Pharasbösartig
Baal-Phegor (siehe →Belphegor) Gott des Berges Phegor (=Kluft, Spalt)
Baal-Sementhront im Himmel
Baal-ZephroWachtposten an der Grenze

Aus der "Pseudomonarchia daemonum", Wierus, 1563:
Primus Rex, qui est de potestate orientis, dicitur Baël, apparens tribus capitibus, quorum unum assimilatur bufoni alterum homini, tertium feli. Rauca loquitur voce, formator morum & insignis certator, reddit hominem invisibilem et sapientem. Huic obediunt sexagintasex legiones.
Baëll - der erste und oberste König, der von der Energie des Orients ist, wird Baëll genannt der, wenn er oben beschworen wird, erscheinet mit drei Häuptern, dessen erstes dem einer Kröte ähnlich ist, das zweite dem eines Menschen und das dritte dem einer Katze. Er spricht mit einer heiseren Stimme, er macht, dass ein Mensch unsichtbar wird und klug, er hat unter seinem Befehl sechsundsechszig Legionen von Teufeln.

Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names): Kanaanäischer Herr der Verträge, aus dem später ein Teufel gemacht wurde

Bibelstellen zu Baal:
4. Mos. 25,3 und 5
5. Mos. 4,3
Ric. 2,13
Ric. 6,31-33
1. Kön. 16,31-32
1. Kön. 18,19-26
1. Kön. 19,18
1. Kön. 22,54
2. Kön. 1,2-6
2. Kön. 1,16
2. Kön. 10,18-28
2. Kön. 17,16
2. Kön. 21,3
2. Kön. 23,4-5 Jer. 2,8
Jer. 7,9
Jer. 11,13
Jer. 11,17
Jer. 12,16
Jer. 19,5
Jer. 23,13
Jer. 23,27
Jer. 32,29
Jer. 32,35
Hos. 2,10
Hos. 2,18
Hos. 13,1
Röm. 11,4

Aus dem "Lexikon der Götter und Dämonen" von Manfred Lurker, Kröner Verlag, Stuttgart, ISBN 3 520 82001 3
Sturm- und Fruchtbarkeitsgott der Westsemiten, teils anthropomorph, teils in Stiergestalt dargestellt. Das Wort ba'l bedeutet "Eigentümer, Herr" und kann ganz allgemein als Theonym dienen und bezeichnet dann verschiedene Lokalgötter wie z. B. Baal-Sidon oder Baal-Libanon; der Baal von Tyros wurde als Melqart bekannt. In ganz Syrien nahm Baal-Hadad eine zentrale Stellung ein. Mit den Hyksos kam der Baal-Glaube auch nach Ägypten, wo das Bild des Gottes durch eine konische Mütze mit langem Band und Stierhörnern gekennzeichnet ist; bald danach wurde Baal mit Seth identifiziert.

Melqart
(eigentlich Milk-qart "Stadtkönig"), Hauptgott von Tyrus in Phönikien und auch in deren Tochterstadt Karthago verehrt. Er hat eine Beziehung zum Meer und zur Seefahrt; auf Münzen wird er abgebildet, wie er auf einem Seepferd reitet. Später galt er auch als Sonnengott, was zur Gleichsetzung mit Herakles beigetragen haben mag.
Seth
(Setech, Sutech), zwielichtiger Gott der alten Ägypter. Als Herr der Wüste ist er Widersacher des Vegetationsgottes Osiris; im Streit der beiden Brüder wird die ständige Auseinandersetzung in der Welt widergespiegelt. Da Seth seinen Bruder ermordete, wurde er später zur Verkörperung des Bösen und deshalb in der interpretatio graeca mit Typhon wiedergegeben; hierzu paßt auch, daß er als Gott der nichtägyptischen Länder aufgefaßt wurde. Als Seth zugehörige Tiere galten neben dem Pferd und der Antilope vor allem Schwein, Nilpferd und Krokodil. In seinem positiven Aspekt erscheint der Gott als (oberägyptischer) Partner des (unterägyptischen) Königsgottes Horus; am Bug des Sonnenschiffes stehend, bekämpft er die Apophisschlange.

