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Das Tarot besteht aus 78 Karten, nämlich den 22 Trumpfkarten (große Arkana), 16 Hofkarten (je 4 x König, Königin, Ritter und Knappe/Page/Bube bzw. Prinz und Prinzessin) und 40 Zahlenkarten (4 Sätze der Zahlen 1 bis 10). Die Trümpfe mögen aus dem kollektiven Unterbewussten der europäischen Kultur entstanden sein, die 56 Karten der kleinen Arkana stammen wohl aus Arabien. Ursprünglich wurden die Karten zum gewöhnlichen Kartenspiel benutzt.

der Teufel - by Harold Arthur McNeill

Die 15. Karte, eine der Trümpfe, beschreibt den Teufel.

Häufig wird der Teufel zweigeschlechtlich dargestellt, als Zwitter oder Hermaphrodit.

Ihm werden fast immer tierische Attribute zugeordnet, so dass er als Ziegenbock mit Hörnern, Bocksfüßen und Fledermausflügeln dargestellt ist, zuweilen aber auch mit Krokodilsgesicht, Echsenhaut oder Schuppen. Häufig ist er neben seiner Bocksgestalt in Anlehnung an den griechischen Hirtengott Pan stark behaart, was einen hohen Testosteron-Spiegel vermuten lässt. Gern sind in seinem Umfeld Schlangen dargestellt oder diese wickeln sich um seinen Körper.

Der Teufel trägt im Tarot oft eine Fackel, eine Flamme, eine Kerze oder Feuer. Aber auch sein dunkler Aspekt kommt zur Geltung in finsteren Hintergründen, tiefen Schatten, einem schwarzen Meer oder einer düsteren Umgebung. Weitere Attribute des Teufels sind das Pentagramm und ein Schwert (ohne Griff).

Meistens hockt der Teufel auf einem Sockel, einem rechteckigen Quader.

An seinen Seiten findet sich fast immer ein Mann und eine Frau bzw. die Symbole für das Männliche und das Weibliche. Auf ganz verschiedene Weise ist dieses Paar gebunden oder gefesselt: mal mit Ketten, mal mit Stricken, mit Mumienbändern oder von den Flügeln des Teufels selbst. Mann und Frau haben oft Teufelsattribute, nämlich Hörner sowie einen Schwanz, wobei der Schwanz des Mannes als Quaste eine Flamme hat und der der Frau eine Weinrebe.

Neben der Zahl 15 sind der Teufelskarte noch die Buchstaben Ayn und Samech zugeordnet, sowie das griechisch-lateinische S. Astrologische Zuordnungen bestehen in den Planeten Saturn und Mars, sowie im Sternzeichen des Steinbocks.

Im Büchlein "geheime Künste, Tarot" von Annie Lionnet wird die Teufel-Karte wie folgt beschrieben:

Der Teufel ängstigt oftmals Tarotneulinge, aber er verweist nur selten auf Unheil. Der Teufel kann jede Situation repräsentieren, in der sich der Fragende durch jemanden oder etwas gefangen fühlt. Er kann durch ungünstige Umstände ärgerlich, frustriert oder wütend sein. Diese Gefühle können trotzdem schwer auszudrücken sein.

Es ist wichtig, dass der Fragende realisiert, dass es - obwohl er in einer schwierigen Situation gefangen scheint - eine Lösung des Problems gibt, die er noch nicht gesehen hat. Sobald er den Grund seiner Schwierigkeiten wahrnimmt und Verantwortung dafür übernimmt, wird er sich aus den Ketten befreien können, die ihn an sie binden. Um dies zu tun, muss er sich vielleicht mit gewissen Eigenschaften oder Gewohnheiten konfrontieren, für die er sich schämt. Die Herausforderung für den Fragenden besteht darin, die negativen Gefühle zu erkennen und den Mut aufzubringen, sich davon zu befreien. Manchmal werden diese Eigenschaften durch eine Person im Leben des Fragenden repräsentiert, welche die Zügel in der Hand hält und Kontrolle über ihn ausübt. Umgekehrt verweist die Karte darauf, dass der Fragende die Kraft finden kann, um sich zu befreien.

Die Karten und Interpretationen in verschiedenen Tarot-Decks sind darüberhinaus relativ unterschiedlich. Folgende Decks sind hier zum Vergleich aufgelistet:

Tarot der inneren Kraft von R.M.Place
Aleister Crowleys Thoth Tarot
Tarocco di Sandro Pipino
Psychologisches Tarot des C.G.Jung
Haindl Tarot
Tarocco di Amerigo Folchi
Tarot of the Spirits
Experimental Tarot
Vision Tarot
Russian Tarot of St. Petersburg
Osho Zen Tarot
Ägyptisches Tarot-Set
Rider-Waite-Tarot
astrologisches Mandala-Tarot
Art Nouveau
Herr der Ringe Tarot
neues Palladini-Tarot
Visconti-Tarot
Alt-Englisches Tarot
Kazanlar Tarot
Ansata Tarot
Hudes Tarot
Santa Fe Tarot
Swiss JJ Tarot
Tarot von Liz Dean
Engel-Tarot
Lenormand-Karten

 
Es sei ausdrücklich erwähnt, dass es sich bei dieser Site um eine Rezension der verschiedenen Tarot-Decks handelt und zu diesem Zweck kurze Ausschnitte - nämlich jeweils ein 78igstel - aus den jeweiligen Decks entnommen sind.


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Tarot der inneren Kraft von R.M.Place

Unter Bezug auf die innere Kraft ist in diesem Tarot-Deck auch der Teufel als des Menschen eigene, ungezügelte Energie interpretiert und ist damit eher ein positives Element. Ein Feuer speiender roter Drache symbolisiert diese Kraft. Auf ihm steht der gekrönte Mensch: Dies ist das positive Sinnbild der auf dem roten Drachen mit 10 Hörnern und 10 Kronen reitenden, besoffenen Hure aus dem Neuen Testament.

Der Drache seinerseits steht auf einem geflügelten, blauen Schlangenauge.

Das gemeinhin Teuflische ist hier höchstens die animalische Sexualität. So wiederholt sich die rote Kraft des Feuer speienden Drachens als aufrecht stehendes Dreieck über den Genitalien.

Liebe

positiv: Ja! Wenn Liebe auch animalische Leidenschaft und befriedigende Sexualität bedeutet, dann hat diese Karte die perfekte Liebesenergie. Partnerschaften blühen jetzt auf, neue Augen strahlen im Anblick Ihrer erotischen Reize, gierige Gedanken flattern Ihnen zu. Lieben heißt auch Leben - und das Leben ist durch sein Ende charakterisiert! Konflikte, Eifersucht und Kinderwünsche verblassen angesichts reiner Lust. Die emotionale Steuererklärung kommt erst viel später. Alles ist möglich!

negativ: Im Trubel der Hormone kann man sich schon mal vertun. Aber es ist nie nur "der falsche Partner", es ist immer die richtige Zeit. Die Zeit für eine Erfahrung, ohne die wahres und beständiges Glück in diesem Leben kaum möglich wäre.

