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| Seite geändert am: 25.01.2004 | ||||

Lateinische Interpretation: necare = töten (necaro = ich töte), nomen = Name, benennen;
damit bedeutet es "ich töte durch Benennung"; es wird auch verstanden als "das Buch der toten Namen"
hier gibt es das Necronomicon bzw. Literatur zum Necronomicon
Sites über das Necronomicon
Verschiedene Stellungnahmen zum Necronomicon aus diversen Foren
Forum Satanismus
Hexenboard
Bücher-Forum
Nec for sale
Es ist zu beziehen vom
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Verlag Richard
Schikowski
Motzstraße 30 10777 Berlin Tel. 030/2185495 |
| oder bei |
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The Necronomicon
Selected Stories & Essays Concerning the Blasphemous Tome of the Mad Arab (Cthulhu Mythos Fiction Series) Robert M. Price, Robert Silverberg, John Brunner, Lovecraft Preis: EUR 12,41, Taschenbuch - 352 Seiten (Oktober 1996) Chaosium; ISBN: 1568820704 |
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Höchst interessant für Leute, die näher mit der Materie vertraut sind: | |
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Das Buch der toten Namen Necronomicon
Editiert von George Hay, Einleitung von Colin Wilson Forschung von Robert Turner und David Langford, Edition AHA ISBN 3-89423-112-2 Kersken-Canbaz-Verlag Schloßstr. 3 29525 Holdenstedt |
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Links von Simon, dem Necronomicon-Spezialisten
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Drucila 666
Man sagt, das Necronomicon wurde von einem wahnsinnigen Araber (Abdul Alhazred) mit Menschenblut geschrieben und von ihm in Menschenhaut gebunden. Das Buch enthält Symbole, Flüche sowie Beschreibungen über Dämonen, Portale zu anderen Dimensionen und Kreaturen der Nacht.
Nyarlathotep
Das Necronomicon ist das älteste und seelenerschütternste Werk, das der Cthulhu-Mythos hervorgebracht hat. Es existiert in vielen Versionen und Sprachen und öffnet den Weg in eine
fremde, menschenfeindliche Welt. Es ist das Buch der toten Namen.
Welt des Wahnsinns, H.P.Lovecraft's NECRONOMICON...
Nur hier gibt es den legendären Necronomicon Bildschirmschoner
Im Mythos tauchen immer wieder alte, arkane Schriften auf, wie der urzeitliche "R´lyeh Text", das "De Vermis Mysteriis" oder die "Von Unaussprechlichen Kulten". Von ihnen existieren nur wenige Exemplare, die von den Anhängern verbotener Kulte im Verborgenen gehalten werden. Sie berichten von den Grossen Alten und den äußeren Göttern und enthalten längst vergessenes Wissen und mächtige Zauberformeln, die den menschlichen Geist meistens in den Wahnsinn stürzen. Das berühmteste und bedeutendste dieser Bücher ist unmittelbarer Bestandteil in H.P.Lovecraft's Geschichten: Das "Al Azif", welches besser unter dem Namen der griechischen Übersetzung bekannt ist - das... Necronomicon.
Bericht zum Necronomicon (pdf) aus der Seite
Thomas Ritter Reisen.
Das Reiseunternehmen bietet Reisen zu legendären und mythisch bedeutsamen Orten der Erde an.
... Immer wieder taucht in seinen [Lovecrafts] Werken ein geheimnisvolles, verbotenes Buch auf, das von den unheimlichen Sternengöttern der Vorzeit kündet. Lovecraft bezeichnet dieses Buch als "Necronomicon", was sich am besten mit dem "Buch der Toten Namen" übersetzen lässt. Dieses Necronomicon soll nach Lovecraft von einem arabischen Autor mit Namen Abdul Alhazred um
Funde von
Necro-Seiten, Fragments of the Kitab Al-Azif
ClarissaGeorge Smith hat im Jahre 1872 in Ninive die TONTAFELN [die das Necronomicon beinhalteten] ausgegraben und sie übersetzt. Die Zeitung "Daily Telegraph" finanzierte ihm dieses Unternehmen. Unter anderem steht auf den Tafeln (in Keilschrift natürlich) die Geschichte mit der Sintflut, hier ist aber nicht Noah der Held, sondern Utnapischtim. Ansonsten ist die Geschichte genau dieselbe, die in der Bibel steht, sogar die Taube lässt er vorsichtshalber erstmal fliegen, um keine nassen Füße zu kriegen.