Baal-Addir
("mächtiger Baal"), zunächst Gott der phönikischen Stadt Byblos, dann auch im punischen (karthagischen) Afrika verehrt - ob als Fruchtbarkeits- und/oder Unterweltsgott ist umstritten. Bei afrikanischen Truppen wurde er mit Jupiter Valens gleichgesetzt.

Jupiter
lateinischer Name (eigentlich Iuppiter) des indogermanischen Licht- und Himmelsgottes, entstanden aus Diu-pater, das bedeutet soviel wie Vater des Lichtes (dies "Tag" von einer Wurzel deleu "leuchtend"). Ihm waren auch die Vollmondtage (Iden) heilig. Seine Kultstätten befanden sich auf Bergeshöhen; auf dem Kapitol wurde Jupiter als Bester und Größter verehrt: luppiter Optimus Maximus war der Hauptgott Roms und bildete mit Juno und Minerva eine Trias. Als Fulgur sandte er die Blitze, als Tonans den Donner. Mit der Ausdehnung des Römerreiches wurde auch die kriegerische Funktion stärker betont; als luppiter Stator verlieh er dem kämpfenden Heere Widerstandskraft und als Iuppiter Victor den Sieg. Der römische Gott verschmolz vielfach mit außerrömischen Provinzgottheiten, so mit dem syrischen Dolichenus. Im Mythos werden Zeus und Jupiter gleichgestellt.

Baal-Biq'äh
als "Herr der Ebene" (zwischen dem Libanon und dem Antilibanon) war er die Gottheit, nach der die Stadt Baalbek ihren Namen erhielt. Zunächst eine Wettergottheit (wie Baal-Hadad), wuchs er in hellenistischer Zeit in die Rolle eines Himmels- bzw. Sonnengottes und wurde mit Zeus gleichgesetzt; in römischer Zeit galt er als Jupiter Heliopolitanus (Baalbek hatte jetzt den Namen Heliopolis, Sonnenstadt).
Baal-Hadad
altsyrischer Sturm- und Wettergott; der Name bedeutet "Herr des Donners". Hadad hat seine babylonische Entsprechung in Adad. Als Wettergott hat er den Beinamen "Wolkenreiter", in kriegerischer Funktion heißt er "Fürst Baal" und in den Erzählungen von seinem Tod und seiner Auferstehung "Fürst, Herr der Erde". Symbol des Gottes ist der Stier (Fruchtbarkeitsbedeutung). Nach ugaritischen Texten wohnt Baal auf dem Berg Sapan, nach dem er auch Baal Sapan genannt wird. Die Hauptfeinde Baals sind Jamm (Meer) und Mot (Tod). Auf einer Stele zu Ras Shamra trägt der Gott Keule und Blitzsymbol in seinen Händen.

Adad
(in Syrien Hadad), babylonischer Wetter- und Regengott, gewöhnlich mit dem Keilschriftzeichen für "Wind" geschrieben. Er galt als Sohn des Himmelsgottes An. Seine Beinamen "Deichgraf des Himmels" und "Herr des Überflusses" kennzeichnen ihn als Segensspender. Hält er den Regen zurück, treten Dürre und Hungersnot ein. Sein Symboltier war der Stier, sein Symbolzeichen das Blitzbündel. Nach einem alten Hymnus erheben Himmel und Erde vor dem auch Ramman ("Donner") genannten Gott. Nebenstehende Abbildung (Siegelbild) zeigt ihn mit einem von astralen Symbolen verzierten Kleid und mit einem hohen, von einer Federkrone geschmückten Hut, in den Händen das zangenförmige Blitzzeichen.
Jamm
phönikisch-kanaanäischer Gott des Wassers, vor allem des Meeres; in einem Beinamen wird er auch "Herrscher Fluß" genannt. Er maßt sich eine Herrscherstellung über die anderen Götter an, wird aber von Baal besiegt. Nach einer Überlieferung erhält Jamm zur Besänftigung die Göttin Attart (Astarte) zur Braut.
Mot
(semitisch mawt, mot "Tod"), phönikischer Gott der Dürre, der Unfruchtbarkeit und des Todes; er ist Herr der Unterwelt, dem "Leichenhaus der Erde". Mot ist Gegenspieler des Baal, den er tötet. Daraufhin fährt die Göttin Anat in die Unterwelt, schlägt Mot mit einem Schwert in Stücke, was letztlich die Wiederauferstehung Baals zur Folge hat. Wahrscheinlich meint Philon von Byblos den Mot, wenn er von einem Gott Muth spricht, den die Phönizier "Tod" nennen.