Gesundheit

positiv: Die pure Lebensenergie durchströmt Sie momentan. Neue Kräfte blühen in Ihnen auf, Ihr Körper überrascht Sie mit neuen Fähigkeiten, neue Reize strömen auf Sie ein und führen Ihnen kaum gekannte Energien zu. Das Leben ist intensiver geworden, die Sorgen und Nöte haben sich verflüchtigt, die großen gesundheitlichen Ängste sind verschwunden. Mit dieser Kraft können Sie sogar andere Menschen heilen und ihnen den Weg zu einem erfüllten Leben zeigen.

negativ: Vorsicht, Überschlaggefahr! In dieser Zeit extremer Energie kann man vor lauter Begeisterung den Körper leicht über seine letzte Grenze führen. Und obwohl Sie sich momentan unbesiegbar fühlen - Sie sind es nicht. Leiser treten!

Beruf

positiv: Was für ein Spaß! Der Beruf ist ein einziger großer Abenteuerspielplatz, auf dem Sie herumtoben und ganz nebenbei jedem ein Bein stellen, der Ihnen zu nahe kommt. Trotz dieser spielerischen Variante sind Sie sehr effektiv (und gefürchtet) und fallen bei Vorgesetzten immer positiv auf. Solche Menschen nennt man üblicherweise "hoch motiviert", obwohl die meisten von ihnen es ganz anders ausdrücken würden: Es ist einfach ein Riesenspaß! Und man bekommt sogar Geld dafür!

negativ: Es kann natürlich auch daneben gehen. Bei dieser Energie ist alles drin: Sie können auf dem Thron sitzen oder im Keller - von einer Sekunde auf die andere. Deshalb sollten Sie sich bei aller Spielfreude etwas Ernsthaftigkeit ins Spiel bringen.

Während der Teufel in den anderen Tarot-Decks oft für den Verfall und die Sklaverei an das Materielle steht, gilt er hier als Sieg des Geistes über diese Materie, der die dunklen Kräfte im Menschen mittels Moral relativiert.

Geld

positiv: Leidenschaftlich Geld auszugeben können sich nur die wenigsten Menschen leisten. Sie eigentlich auch nicht - aber gerade in dieser Phase klappt es ganz gut mit dem Prassen. Je mehr Sie rauswerfen, um so mehr kommt wieder zurück. Aber Vorsicht: Dieses Spiel ist gefährlich. Hören Sie sofort auf, wenn Sie spüren, dass Ihre Glückssträhne sich dem Ende zuneigt! Schulden wachsen schneller an, als man glaubt.

In der negativen Deutung wird auf das Schwert ohne Griff verwiesen, das in einigen älteren Tarock-Decks auftaucht:

negativ: Finanziell haben Sie daneben gegriffen. Mit viel Engagement und dem guten Willen aller Beteiligten können Sie noch einiges retten, aber vor allem sollten Sie die Lehre daraus beherzigen: Nehmen Sie keine Schwerter in die Hand, die Sie nicht auch heben können.


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Aleister Crowleys Thoth Tarot

Das Crowley-Tarot entstand im Jahr 1943 und wurde 1969 herausgegeben. Es zählt neben dem Waite-Tarot zu den Klassikern unter den Tarot-Decks.

Die Erklärungen zu dieser Karte aus dem Buch "Der Crowley-Tarot" von Akron und Hajo Banzhaf ziehen sich über 13 Seiten hin. Ich habe hier nur den Anfang davon zitiert:

Trieb: Starke Trieb- und Suggestivkraft, Machtgier, aber auch Kampf gegen das Böse

Ziel: Schwarze Magie, ritualisierte Sexualität-, Ego-Transformation durch Gruppenrituale. Umgekehrt. die Inquisition, die im Namen Gottes Hexen verbrennt.

Leitbild: Die Begegnung mit dem Schatten, der Summe der ungelebten Möglichkeiten.

Licht: Erkenntnis des wahren, ganzen Selbst. Luzifer als Lichtbringer.

Schatten: Schicksalhafte Verstrickung (selbst-)zerstörerische Triebe, Hölle, Finsternis, dunkle Mächte, kollektive Hysterie.

Qualität: Die Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft!

Grundlage

Das Prinzip der Finsternis (die schöpferische Energie in ihrer materiellsten Form) wird im Mittelpunkt der Karte als Steinbock (Himalaya-Ziege) dargestellt mit mächtigen geschwungenen Hörnern. Dieser repräsentiert Banebdjet,den ägyptischen Ziegengott aus Mendes, den die Griechen mit ihrem lüsternen Vergetationsgott Pan (Sohn des Hermes) identifizierten. Sein Gesichtsausdruck ist verschmitzt, weil er, der den Schatten, den dunklen Trieb oder das Un-Erhörte darstellt, ebenso ein Schlüssel zu den unbenutzten Kammern in den Urgründen der menschlichen Psyche ist: Du bist dir nur des einen Triebs bewusst, o lerne nie den andren kennen (Faust). Crowley schrieb: Er erfreut sich am Derben und Unfruchtbaren nicht weniger als am Lieblichen und Fruchtbaren. Alle Dinge erhöhen ihn in gleicher Weise. Er repräsentiert das Entdecken der Ekstase in jeder Erscheinung, möge ihre Natur auch noch so anstößig oder ekelhaft sein; er transzendiert alle Begrenzungen; er ist Pan; er ist Alles. Wir sehen ihn vor einem Stamm, der den Himmel durchstößt, Symbol des erigierten Gliedes, das in die Yoni der Nachtgöttin wächst. Die beiden Kugeln stellen einen Querschnitt der Hoden dar, in deren Räumlichkeit das neue Leben keimt. Hier ist eine Urkraft am Werk, der dunkle Pol der Schöpfung, der gefährlich, aber lebenswichtig ist. Dies wird auch durch den Stab mit dem geflügelten Knauf und den Uräusschlagen (Königssymbol der alten Ägypter) dargestellt, dessen Schaft nach unten zu den Wurzeln dringt. Zwischen den Vogelschwingen an der Spitze des Stabes verbirgt sich das ägyptische Symbol der geflügelten Sonne. Sie entspricht dem Licht im Dunkel (dem geöffneten Dritten Auge auf der Stirn von Pan), das aus der Tiefe wissend aufsteigt: Denn reiner Wille, ungetrübt durch Absicht, entbunden vom Gelüst nach Ergebnis, ist in jeder Weise vollkommen. (Crowley "Liber Al vel Legis").


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Tarocco di Sandro Pipino

Der Teufel ist die Sklaverei der Instinkte und die Versuchung der Perversion, die Macht der Triebe im Inneren, aber auch Kenntnis durch persönliche Erfahrung, der eigenen Energien. Ein Teufel, den man kennen, entgegentreten und besiegen muss.

 


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Psychologisches Tarot des C.G.Jung

Prof. C.G.Jung, ein Schüler Sigmund Freuds, ist einer der Urväter der Psychoanalyse. Er beschäftigte sich besonders gern mit religiösen und mythologischen Motiven und begründete die Lehre der Archetypen und des kollektiven Unterbewusstseins.

Besondere Betonung legte C.G.Jung auf die Bedeutung der Familie. Die großen Arkana sowie die Hofkarten des von ihm entworfenen Tarots lehnen sich daher stets an die Familienmitglieder Vater, Mutter, Sohn und Tochter an.