Da die biblischen Schriften erst viel später erstellt wurden, fällt mir hierzu nur eins ein: "Das ist alles nur geklaut!"
Bis auf eine kleine Feinheit, die verändert wurde: Die Menschheit hat nach diesen Schriften eine Göttin, eine Frau erschaffen, die vielgerühmte Ischtar.
In Ur wurden später noch andere Funde gemacht, die diese hier ergänzten.Das Original des Necronomicons liegt im British Museum in London. Es ist viel älter als Lovecraft. Wer will, kann beantragen, es zu besichtigen, es wird nicht öffentlich ausgestellt.
Das Buch enthält teilweise dieselben Texte wie die Tafeln, die ja erst viel später gefunden wurden.
John Dee ist ebenfalls im Besitz dieser Texte gewesen. Auf ihn soll sich das Necronomicon, das in London liegt, zurückführen lassen.
Ungereimtheiten:
- Welche Texte hatte John Dee als Vorlage? Besagte Tontafeln können es nicht gewesen sein, denn sie waren noch nicht gefunden worden.
- Das was John Dee hatte, müsste die Sintflut überlebt haben.
Doch, genau unter der Erde wurden diese Tafeln gefunden, in einer Erdschicht, die eindeutig als "vorsintflutlich" von den Wissenschaftlern erkannt wurde.
Die Tafeln wurden in einem unterirdisch angelegten Saal (da war er aber wegen der Sinnflut schon plattgedrückt!) des Königspalastes gefunden. Der König, der die Tafeln dort "eingemottet" hat, war ein Nachkomme vom Hennoch.
ClarissaMan kann es sich im British Museum in London ansehen, das Original Necronomicon.
Dort sind übrigens auch Tontafeln, die so ähnliche Dinge berichten. Und nicht zuletzt hat hier der Smith gearbeitet, der die Tontafeln, die von der Sintflut handeln, wo die ganzen Könige aufgelistet sind, fand.
Das hängt alles zusammen.
Übrigens habe ich herausgefunden, dass angeblich noch ein Nec. im Kölner Dom unter den Domschätzen aufbewahrt wird. Was das nun wieder für ein Necronomicon ist, und ob es überhaupt da ist, oder nicht, werde ich ebenfalls demnächst herausfinden.
Du kannst auch einen Brief an die Museumsverwaltung in London schreiben, die können Dir die genauen Daten sagen, die weiß ich nicht mehr, aber älter als Lovecraft war es alle Male.Erik
....Meines Wissens nach gibt es kein wissenschaftlich anerkanntes Necronomicon. Die Fachleute sind sich sicher, dass es eins gab. Gefunden wurde ein Original (in Keilschrift) meines Wissens nach bisher nicht.
Weiterhin steht im Necronomicon aus dem Schikowski-Verlag (Abdul ...), dass es von dem Volk vor den Sumerern stammt, oder von diesen überliefert ist.
Je weiter man in die Vergangenheit zurückgeht, desto schwieriger wird es Sumerisch oder sonstiges zu lesen, da die (sumerische) Schrift erst im Laufe der Zeit aus Symbolen (sumerischen) entwickelte.Apollyon
...Das Original stammt von Abdul Alhazred und unter anderem stehen eine Menge nützlicher wissenswerte Dinge in Hinsicht auf die großen Alten und Konsorten drin (Cthulu etc. - deswegen auch die "Lovecraft"-Connection).
Das Necronomicon selbst ist weder böse noch dunkel, lediglich informativ.
Was aber nun wer mit diesen Infos anfängt, das ist ja nun jedem selbst überlassen...
Es ist auf jeden Fall verdammt ALT - und bezieht sich auf eine "Dimension" weit VOR dem gefallenen Engel.
TyronDas Buch gibt es wirklich und zwar versteckt im Vatikan unter Verschluss - Gott sei dank, weil irgendwelche Wixer versuchten die Dämonen zu beherrschen und beschwören
Der Mensch hat leider das Problem, immer das Böse zu wollen, weil er dem Guten nicht verfallen will, daweil ist er längst Sklave vom Bösen - Leider
Abdul lebte im 14. Jh und hat einige Beschwörungsformeln in das Buch geschrieben, es erzählt den verlogenen Anfang der Welt bevor Satan kam und die ganzen Dämonen, die vom Himmel verbannt wurden.
Es erzählt die Zukunft - die Wunschzukunft - des Bösen.
Den Sieg über das Gute usw. und es enthält einen ganzen Arsch von Beschwörungsformeln, die die Dämonen rufen sollen.
