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In Babylonien (heute südl. Irak) an den Ufern des Euphrat und Tigris, entstanden zu Beginn der späten Steinzeit etwa zw. 5000 und 3000 v.u.Z. erste feste Siedlungen und die älteste bekannte Hochkultur der Welt.

Die Hauptstadt des Reiches, Babylon, wurde seiner Legende nach durch den Gott Marduk gegründet, 2650 v.u.Z. neu aufgebaut, durch Nebukadnezar II (Nabu-Kudurri-usur = oh Nabu, behüte den Sohn) 605-562 v.u.Z. neu befestigt und mit mehreren Palästen, Tempeln und Portalen versehen (u.a. das Ishtar-Tor und den Turm von Babel, die Zikkurat Marduks, Entemenanki), 331 v.u.Z. von Alexander dem Großen erobert und ca. 60-50 v.u.Z. zerstört (bis ins 14. Jhd. u.Z. blieb es jedoch noch bewohnt). Zudem nahm das Reich Babylon 586 bis 538 v.u.Z. das Volk der Juden in Gewahrsam, das sich erheblicher Teile der babylonischen Mythologien zur Einarbeitung in die jüdische Religion bediente.

Babyloniens Städte sind: Erech (Uruk), Akkad, Ur, Larsa, Isin, Lagasch, Umma, Schuruppak, Kisch, Nippur, Sippar, Akschak, Eschnunna, Mari und die Hauptstadt Babylon.

Literatur

Schöpfungsgeschichten
1. Tafel des Enuma Elish, Enlil und die Hacke, Muttergöttin Ninhursag, Auszug aus dem Atrachasis-Epos

die Schöpfung des Menschen
verschiedene babylonische Mythen, die die Schöpfung des Menschen beschreiben

Sündenfallgeschichte von Adapu
der von Enki geschaffene Mensch Adapu wird vor den höchsten Gott Anu gebracht, weil er sich an einem göttlichen Recht vergriffen hat

der sumerische Hiob
die Geschichte eines jungen Mannes inmitten einer chaotischen Götter- und Dämonenwelt

Sintflutgeschichten
Atrahasis, Ziusudra, Lugalbanda - uralte Berichte über die Sintflut

Inanna, Enkimdu und Dumuzi
Inanna bevorzugt den Bauern zur Vermählung

Inanna und Cu-kale-tuda, der Gärtner
Inanna wird während des Schlafs vom Gärtner vergewaltigt. Rasend vor Wut verseucht sie das Land mit Blutplagen

Königsliste
sumerische Könige hatten mitunter ganz phänomenale Regierungszeiten von 28.800 oder 43.200 Jahren

Gilgamesch
das Gilgamesch-Epos ist fast vollständig erhalten

Enki und Ninhursag
im "Dilmun", einem paradiesischen Ort ohne Jammer vögelt Enki, der "Herr (Gott) der Erde", seine eigenen Töchter

die bösen Sieben
eine Geschichte von 7 bösen Geistern/Dämonen und der Zauber gegen sie

gesammelte Texte
eine Menge Texte, Sagen oder Textstücke aus der babylonischen, sumerischen, akkadischen Literatur

Die babylonische Literatur las man in der gesamten alt-orientalischen Welt, in Vorderasien, sogar bis hin nach Ägypten, was dort vereinzelt Funde babylonischer Keilschrifttafeln zeigen.

Assurbanipal (669-627 v.u.Z.) bei der Löwenjagd - 648 v.u.Z. eroberte er Babylon und fügte die Gilgamesch-Tafeln seiner Bibliothek in Ninive hinzu

Religion

Götterwelt der Babylonier
in Babylonien gab es bald so viele Götter, dass selbst die Babylonier nicht mehr so ganz durchblickten

Ningishzida
der babylonische Schlangengott Ningishzida sitzt gern in Bäumen

babylonische Religion und Glaubenskonzepte
die Babylonier versuchten, sich mit Hilfe ihrer Göttervorstellungen die Welt zu erklären
 



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