Im jungianischen Tarot - besonders in den großen Arkana - wimmelt es von archetypischen Symbolen. Hinter dem Teufel kann man z.B. ein schwarzes Meer erkennen. Das Meer ist ein Archetyp und bezieht sich auf die Mutter, aus der zwar das Leben kommt, die aber auch verschlingende Untiefen haben kann.

Die Idee bei solchen Hintergrundmotiven, Symbolismen und Beiwerk ist das Unterbewusstsein anzusprechen. Die Karten sollten daher auch nicht verdeckt aus dem Kartensatz gezogen werden, sondern man sehe sich den Stapel der Karten durch und wähle diejenige(n), die einen besonders berühren (im positiven oder negativen Sinn). Man erfährt so auch nicht durch überirdische Weisung die Zukunft, sondern auf ganz rationale Art Dinge über sich selbst. Da das Selbst die Zukunft entscheidend prägt, sind natürlich Voraussagen auf dieser Basis möglich.

Im Tarot-Deck von C.G.Jung hat der Teufel die folgende psychoanalytische Deutung (aus "Tarot Psychologie, Handbuch für das jungianische Tarot" von Robert Wang):

Der dunkle Sohn

Im Jungschen Tarot sind zwei Trümpfe vergleichbar gezeichnet: Der Liebhaber und der Teufel. Diese stellen die gegensätzlichen Aspekte desselben Prinzips dar. Und insofern der Teufel die dunkle Seite des Urmenschen ist, mag er als die wichtigste Karte des ganzen Tarot gelten. Während der Liebhaber eine Christusfigur (als Metapher des vollkommenen Selbst) ist, ist der Teufel der Antichrist. Diesbezüglich wird man sehen, dass im Mandala des Liebhabers der Fisch (als Symbol Christi) gegen den Sinn des Uhrzeigers zeigt, was die Rückkehr zum Göttlichen bedeutet. Der auf der Teufelkarte zeigt in Richtung des Uhrzeigers, d.h. erdwärts.

Man muss verstehen, dass, obwohl das exoterische Christentum im dunklen Aspekt der Dinge kaum einen Wert sieht, das sogenannte "Schlechte" absolut notwendig für den Prozeß der Individuation ist. Es gibt kein Licht ohne die Finsternis; es kann keinen Christus geben ohne den Antichrist; es kann keine Erlösung von der Zwiespältigkeit des Bewusstseins geben, ohne die Erfahrung der tiefen Wasser der Verzweiflung.

Die Zuordnung dieser Karte zum Steinbock, dem kardinalen Erdzeichen, ist durchaus angemessen, seitdem der Teufel als die Versklavung des Bewusstseins von der Illusion der dinglichen Welt angesehen wird. Und man muss sich diesen materiellen Bedingungen extrem verhaftet haben, bevor eine Befreiung davon möglich ist.

Dieser Gedanke ist in der christlichen Allegorie ausgedrückt, wenn Christus sich den Versuchungen Satans stellt und zur tiefsten Hölle hinabsteigt. In der Alchemie wird dieses Prinzip durch die Schwärze und Verwesung symbolisiert, aus der Gold entstehen kann. Auch die Tatsache, dass dieses Thema auf so viele Arten im Verlauf der Geschichte ausgedrückt worden ist, macht klar, dass dieser wichtige psychologische (und archetypische) Prozess in verschiedenen Kulturen identisch war.

Das Erlebnis der Auseinandersetzung mit der Figur des Teufels mag sich anfangs als schwierig erweisen. Der Teufel, als archetypische Schlüsselfigur des kollektiven Unbewussten, erweckt fraglos irrationale Ängste. Man mag es weniger anstrengend finden, mit dieser Figur als dem Archetyp des Schattens zu tun zu haben, der (allgemein gesprochen) die negativsten und niedrigsten unserer Eigenschaften verkörpert.


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Haindl Tarot

Das Haindl-Tarot ist für meine Begriffe recht grobschlächtig und undeutlich gezeichnet. Es fällt auf, dass jeweils im linken Eck einer Karte ein hebräischer Buchstabe sowie im rechten Eck ein Runenzeichen darin verwendet werden.

Die Deutung der Teufelkarte fällt hier nicht direkt negativ aus:

Ayin, Auge; Eolh, Elchmann; Steinbock. Das Bild ist um eine diagonale Linie gestaltet, die von einem Kristall durchbrochen wird, der den aggressiven Instinkt des Teufels transformiert. Die Schlange ist ein Bild der Wiedergeburt, der visionären Erfahrung und auch des Teufels. Der Teufel hat drei Hörner und drei Augen, er trägt ein Diadem aus Stein.

Wahrsagung: Etwas Aufregendes, möglicherweise gefährlich oder verboten. Versuchung, körperliche Belohnung, dunklere Gefühle erforschen, wilde Taten öffnen neue Bereiche des Lebens.

Umgekehrt: Der Versuchung widerstehen, keine Zeit für Sinnlichkeit, Angst vor den eigenen Entscheidungen.


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Tarocco di Amerigo Folchi

Auf dem Wirrwarr dieser Tarotkarte kann man gerade noch eine Schlange erkennen und den Apfel, mit dem diese im Paradies Adam und Eva verführt haben will. Während die biblische Schlange erst in neutestamentlichen Zeiten als Satan interpretiert wurde und vorher noch als ein Symbol der Unsterblichkeit galt, lehnt sich das Tarot des Amerigo Folchi direkt an die christliche Symbolik an und interpretiert die Schlange als Hinterlist, Verführung bis hin zu Perversion, Hochmut und Hexenkult.

Die Bedeutung dieser Spielkarte ist Egoismus, Skrupellosigkeit, Habgier, unkontrollierbare Energie, düster und geheim, Verrat, Betrug, Ehrlosigkeit, Verschmutzung.

 


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Tarot of the Spirits

Recht abstrakt gezeichnet, enthält dieses Deck wiederum mehr Details. Auch die Deutung entsprich mehr der Moderne und der Teufel gilt als Gelegenheit zur Selbsterfahrung und Selbstfindung, die freilich zuweilen mühselig gegen psychische Widerstände erarbeitet werden will.

Je näher du der eigenen Wahrheit kommst, desto mehr Widerspruch erfährst du. Der Schlüssel zum Verstehen ist, aus einer neuen Perspektive zu schauen. Akzeptiere die Anwesenheit des Paradoxen in deinem Leben, so dass du deine Wahrheit erkennen kannst. Feiere das Leben, lache, spiele, tanze auf der Erde. Genieße das Materielle, aber werde kein Sklave des Materiellen. Verhaftung kommt aus zuviel sich auf das Materielle konzentrieren. Sei im Einklang mit Fragen des Herzens und der Seele.

 


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Experimental Tarot

"Gott und der Teufel sind nur Symbole der Dualität"

In dem Moment, in dem man sich für die Rückkehr in einen Körper entscheidet, wählt man Dualität, Gut und Böse, Hell und Dunkel, Gott und den Teufel, das Selbst und den Anderen. Die Illusion der Getrenntheit entzündet den unwiderstehlichen Wunsch nach "dem Anderen", der "wahren Liebe". Die Einheit wird gesucht durch die Nutzung von Drogen und Sex. Sekten werden gegründet, die Techniken versprechen, mit denen dieser Zustand wieder zu erreichen sei. All dies ist nur ein Teil des Theaters der Formenwelt und damit nur eine Wahl von vielen möglichen Erfahrungen zu sammeln. Das ewige Selbst macht Erfahrung ohne Bewertung oder Urteil. Niemand kämpft weiter mit den Leinwandhelden, nachdem er das Kino verlassen hat.