Es gibt ja aus der Schwarzen Serie das gekürzte Buch und ich hatte es und als es mir zu unheimlich wurde habe ich es verbrannt - glücklicherweise.
Das Buch ist sicher nicht in Menschenhaut gebunden und mit Menschenblut geschrieben wie schon viele glauben - aus dem Film "Tanz der Teufel", sondern ist ein auf Pergament geschriebenes Script.
Gross und dick ist das Zeug.
Man weiß, dass es ein Papst mal fand und in das Archiv des Vatikan steckte.
Mehr ist darüber nicht bekannt.Gatling
also: das necronomicon handelt von den grossen alten, bezogen auf babylonische götter.
das problem bei der sache ist, dass es keine beweise gibt, ob nicht lovecraft selber dieses buch geschrieben hat, um eine basis für seine "Call of Cthulu"-bücher zu haben (Cthulu:=KUTULU, einer der Alten).
die einen sagen, Abdul Alhazred ist sein pseudonym, das er sich schon in kindertagen zugelegt hat, da es kein "echter" arabischer name sei, die anderen denken, es sei tatsächlich schon älter, wobei aber keine originale vorgewiesen worden sind. wenn du willst, mail ich dir die isbn, ein freund hat es.
Oktober 99
Andreas>Ich hätte da einige Fragen zum Necronomicon,...
>Wann wurde es geschrieben?
kurz nach 1900>Wo wurde es geschrieben?
Denk mal, in England>Warum wurde es geschrieben?
um Romanen einen Hintergrund zu geben>In welcher Sprache wurde es geschrieben?
Englisch>Wieviele Übersetzungen gibt es und von wem?
Bestimmt ganz viele, von irgendwelchen Lektoren>Wer war Abduhl Alhazred?
Abduhl heißt "Sklave des". Alhazred gibts soweit ich weiß nicht im Arabischen. Abdulha müßte es heißen, dann wäre es ein korrekter Name, dann hieße es "Sklave, Diener Gottes". Abduhl alleine ist unsinnig, frag mal einen Araber dazu. Abdul hat sich H.P. Lovecraft als Kind ausgedacht, weil er die 1001 Nacht Geschichten so toll fand.>Worum geht es im Nercronomicon ?
Um eine ganzen fiktiven Götterhimmel.>Viele, teils schwere Fragen, ich erwarte nicht auf alle Antworten, aber doch auf die meisten.
Hey, ich habe dir alle beantwortet. Und bitte beschäftigt euch mal damit richtig. Das Necronomicon ist erfundener Scheiß, wo auch noch zugegeben ist, dass es erfundener Scheiß ist.Gruß Andreas
Marcel ReschkeDas "Necronomicon" ist wirklich reine Fiktion (siehe H.P. Lovecrafts Briefe) und wurde von Lovecraft als Grundlage für seinen Cthulu-Mythos (eine Reihe von Gruselstories in den 20er Jahren) benutzt. Er selber hat das Necronomicon nie verfasst, aber Teile davon in seinen Geschichten beschrieben (das Buch ist sehr glaubwürdig beschrieben, was meiner Meinung ein Grund für die weit verbreitete Fehlannahme ist). Die Necs, die irgendwo in Antiquariaten oder gar im lokalen Esoterik-Shop zu kaufen sind (Simons Nec, Hay/Turner-Nec oder deren Übersetzungen), sind Bücher, die nach 1920 verfasst wurden und welche Lovecrafts Fiktion dafür benutzen, um ahnungslose Leute (hauptsächlich jugendliche, pseudo-okkulte Gruppen) über den Tisch zu ziehen. Ich will damit nicht behaupten, dass es kein Buch des Bösen (mit N.- ähnlichem Inhalt) gibt, welches dann aber nicht Necronomicon oder Al Azif heißt, da beide Begriffe von Lovecraft erfunden und geprägt wurden. Lovecraft erklärte nach einer Vorlesung in Edinborough 1929 das Cthulu-Mythos Elemente der sumerischen Mythologie verarbeitet. Abschließend möchte ich sagen, dass sich der Name (Lovecraft hätte ihn sich schützen sollen) "Necronomicon" als perfekte Bezeichnung für allerlei Bücher des Bösen entwickelt hat (so wurde in einer Newsgroup, die Satansbibel fälschlicherweise mit dem Necronomicon verwechselt). Abgesehen davon hat das Necronomicon, sofern es auf Lovecraft bezogen ist, nichts mit Satanismus zu tun.