Baal-Hammon
erstmals in einer Inschrift aus dem phönikischen Zindschirli erwähnter Gott. Der Name wird gedeutet als "Herr der Räucheraltäre". Bekannt ist er vor allem als Hauptgott von Karthago, von wo aus er auf Malta, Sizilien und Sardinien eingeführt wurde. In Nordafrika galt er hauptsächlich als Fruchtbarkeitsgott, wofür auch das ihm in römischer Zeit beigelegte Epitheton Frugifer ("Fruchtträger") spricht. Auf Sizilien und in Afrika gehörten Kinderopfer zu seinem Kult. Durch die Namensähnlichkeit mit dem Oasengott Ammon erblickte man auch in ihm einen Orakelgott. Bei den Griechen wurde Baal Hammon mit Kronos, bei den Römern mit Saturn gleichgesetzt.

Bebellahamon
nordarabischer (palmyrenischer) Gott, in dem man eine Variante des punischen Baal Hammon erblickt hat.

Ammon
als Widder dargestellter Gott der westägyptischen Oase Siwa und ihrer im Altertum berühmten Orakelstätte (Ammonium). Ammon ist die griechische Namensform des ägyptischen Amun. Seit seinem Besuch in der Oase Siwa hielt sich Alexander der Große für einen Sohn des Zeus-Ammon ähnlich wie die Pharaonen als Söhne des Amun-Re galten. Nordafrikanische Felszeichnungen mit dem sonnenscheibentragenden Widder werden als Ausstrahlung des Ammon-(Amun)Kultes betrachtet.
Kronos
ursprünglich ein vorgriechischer Fruchtbarkeitsgott, auf den das Erntefest der Kronien (vergleichbar den römischen Saturnalien) zurückzuführen ist. In der griechischen Mythologie ist er ein Titan, Sohn des Himmelsgottes Uranos und der Erdgöttin Gaia. Er überfiel seinen Vater, entmannte ihn und bemächtigte sich der Weltherrschaft. Um seinerseits vor ähnlichem Schicksal bewahrt zu bleiben, verschlang er alle seine Kinder, bis auf Zeus, an dessen Stelle seine Gattin Rheia ihm einen in Windeln gewickelten Stein reichte. Der in der Verborgenheit herangewachsene Zeus entthronte schließlich seinen Vater und stürzte ihn in den Tartaros.
Saturnus
römischer Gott des Ackerbaues, wahrscheinlich wurde er von den Etruskern übernommen. Schon im 5. Vorchristlichen Jahrhundert erhielt er auf dem Forum einen Tempel, in dem die römische Staatskasse (aerarium) aufbewahrt wurde. Sein Fest waren die Saturnalien (17.-19. Dezember) mit dem Brauch, daß die Herren die Sklaven zu bedienen hatten; auch schenkte man sich Kerzen, deren Licht eine magische Feuerzufuhr an die entkräftete Wintersonne bewirken sollte. Im Mythos erscheint Saturn als Gemahl der Ops und als Vater des Jupiter; mit seinem Namen ist die Vorstellung eines goldenen Zeitalters verbunden. Seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. wird Saturn mit dem griechischen Kronos gleichgesetzt.