Himmelsmitte/Mars: Persönliche Aufgabe, Arbeit an sich selbst.

Kontemplationsthematik: Wie bestimme ich Gut und Böse? Affirmation: "Ich erkenne mich in dir". Tipp: Visualisiere deinen größten Feind, dass lasse das Bild in ein Image von dir überfließen, so, wie die Filmtechnik "Morphing" es uns technisch vorführt. Tue das Gleiche mit dem Bild deines liebsten Freundes.


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Vision Tarot

Im Tarot ist der Teufel nicht einfach böse, sondern er steht für alle weltlichen Laster, insbesondere Sex-, Geld- und Machtgier. Er ist der Herrscher der materiellen Welt und eng mit der Erde und der Unterwelt verbunden. Er steht auf einem Ei aus Stein, das auf der Erde ruht, seinem Einflussbereich also. Zu seinen Füßen stehen ein nackter Mann und eine nackte Frau, die an das steinerne Ei gekettet sind. Ihre Fesseln versinnbildlichen ihre sklavische Abhängigkeit von weltlichen Gelüsten. Bei genauerem Hinsehen stellt man jedoch fest, dass die Ketten um ihren Hals lose sind und einfach abgeworfen werden könnten. Mit anderen Worten könnten der Mann und die Frau sich befreien, wenn sie es wollten. Der Teufel im Vision Tarot ist die typische mittelalterliche Satansfigur, eine Mischung aus mehreren Kreaturen. Er hat Ziegenfüße und einen Ziegenkopf, lederne Flügel wie eine Fledermaus und einen männlichen Oberkörper mit weiblichen Brüsten. Er trägt einen Dreizack, der ein verhältnismäßig modernes Attribut ist. In früheren Tarotspielen trägt er ein Schwert ohne Griff. Auf unserer Karte befindet es sich in der gewölbten Nische oben links. Dieses scharfe und mächtige Schwert ohne Griff kann nur er allein benutzen. Kein Mensch kann es schwingen. Wer dennoch so verwegen sein sollte, sich der Mächte des Teufels zu bedienen, wird sich selbst mehr schaden als seinem Feind. Der Schauplatz dieses Bildes ist die typisch christliche Vorstellung von der Höllenpforte mit Feuergruben und Riesenstatuen. Man beachte den Chor aus hässlichen Steingesichtern mit ihrem Dirigenten. Im Mittelalter war die Beschreibung einer von grässlichen Kakophonien dröhnenden Hölle keine Seltenheit.

Divinatorische Bedeutungen: Wollust, Gier, zwanghaftes Verlangen, Eifersucht, Gewalt.

Umgekehrte Bedeutungen: Befreiung von der Abhängigkeit des Verlangens, Abkehr vom weltlichen Weg, eher Schaden als Böses.

Schlüsselwort: Zerstörung


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Russian Tarot of St. Petersburg

Das Gesicht des Teufels erinnert an Josef Stalin, der die UdSSR für dreißig Jahre regierte. Sein mächtiger Körper symbolisiert die Intensität der Macht, Tätowierungen repräsentieren die kriminielle Natur der Macht, und Fledermausschwingen symbolisieren ihre Ausbreitung. Der Marschallstern über ihm ist das Symbol seiner Siege, die Hörner zeigen den Betrug, mit dem er das Gewonnene hält. Die zwei Augen auf seiner Brust bedeuten die Wachsamkeit der Geheimpolizei. Die Ketten des Teufels halten einen Mann und eine Frau gefangen, die ihrer Rechte beraubt sind.

Bedeutung: Raub, Bindung, Übelwollen, Unterwürfigkeit, Fall, merkwürdige Erfahrung, schlechter Einfluss oder Rat, schwarze Magie, unerwartetes Versagen, Unfähigkeit, Ziele zu erreichen, Gewalt, Schock, Selbstbestrafung, dem Teuflischen geneigt, Selbstzerstörung.

Bedeutung, wenn umgekehrt: Entlassung aus der Bindung, Schalen abwerfen, Scheidung, Erkennen der eigenen Bedürfnisse durch jemand anderes, schwere Handicaps überwinden, der Anfang spirituellen Verstehens.

 


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Osho Zen Tarot

Das Osho-Zen-Tarot weicht von den üblichen Tarotdecks stark ab, auch wenn es sich an großen und kleinen Arkana orientiert. Eine Teufel-Karte gibt es darin nicht. Die Karte 15 heißt "Conditioning" - Prägung, entspricht aber sehr genau den Vorstellungen des Left Hand Path (aus "Osho Zen Tarot, the transcendental game of Zen"):

Diese Karte erzählt eine alte Zen-Geschichte über einen Löwen, der bei Schafen aufwuchs und daher dachte, er sei ein Schaf bis ihn ein alter Löwe packte und ihn zu einem Teich brachte, wo er ihm sein eigenes Spiegelbild zeigte. Viele von uns sind wie dieser Löwe - das Bild, das wir von uns selbst haben, stammt nicht aus unserer eigenen Erfahrung, sondern nur aus der Meinung der anderen. Eine von außen aufgedrängte "Persönlichkeit" ersetzt die Individualität, die von innen gewachsen sein könnte. Wir werden nur ein weiteres Schaf in der Herde, unfähig sich frei zu bewegen und wir sind uns unserer eigenen, wahren Identität nicht bewusst.

Es ist Zeit einen Blick auf dein eigenes Spiegelbild im Teich zu werfen, und eine Bewegung zu machen auszubrechen aus dem, was dir durch andere von dir selber zu glauben eingeprägt wurde. Tanze, renne, laufe, albere herum - was auch immer notwendig ist, den schlafenden Löwen in dir zu wecken.

Prägung

Bevor du nicht deine Persona/Persönlichkeit fallen lässt, ist es nicht möglich, deine Individualität zu finden. Die Individualität ist dir durch deine Existenz gegeben; die Persona/Persönlichkeit ist dir durch die Gesellschaft aufgedrängt. Persona/Persönlichkeit ist die soziale Bequemlichkeit.

Die Gesellschaft kann Individualität nicht tolerieren, weil Individuen nicht wie die Schafe folgen. Individualität hat die Qualität des Löwen, der Löwe geht allein.

Die Schafe sind immer in der Menge, hoffend sich im Herdendasein behaglich zu fühlen. Im Herdendasein fühlt man sich geschützt, sicher. Wenn jemand angreift, gibt es in der Herde jede Möglichkeit sich selbst in Sicherheit zu bringen. Aber alleine? Nur die Löwen gehen alleine.

Jedem von euch ist ein Löwe geboren, aber die Gesellschaft formt euch andauernd und programmiert euer Denken wie ein Schaf. Sie gibt euch eine Persönlichkeit, eine behagliche Persönlichkeit, hübsch, sehr passend, sehr gehorsam.