Ursus[Zitat eines Freundes:] "Das Nekronomikon (das hier in den Staaten billig zu erstatten ist) ist kein uraltes Zauberbuch. Es war ein Jux, verfasst im Jahre 1975 von zwei Studenten, die knapp bei Kasse waren. Es verbindet Crowley's Magie, mesopotamische Mythologie und die fruchtbare (aber kranke) Fantasie des Horrorgenies H.P. Lovecraft. Gute Magie lässt sich damit beim besten Willen nicht machen."
Wenn ich also lese, das Buch wäre mit Menschenblut auf Menschenhaut geschrieben, Mensch lass doch diesen Schwachsinn...Erik
das Buch Necronomicon, auf das ich mich beziehe ist von Abdul [Alhazred] aus dem Schikowski Verlag. In dieser Ausgabe steht, dass jenes Buch - eine verschlüsselte Abschrift - in Crowleys (Gregor A. Gregorius) Besitz gefunden wurde. Der starb aber unbequemerweise vor 1975 - ergo? Ich finde weiterhin keine konkrete Übereinstimmungen zwischen der Crowleyschen Magie und der aufgeführten.
Allerdings: Ich studiere Altorientalistik (Mesopotamien) und habe bisher keinen wissenschaftlichen Beleg (Quelle) für das Necronomicon gefunden.Sollte jemand über so etwas stolpern: immer her damit :-)). ...Eve
...Lovecraft hat wohl Teile davon erweitert, es aber nicht grundsätzlich verändert und er nimmt in z.B. in seiner Sage um den Cthulu (oder so) Clan ziemlich eindeutig bezug darauf, hab ich mir sagen (mailen) lassen. Er hat eine Kopie im Jahre 1932 erworben.
Das Ganze scheint ziemlich verworren zu sein, zumal es nicht nur ein, sondern zwei Necronomicen gibt, nämlich das schwarze und das weiße. Den Unterschied konnte mir noch niemand ganz genau erklären, aber anscheinend saugt das schwarze die Energie auf und das weiße nicht, aber dann stehn auch nicht alle Wege zu den sieben Torwächtern offen, glaub ich. ...Volker
...Soviel ich weiß, hält die Kirche das Original in der Bibliothek des Vatikans unter Verschluss. Es soll lediglich eine griechische Übersetzung nach Amerika gekommen sein, die dort eine Art Sekte entstehen ließ, die dann aber durch ihre Menschenopfer einen recht schlechten Ruf bekommen haben und dort zerschlagen wurden (ob das aber stimmt, weiß ich nicht mit Sicherheit).
Auf jeden Fall sind die Bücher, die man gemeinhin im Handel und sonstwo findet lediglich Mist.Simon
...kennt hier eigentlich auch jemand HPLs eigene Aussagen darüber (wie sie z. B. in seinen Selected Letters, den Briefausgaben bei Necronomicon Press usw. enthalten sind)? Auch ich beschäftige mich jetzt schon seit fast 20 Jahren mit diesem und vergleichbaren Themen und kann dazu nur sagen: Alles Necronomiconesque, was im (regulären) Buchhandel erhältlich ist, kann man vergessen; es sind mehr oder minder billige und von Unkenntnis gezeichnete (wenngleich manchmal auch recht amüsante) Machwerke, die ausschließlich dem Geldzauber dienen.
Die vermeintlichen Hintergrundinformationen, die auf diesen Seiten zu diesem Titel zu finden sind, begründen sich übrigens wesentlich auf die Aussagen HPLs (v. sein "History and Chronology of the Necronomicon" sowie primär seine Geschichte "The Dunwich Horror") und einiger geschäftstüchtiger Pseudo-Okkultisten zurückzuführen.
Anmerkungen zu den beiden deutschen Ausgaben:
1. Schikowski:
Stark gekürzte Übersetzung der Simon-Ausgabe. Der "Magier", in dessen Nachlass es gefunden worden sein soll, verstarb übrigens 1964 (Eugen Grosche).
2. Hay/Turner ("Das Buch der Toten Namen"): Im ersten Teil recht amüsant, der zweite Teil ist einfach nur lächerlich und zu offensichtlich ein Fake (s. z.B. das "Alphabet von Nug-Soth": Statt der anzunehmenden 28 hat es nur 24 Transliterations-Zeichen - erstaunlich, wenn man bedenkt, dass sie ursprünglich von einem Araber tradiert sein sollen...).