Baal-Karmelos
("Herr des Karmel"), auf dem Berge Karmel verehrter kanaanäischer Gott, dessen Priester von dem alttestamentlichen Propheten Elias zu einem Gottesurteil herausgefordert wurden (1. Kön. 18,19. Der Orakel erteilende Berggott wurde in römischer Zeit noch verehrt, u.a. von Kaiser Vespasian.
Baal-Marqod
("Herr des Tanzes"), altsyrischer Gott, der in der Nähe der heutigen Stadt Beirut ein Heiligtum besaß. Eine ihm zugehörige heilende Quelle weist ihn als göttlichen Arzt aus. Auf Votivsteinen erscheint er in gräzisierter Form als Balmarkos. In römischer Zeit wurde er Jupiter gleichgesetzt.
Baal-Qarnaim
("Herr der beiden Hörner"), nach zwei am Golf von Tunis gelegenen Bergspitzen benannter punischer Gott, der als Saturn dargestellt und Saturnus Balcarnensis genannt wurde. Wahrscheinlich war er eine lokale Erscheinungsform des Baal Hammon.
Baal-Sapon
kanaanäischer Gott, benannt nach dem Berg Sapon im Norden Palästinas. In Ugarit hieß der Gott Baal Sapan; als Bezwinger des Meergottes Jamm fungiert er auch als Schutzherr der Seeleute.
Baal-Scharnim
(Baal-Schammin), der phönikische Name bedeutet "Herr des Himmels" und dürfte damit eine coelare Gottheit kennzeichnen. Sein Kult war weit verbreitet (Altsyrien, Nordmesopotamien, Cypern, Karthago). Die Seleukiden stellen ihn auf ihren Münzen dar, wie er auf der Stirn mit einem Halbmond geschmeckt ist und in der Hand eine Sonne mit sieben Strahlen trägt. Die Römer nannten ihn Caelus ("Himmel").

Bel (1)
das akkadische Wort bedeutet "Herr" und ist Bestandteil verschiedener Götternamen. In späterer Zeit bezeichnet Bel den Gott Marduk, dies gilt auch für die betreffenden Stellen in der Bibel (z. B. Jeremias 46,1; Daniel 14,3). In einer griechischen Version des babylonischen Schöpfungsepos wird er Belos genannt.

Marduk
(sumerisch Amar-utuk "Jungrind des Sonnengottes", hebräisch Merodach), zunächst Stadtgott von Babylon, seit König Hammurabi Aufstieg zum Reichsgott. Untermauert wurde seine dominierende Stellung durch das Lehrgedicht Enuma elisch, das Marduks Sieg über Tiamat berichtet. Durch seine Gleichsetzung mit Asalluhi wurde er zum Gott der Beschwörungskunst, der Krankenheilung und der Weisheit. Weiter hatte Marduk die Züge eines Richtergottes und Lichtbringers (Gott der Frühlingssonne), ja er galt als "Herr der Götter". Seine Gemahlin war Sarpanitu, sein Sohn der Gott der Schreibkunst Nabu. Marduks Emblemtier ist der Schlangendrache (Muschuschschu), ein anderes Attribut ist die Hacke (marru) oder die Sichel; sein Stern ist der Planet Jupiter.

Bel (2)
oberster Gott von Palmyra, dessen Name ursprünglich Bol (von semitisch Baal?) lautete und unter babylonischem Einfluß (Bel) umgeformt wurde. Er war ein Himmelsgott mit den Attributen Blitzbündel und Adler. Zusammen mit dem Mondgott (Aglibol) und dem Sonnengott (Yarhibol) bildete er eine Trias.

Lt. "Satanische Magie" von Gregorius: einer der heiligen 12 Engel der Eden

Aus der "Goetia", Schikowski, Berlin
1. Geist: BAEL - Der erste Hauptgeist ist ein König, der im Osten herrscht, Bael genannt. Er macht, dass du unsichtbar werden kannst. Er herrscht über 66 Legionen höllischer Geister. Er erscheint in verschiedenen Gestalten: manchmal wie eine Katze, manchmal wie eine Kröte und manchmal wie ein Mann, und zuweilen in all diesen Formen zugleich. Er spricht krächzend. Dies ist sein Charakter [nicht abgebildet], den der, der ihn anruft, als Lamen vor sich tragen soll, oder er wird dir nicht huldigen.


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