Die Gesellschaft will Sklaven, nicht Leute, die sich der Freiheit widmen. Die Gesellschaft will Sklaven, weil alle versteckten (vested) Interessen Gehorsam wollen.


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Ägyptisches Tarot-Set

Trotz Verwendung altägyptischer Symbole ist das ägyptische Tarot ein Produkt der Neuzeit. Im alten Ägypten gab es kein Tarot. Als ältestes Tarot-Deck gilt das Visconti-Tarot aus der Renaissance.

 


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Rider-Waite-Tarot

Das Waite-Tarot stammt aus dem Jahr 1909/1910 und gilt neben dem Crowley-Tarot als Klassiker der Tarot-Decks.

Mit seiner tierisch grotesken Gestalt, die es gar nicht geben kann, symbolisiert der Teufel im Rider-Waite-Tarot die Verzerrung der Realität und mahnt davor, die Dinge nach ihrem Äußeren zu beurteilen.

Da die Menschen oft nur an das glauben, was sie mit ihren Sinnen wahrnehmen können, ahnt das angekettete Menschenpaar nicht einmal etwas von seiner Gefangenschaft. Die Ketten zeigen ihre Kurzsichtigkeit und Begrenztheit und die Schwärze des Hintergrunds steht für die Angst vor dem Unbekannten.

Der Schlüssel zum Umgang mit diesen teuflischen Ängsten liegt in der Weigerung, uns von ihnen gefangen nehmen zu lassen. Wir sollten lernen, ihnen mit Humor und gesundem Menschenverstand entgegen zu treten.

Der Teufel, dem Tierkreiszeichen Steinbock zugeordnet, steht in erster Linie für das Materialistische. Auf materieller Basis versinnbildlicht er Macht und Schein, Show und Glanz. Das umgekehrte, zur Erde zeigende Pentagramm auf der Stirn des Teufels symbolisiert, dass die Sinne der Menschen von himmlischen Dingen hin zu materiellen und irdischen Werten gerichtet wurden. Dabei treten die Eigenschaften des Steinbocks in den Vordergrund: Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit bis zu Geiz und/oder Knauserei.

Einen wesentlichen Aspekt von Steinbock und Teufel bildet die Angst. Geheime Ängste, Sorgen und Bedenken vernebeln die Gedanken der Menschen, können sich aber auch in einen despotischen Umgang mit den Mitmenschen umwenden.

Wenn wir uns der römischen Zahl auf der Karte zuwenden, entdecken wir die Eins (I) des bewussten Verstandes und die Fünf (V) der unerwünschten Veränderungen und Störungen. Daraus resultiert die XV (15). Die Richtungsänderung in der Karte des Teufels verläuft also von der Spiritualität und den göttlichen Mächten des vorhergehenden Trumpfs, der Karte Mäßigkeit, zur Anbetung materieller Dinge und zur Teilnahme an selbstsüchtigen Machtspielen.

Der Teufel steht für Fruchtbarkeit, Lüsternheit sowie für hohe Potenz und Kraft, insbesondere in Bezug auf das Sexuelle. In seinem Aspekt als Luzifer ist er im christlichen Kontext derjenige, der gegen Gott revoltierte und selbst die Macht an sich reißen wollte. Als solcher steht er für die negative und dämonische Seite im Menschen, für die Verführung entgegen der Moral. Er drängt uns dazu, uns gegenseitig zu missbrauchen.

Die Deutung der Teufelskarte aus "Tarot - das Praxisbuch" von Marcia Masino lautet wie folgt:

In richtiger Stellung: Die Karte weist darauf hin, dass man auf persönliche Ängste trifft. Der Fragesteller begeht Fehler, weil seine eigenen Urteile und Entscheidungen auf Ängsten basieren.

Es werden Rollenspiele, eine materialistische Einstellung, Eitelkeit, Oberflächlichkeit und die Betonung von Äußerlichkeiten symbolisiert. Der Ratsuchende hat vielleicht eine Vorliebe für Geld und ist damit beschäftigt, andere durch das Aufrechterhalten seines äußeren Anscheins zu beeindrucken.

Der Teufel ist eine Angstkarte. Ängste sind unsere Feinde. Sie führen dazu, dass wir in einer sehr beengenden Situation gefangen sind. Der Ratsuchende ist in einer Rolle verhaftet, die er spielen muss. Er hat Angst, aus diesem Zustand auszubrechen. Die Teufel-Karte kann eine Ehe repräsentieren, in der man aus Gewohnheit, finanziellen Gründen oder um des Scheins willen gefangen bleibt.

Die Teufel Karte ist oft ein Trumpf, der Fehler anzeigt, wann immer eine Entscheidung ansteht. Oft denkt der Ratsuchende über eine Entscheidung nach, die aber falsch sein wird, weil sein Urteil von Ängsten beeinflusst wird und nicht auf Tatsachen beruht. Eine Versuchung kann nur aus Geldgier und der Faszination entstehen, Menschen oder Situationen zu manipulieren. Dieser Versuchung sollte der Fragesteller widerstehen.

Umgekehrt: In dieser Stellung steht die Karte für Freiheit von Ängsten, Widersachern und Materialismus.

Ängste werden abgestreift. Eitelkeit, Feinde und selbstsüchtige Bedürfnisse sind überwunden. Der Ratsuchende lässt es nicht mehr zu, dass andere ihn in eine Rolle drängen, in der er sich nicht wohl fühlt.

Das Wesen von Besitz- und Machtgier ist dem Fragenden jetzt bekannt. Der Ratsuchende weigert sich dagegen, seine persönliche Macht zu missbrauchen und andere zu beeinflussen.


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Das astrologische Mandala-Tarot

Im Buch "das astrologische Mandala-Tarot" von A.T.Mann wird die neben stehende Teufel-Karte so erklärt:

Der Teufel - traditionelle Deutung

Eine abscheuliche Gestalt mit Fledermausflügeln, Ziegenbeinen und Hufen anstelle der Füße hockt auf einem dunklen, der Erde verhafteten Sockel. Zwei Mitleid erregende, animalisch-menschliche Gestalten sind an ihn gefesselt und zeigen die Gefahr, die in ausschweifender Verhaftung an Leidenschaft und Materialismus liegt. Der Teufel hält eine ausgebrannte phallische Fackel in der linken Hand und verdunkelt damit alles um sich. Seine rechte erhobene Hand symbolisiert die Herrschaft der Triebe und das Erheben des Chaos über die Ordnung. Die Figur ist zweigeschlechtlich und hat beides, Penis und Brüste. Ein Teil ist Paarzeher, der andere geflügelter Vogel oder Fledermaus - eine Zusammenstellung niedriger menschlicher Eigenschaften. Die Stimmung der Karte ist düster und beschwört die Unterwelt herauf.

Symbolik des Teufels

Der Steinbock zeigt die Vorherrschaft weltlicher Macht und die Schwierigkeit, Versuchungen zu widerstehen. Saturn, der Herrscher, ist in die Teufelsflügel als Konflikt zwischen Egozentrik und Beschränkung eingeprägt, während der erhöhte Mars auf die Notwendigkeit hinweist, einem Ehrgeiz, der in Arroganz ausartet, zu widerstehen. Der Teufel bedeutet wie der Gott Pan Versuchung und Verfallensein an die Genüsse der materiellen Welt der Sinne, seine schwachen Fesseln weisen aber auch auf die Möglichkeit hin, dass man selbst gewählte Knechtschaft abschütteln kann. Der verformte magische Kreis zeigt, wie die Menschheit in der Falle sitzt - verführt durch das Rad der Zeit mit seinen Vergnügungen. Der auf dem Kopf stehende Fünfstern an der Spitze ist die menschliche Natur, die in die Unterwelt hinab steigt. Es ist die Aufgabe des Teufels, der Hüter der Schwelle zu sein, die jeder Initiand überschreiten muss.

Wahrsagebedeutung

Die Notwendigkeit, selbstsüchtige Versuchungen durch die physische Welt der Sinne zu überwinden. Verlust von Geld und Macht. Ende einer Beziehung aufgrund von Intrigen oder sexuellem Druck. Ausschweifender Materialismus verhindert Wachstum. Arroganz, Stillstand, unvorhergesehene, durch einen selbst verursachte Schwierigkeiten.

Umgekehrte Bedeutung

Überwundene Bindung an die Welt der Materie, Beginn von Verstehen und gelenkte Willenskraft. Die entgegen gesetzte Qualität wird durch den Wagen und den Krebs als Sensitivität gegenüber dem Unbewussten symbolisiert.


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Art Nouveau Tarot

Als Sockel hat der Teufel aus dem Art Nouveau Tarot keinen Steinklotz, sondern ein gesamtes Gebirge, das wohl die Erde symbolisiert. Um seinen Leib windet sich eine schwarze Schlange, die jedoch so aussieht, als habe sie keinen Kopf, sondern nur zwei Enden.

Angeblich laugt dieser Teufel die Seelen aus, nicht aber aus eigenem Bedürfnis oder Freude, sondern aus kalkulierter Absicht, nämlich damit ihnen die Kraft fehlt ihr Soll zu erfüllen.

Bedeutungen als Weissagung: Unterordnung, Raub, Abhängigkeit, Übel, Unterwürfigkeit, Abfall, unheimliche Erfahrung, schlechter Einfluss oder Rat, schwarze Magie, unerwartetes Versagen, Gewalt, Schock, Selbstbestrafung, vom Teufel angezogen sein.

Nicht verwunderlich, dass die umgekehrte Karte auch exakt das Umgekehrte bedeutet:

Bedeutungen, wenn die Karte auf dem Kopf steht: Aus Abhängigkeit befreien. Scheidung, Erkennen der eigenen Bedürfnisse durch jemand anderes, ernste Behinderungen überwinden, der Beginn spirituellen Verstehens.


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Herr der Ringe Tarot

Da das "The Lord of the Rings-Tarot Deck & Card Game" bereits 1996 erschien, besteht grafisch kein Bezug zu dem Film, der erst 2001 auf den Markt kam. Anfang der 1980er Jahre lief in den Kinos ein sehr aufwändig gemachter Zeichentrickfilm des 1. Teils der Trilogie, aber auch hierzu haben die Bilder auf den Karten keine Ähnlichkeit.

Als Teufels-Karte sollte man eigentlich Sauron (Zehn der Schwerter) oder mindestens einen Balrog (Karte 13, der Tod) erwarten dürfen. Die Karte 15, der Teufel, zeigt jedoch "Wormtungue's insidious advice poisons the mind of good King Théoden". Karten und Kurzbeschreibung sind in Englisch. Die Kurzbeschreibung ist wirklich außerordentlich kurz, denn zum Teufel ist nur zu lesen:

Don't let your own negativity hold you back. Become aware of your own invisible ceilings and thermostats. Avoid self-sabotage. Those around you are negativ. Reversed: Suppressive, invalidating influences.

Sich nicht von der eigenen Negativität zurückhalten lassen; sich der eigenen Begrenzungen und Schwachstellen bewusst werden; Selbstsabotage vermeiden; andere in der Umgebung sind negativ. Verkehrt herum: Verwirrende oder einengende Einflüsse.


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das neue Palladini-Tarot

Das sehr liebevoll und detailliert ausgearbeitete neue Palladini-Tarot überzeugt durch einfach schöne, harmonische Bilder. Die Anleitung beschränkt sich allerdings nur auf eine Bildbeschreibung ohne Erklärung der Details:

Vor uns steht ein Bock mit Hörnern und Fledermausflügeln. Er hält eine Flamme in seiner Klauenhand, und seine Hörner sind blutverschmiert. Er hat eine große schwarze Sklavenkette im Griff, die Sklaverei des materiellen Lebens. Er wartet auf jene, die sich vom geistigen Leben abwenden und anderen Dingen als Gott dienen. Bedeutungen: Gewalt, Leidenschaftlichkeit, Stärke, Fatalität. Umgekehrte Bedeutungen: Böses, Schwäche, Kleinlichkeit, Blindheit.

Auch wenn der Teufel die Sklavenkette hält, so sieht man doch niemanden, der daran gebunden ist. Seine Hände zeigen auch nicht - wie meistens bei Teufelsbock-Darstellungen üblich - zum Himmel und zum Boden, sondern auf seine eigene Brust. Eine Besonderheit des Teufels in diesem Deck sind die blutigen Hörner. Eine nähere Erklärung zu solchen besonderen Details wäre wünschenswert gewesen.


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Visconti-Tarock

Das Visconti-Tarock ist das älteste bekannte Tarot und stammt aus dem Jahr 1450. Die großen Arkana sind mit einem goldenen Hintergrund versehen (im Scan der Karte links erscheint dies leider nur als dunkles Braun), die restlichen Karten sind mit goldenen Prägungen verziert.

Ironie des Schicksals ist es, dass das Visconti-Tarot nicht mehr komplett erhalten war und vier Karten fehlten - darunter ausgerechnet der Teufel. Dieser wurde nach dem Vorbild anderer zeitgenössischer Tarot-Decks ergänzt.

Im Visconti-Tarot gibt es keine großen Interpretationen: Der Teufel ist der Teufel. Er repräsentiert die sieben Todsünden und die niedrigsten Instinkte, nämlich:

Sexuelle Anziehungskraft, Zauber, Charme, Suggestion, zweifelhafte Moral, Egoismus.
Andererseits: Unausgeglichenheit, Verwirrung, unheilvolle Handlungen. Innere Verwirrtheit, niedere und unmoralische Instinkte, Bosheit, Gewalt, Hass, Perversion, Gier. Hindernisse jeglicher Art wegen fremder Störungen oder wegen eigener Fehler.

Eine weitere Deutung beschreibt für den Teufel:

Heftigkeit, Gewalt, positive Schicksalswende, Kraft, Geschick, außergewöhnliche Anstrengungen.
Andererseits: Negative Schicksalswende, Schwäche, Blindheit, Kleinlichkeit

Letztendlich auf der Anleitung zwischen den Karten selbst steht für den Teufel die Bedeutungen Magnetismus, Verführung, Magie, Verdorbenheit, Trübung und Hass.



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Alt-Englisches Tarot

Das Alt-Englische Tarot-Spiel zeigt mittelalterliche Motive mit gotischen Zügen. Die Künstlerin Maggie Kneen hat sich bei ihren Motiven an den Luttrell-Psalter aus dem Britischen Museum orientiert.

Anstelle des Weiblichen und des Männlichen sind als vom Teufel gebunden zwei seltsame, Wolpertinger-artige Geschöpfe zu sehen. Offensichtlich soll es sich hierbei um Dämonen handeln. Sie sind auch nicht an den Sockel gekettet, noch hält sie der Teufel selbst am Riemen, sondern sie sind lediglich aneinander gebunden.

Der Teufel hält auch keine Fackel, sondern das bereits oben im Vision-Tarot erwähnte Schwert ohne Griff, das nur er benutzen kann.

Der Teufel symbolisiert Unterordnung, Sklaverei, schlechte Einflüsse. Dies kann jedoch durch starken Willen überwunden werden. Unerwarteter Misserfolg und die Unfähigkeit, Ziele zu erreichen. Zu starke Abhängigkeit von anderen, was zu Selbstzerstörung führen kann.

Umgekehrte Bedeutungen: Befreiung aus der Sklaverei, Ketten sprengen, Hindernisse überwinden.


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Kazanlar Tarot

Kunterbunt in Farben-, Kultur- und Symbolwahl ist das ökumenische Tarot von Dr. Emil Kazanlar, der als Sohn eines Türken und einer Ungarin im Iran geboren wurde. In ihm treffen sich Darstellungen aus Arabien, aus Altägypten, aus dem italienischen Barock, aus der christlichen Religion (Kreuzigungsszene), aus der indischen Mythologie, aus Orientalistik usw. usw. Selbst die Zahlenkarten - in den anderen Decks meist recht eintönig - sind hier mit sehr kreativen Szenen gestaltet. Was sofort auffällt: Im Kazanlar Tarot gibt es keinen Tod! Die Karte 13 heißt "das Arkanum ohne Namen".

Die Gestalt des Teufels erinnert ein wenig an die Darstellung der Gottheiten auf sumerischen und akkadischen Rollsiegeln. Auf den ersten Blick sieht er aus wie der mesopotamische Sonnengott Schammasch.

Auf der Teufel-Karte 15 findet sich mehrere, sich in den Schwanz beißende Schlangen, die so den hebräischen Buchstaben Samech bilden. Der Wurm Ouroboros symbolisiert die Erhaltung der Materie, die nicht vergeht, sondern lediglich ihre Form ändert. Eine weitere Schlange bildet neben den Füßen des Teufels auch ein S.

Seine Fackel hält der Teufel des Kazanlar-Tarots zum Zwecke des luziferianischen Erhellens, vermutlich hält er sie deshalb auch nach oben im Gegensatz zu den meisten anderen Decks. Auf seinen Armen ist das "solve - coagula" zu lesen, das Eliphas Levi schon seiner Baphomet-Figur verpasst hat.

Der Teufel in positiver Position bedeutet das Umsetzen von Zielen im materiellen Bereich. In negativer Position ist es eine Warnung vor täuschenden Illusionen, der List des Bösen, teuflischem Handeln und den beschämenden Konsequenzen einer Übereinkunft mit dem Teufel.

Das Pentagramm über dem Kopf des Teufels ist nicht irgendein Pentagramm, sondern tatsächlich das Zeichen der Church of Satan! Es scheint sich der Kartenschöpfer ein wirklich umfangreiches, mythologisches Wissen zugelegt zu haben. Die Deutung der Teufelkarte fällt jedoch sehr christlich aus:

Es ist die ewige Schuld und Versklavung. Die endlose Kette um das Geheimnis der uneingestandenen Mittel ist das Band, das diese Versklavung selbst jenseits dem Ende aller Zeiten unerträglich macht. So wie im Evangelium auf das Kapitel der Taufe Jesu unmittelbar die Versuchung Christi durch den Teufel folgt, so folgt im symbolischen System des Tarots auf das Arkanum des Engel-Wassermannes der Mäßigkeit unmittelbar das Arkanum des Teufels, auf das Reich des reinigenden Wassers das Reich der Flammen der Versuchung. Doch Gott lässt uns den freien Willen.

Alles Werk des Teufels wird nur als Illusion verstanden, die jedoch einen hohen Preis fordert. Der Teufel sorgt für die Illusion der gerechten Güterverteilung, sofern er Macht erhält. Schwindet seine Macht, verbreitet er dafür Unzufriedenheit unter den Menschen.

Nicht irgendeine Frau und irgendein Mann, sondern Adam und Eva respektive Adam-Samael und Eva-Lilith sind es, die an seinen Sockel gekettet sind.

In positiver Position bedeutet die Karte, dass es uns gelingt, unsere materiellen Schwierigkeiten zu überwinden, ohne von der Materie erdrückt zu werden. In negativer Position ist es eine Warnung vor zweifelhaften Kompromissen, deren Angebot wir besser ausschlagen sollten.


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Ansata Tarot

Ein überaus hübsches, aufwändiges und detailliertes Deck ist das Ansata-Tarot von Paul Struck. Es ist außerordentlich schön gezeichnet und beinhaltet eine Fülle von archetypischen, mythologischen und astrologischen Symbolen - oft aus der altägyptischen Weltvorstellung.

Der Teufel, der in seinem Geweih ein Stück Schale vom zerbrochenen Welten-Ei balanciert, sitzt gelassen unter der Sonne. Neben dem angeketteten Mann und Frau fällt hinter dem Teufel noch ein Pferdekopf auf, sowie ein Pflug. Das hinter diesem Pflug in der Erde steckende Schwert hat im Gegensatz zu den Teufelsschwertern in den anderen Tarot-Decks einen Griff. Der Teufel hält neben der Fackel auch eine brennende Kerze, die er in eine Schale stellt. Die Menschen, die man in einer kugeligen, stachligen Hülle erkennen kann, haben teils Tierköpfe, eine Amphore oder leuchtende Kugeln (Gestirne) als Kopf und Hände.

Der Teufel wird primär als Urtrieb, Antrieb und Urenergie verstanden.

Doch mahnt dieses Blatt auch, sich nicht nur am Urtrieb zu ketten, sondern das Licht auch für andere weiter zu tragen. Und es warnt davor sich selbst zu überschätzen, indem man sich als ebenbürtigen Gegenspieler des Schöpfers betrachtet.

Desweiteren wird die Teufel-Karte aber auch als Versuchung interpretiert, der widerstanden werden sollte.

 


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Hudes Tarot

Susan Hudes hat eine künstlerische Ausbildung und legt daher in ihrem Tarot-Deck offenbar mehr Wert auf Design, denn auf Symbolgehalt. Die Karten haben eine betont weiblich-kreative Ästhetik, sogar der Tod hat um seine Knochenlenden Schmetterlingsflügel. Die Motive sind hübsch und machen Stimmung, eignen sich aber mangels der Details wenig zur Deutung.

Der Teufel hält das sich schämende Paar nicht mit Ketten oder Bändern, sondern mit seinen Flügeln gefangen.

Divinatorische Bedeutungen: Unterordnung. Verwüstung. Knechtschaft. Bosheit. Unterwürfigkeit. Sturz. Mangelnder Erfolg. Unheimliche Erfahrung. Schlechte Einflussnahme oder Ratschläge von auswärts. Schwarze Magie. Unerwartetes Misslingen. Unfähigkeit, seine Ziele zu verwirklichen. Gewalt. Schock. Verhängnis. Selbstbestrafung. Versuchung zum Bösen. Selbstzerstörung.

Umgekehrte Bedeutungen: Befreiung von der Knechtschaft. Abwerfen der Fesseln. Scheidung. Anerkennung der Bedürfnisse durch eine andere Person. Bewältigung von schweren Hindernissen. Der Anfang des spirituellen Verständnisses.

 


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Santa Fe Tarot

Ein völlig außergewöhnliches Deck ist das Santa Fe Tarot mit indianischen Motiven, geschaffen von den beiden mexikanischen Künstlerinnen Holly Huber und Tracy LeCoco. Sandgemälde der Navajo-Indianer standen hier Pate.

Die Zahlenkarten bestehen nicht aus Zehn der Stäbe, Schwerter, Münzen und Kelche, sondern Zehn der Blitze, der Regenbogen, des Wassers und des Büffels. Die indianische Symbolik ist von einer äußerst simpel dargestellten Vielfalt und Tiefgründigkeit, aber wohl schwer für europäische Kartenleger verständlich.

Der Teufel entspricht "dem Monster der Sanddüne", das den Reisenden in den Wüstenbergen auflauert. Auf seinem Hemd ist ein doppelköpfiger, gebogener Blitz abgebildet. Er trägt eine Maske mit zerzausten Federn und diese trägt er auch noch quer. Es schmückt ihn die Kriegsbemalung und weiß-gelbe Kreise auf seinen Extremitäten symbolisieren seinen Versuch, die Welt festzuhalten.

Nicht Mann und Frau hält das Monster in den Sanddünen gefangen, sondern den Yei der Maiswolke, den Yei des Volkes der vielen Wolken, den Yei des Kaktus und den Yei des Volkes der vielen Kakteen. Den Kriegsgott-Zwillingen ist es als einzigen gelungen, über die Berge zu kommen um das Monster zum Kampf zu fordern.

Die Bedeutung ist dieselbe wie beim Hudes-Tarot (beide Decks sind aus einem Verlag), bietet aber außerdem noch:

Divinatorische Bedeutungen: Zerstörung, Sklaverei, Böswilligkeit, Unterwürfigkeit, Untergang, befremdliche Erfahrung

Umgekehrte Bedeutungen: Erlösung aus der Sklaverei, Überwindung schwerer Behinderungen, Beginn geistiger Einsicht.

 


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Swiss JJ Tarot

Das JJ Tarot hat seinen Namen daher, dass die Karten "die Hohepriesterin" und "der Hohepriester" durch "Juno(n)" und "Jupiter" ersetzt sind. Der Teufel ist darin eine durchaus positive Karte.

Grundaussage ohne Wertigkeit: Große Kraft, auch Gewalt, etwas Vorherbestimmtes, aber nicht zwangsläufig schlecht.

interpretierte Bedeutungsmöglichkeit: Ein unabwendbares Ereignis, das sich für den Fragesteller letzendlich zum Guten wendet.

 


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Tarot von Liz Dean

Zentrale Figur auf der Karte 15 im Tarot von Liz Dean ist eine Frau. Die mit einem roten Gewand und einem Cape bekleidete Dame macht einen herausfordernden Eindruck. Ein Engel und ein Teufel wenden sich ihr zu.

Es wird davor gewarnt, die Karte des Teufels negativ auszulegen. Die beiden Geister an der Seite der Frau stellen nur die niederen und höheren Instinkte dar. Die Bedeutung des Teufels ist primär Kampf, Entscheidung, Manipulation und Potenzial.

Die Teufelskarte weist auf eine finanzielle, soziale oder berufliche Verpflichtung hin, in der sich der Mensch gefangen fühlt. Diese Gefangenschaft beruht allerdings nur in der Sicht dieses Menschen, aus der heraus er sie selbst produziert. Er könnte seine "Verpflichtungen" auch aus anderer Warte sehen. Die Karte gibt einen Hinweis, mittels höherer Instinkte die eigenen Interessen zu wahren. Aus dem eigenen Gefängnis kann man sich ganz einfach befreien indem man davon abspringt!

Nur die umgekehrte Bedeutung der Teufelskarte zeigt ungleiche, schadende Kräfte an. Es wird geraten, anständig und würdig zu handeln, um Manipulationen zu entgehen.


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Das Engel-Tarot

Das Engel-Tarot hat nur 32 Karten. Es ist sehr kindlich und mädchenhaft gezeichnet, in zarten Pastellfarben gehalten und seine Figuren erinnern an Mangas. An Symbolen ist dieser Tarot-Satz sehr arm.

Das Engel-Tarot orientiert sich ausschließlich an der christlichen Mythologie. Nichtchristliche Darstellungen kommen darin nicht vor: Der Magier schreibt soeben "bereschit" auf eine Schriftrolle und ist damit der Kenner der Thora, Karte 7 zeigt das Christkind in der Krippe mit Maria und Josef, der Eremit wird nicht von einer Laterne, sondern von einem Engel geleitet und so ist auch die Karte 15 nichts weiters, als der fallende Verräter-Engel.

Seine Deutung beschränkt sich auf folgende kurze Anweisung: Hüte dich vor Arroganz, Hochmut und schlechten Beratern.


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Lenormand-Karten

Die 36 Karten des Fräulein Lenormand sind keine Tarot-Karten. Sie zeigen Symbole aus der europäischen bzw. französischen Welt zu Napoleons Zeiten, wie einen Reiter, ein Schiff, eine Villa, einen Baum, Tiere wie Eulen, Fuchs und Hund, einen Kavalier, eine Dame, ein Buch oder einen Brief.

Die Karte 15 ist ein Bär. Er verweist auf Schweigsamkeit, denn was die Zunge spricht, vergisst der Neid dir nicht.

Ein Teufel kommt im Kartensatz nicht vor, dafür aber als Karte 7 eine Schlange.

Zu dieser Schlange steht der Spruch:

Schlange überall
flieh ich allzumal,
Denn sie immer zeigt
dass zum Verrat sie neigt.

So wird denn auch diese Schlange erklärt, als ein Zeichen von Unglück, welches sich danach richtet, ob diese Karte nahe oder weit von der Person entfernt liegt; bringt jedoch immer mit sich Heuchelei Verrat und Verlust.


Teufelskarten aus weiteren Decks

Tarot der Zwerge Vandenborre Bacchus Tarot japanisches Ukiyo e Tarot Sacred Rose Tarot Roni Tarot

Rolla Nordic Tarot Roehrig Tarot Renaissance Tarot Oswald Wirth Tarot Tarot des Olymp

Neuzeit Tarot Tarot de la Nature Delphisches Tarot Madru Baum Tarot Kräuter Tarot

Cleopatra Tarot Klassisches Tarot Helloween Tarot Gummibärchen Tarot Dali Tarot

Engel Tarot Einhorn Tarot Demerotic Tarot Cat People Tarot Da Vinci Tarot

Black Tarot Baphomet Tarot Kindertarot Elfen- und Feentarot Ibis-Tarot

Drachen-Tarot


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