Bis heute gibt es weder eine zufriedenstellende Druck-Ausgabe des N. im Buchhandel, noch sonst irgendeine authentische in öffentlichen oder Institutions-Bibliotheken, und es ist unwahrscheinlich, dass sie jemals veröffentlicht wird....Eric
...1923 wurden von einem englischen Archäologenteam Teile des Necronomicons geborgen. Diese Überreste werden in einem Londoner Museum verwahrt. Die Seiten und der Einband sind stark schwarz verfärbt, so dass nicht mehr viel zu entziffern ist.
Der Einband besteht aus der Haut eines menschlichen Gesichtes welches auf eine Holzplatte aufgenäht ist. Laut vorsichtigen Berechnungen können aus der Haut eines durchscnittlichen Mannes außerdem 13 Seiten des Necronomicons hergestellt werden. Das vollständige Buch soll jedoch ca. 300 Seiten enthalten haben.
Was angebliche Übersetzungen und Sachbücher zum Thema angeht kann ich nur abraten.
Aber eins ist Fakt: Das Necronomicon existiert. Wer mir nicht glaubt kann sich gerne unterhttp://www.miskatonic.net/research/fragment.html vom Gegenteil überzeugen.
Abschließend noch eines: Die angeblichen Auszüge aus dem Necronomicon, die immer wieder das net unsicher machen sind, soweit ich sie kenne, alle gefaked....Simon
Noch jemand, der an das Necronomicon glaubt. Aber wo sind die Fakten? Eine Internetseite kann man schlecht als Beleg anführen - zumal, wenn die herausgebende Institution mehrmals (und dazu voneinander unabhängig) im Net vertreten ist (weitere "Miskatonic-Universities" sind zu finden unter
http://www.yankeeclassic.com/miskatonic/welcome.htm und http://www.geocities.com/Area51/Zone/6618/newindex.html [die Seite ist mittlerweile nicht mehr verfügbar] ...). Zudem geht der als "Beweis" angeführten Seite noch eine wichtige voraus, auf der die o.a. (und einer Überprüfung nicht standhaltenden) Grabungshintergründe mit Bildern "dokumentiert" werden (
http://www.miskatonic.net/research/MEdig.html) - aber selbst diese "Dokumentation" lässt mehr Fragen offen als sie beantwortet (z.B. Wer war Bernard Houston, wo findet man seine Biographie? Wo genau fanden die Grabungen statt? Und in wessen Auftrag? Wer finanzierte die Grabung usw. - vom Copyright der Bilder ganz zu schweigen). Als Lovecraftianum sind diese Seiten gut gemacht, aber unter akademischen Gesichtspunkten sind sie nicht zitierfähiger als z.B. das Buch Mormon. Sie also unkritisch als "Fakt" anzuführen, ist unzulässig - erst recht, so lange die Urheberrechtslage für das Internet noch nicht geklärt ist (man beachte in diesem Zusammenhang z.B. den Bilderklau im Net).
Noch ein paar Anmerkungen zur Hoax-History des Necronomicon:Schon 1936 wurde Lovecraft mitgeteilt, dass in einer Zeitung nahe New York eine Revision einer neuen Necronomicon-Übersetzung erschienen sei (Letters to Henry Kuttner, S. 27). 1960 existierte im Bibliothekskatalog der University of California ein Nachweis für das Necronomicon. (A. Derleth, The Dark Brotherhood, S. 265) [vor 1962?] Das Necronomicon wird in einem Antiquariatskatalog für $ 900 angeboten. (ibid.) 1962 wurde eine spanische Ausgabe des Necronomican [sic] aus den Beständen der Miskatonic University Library antiquarisch angeboten. (ibid.) 1970 erschien "Excerpts from The Necronomicon of Abdul Alhazred. Edited and annotated by H. P. Lovecraft". (Joshi, H. P. Lovecraft and Lovecraft Criticism [1981], S. 181) Hier noch ein Surf-Tip zum Necronomicon im Internet: House of Satan [Seite mittlerweile nicht mehr verfügbar] (umfangreiche Zusammenstellung von Links zum Thema).
Abschließend noch eine kleine Denksportaufgabe: Was würde wohl passieren, wenn jemand tatsächlich ein authentisches Exemplar des N. hätte und das öffentlich bekanntgeben würde?......was die British Library betrifft: Zufällig habe ich Insider-Beziehungen zu einer nicht unbedeutenden Bibliothek und ich kann Dir versichern, dass auch diese Information ausschließlich auf Aussagen Lovecrafts (Briefe, Geschichten und seine "History and Chronology of the Necronomicon") beruht.
SimonDas Problem mit Schikowski ist u.a., dass er seine Textgrundlagen nicht preisgibt und bisweilen schon mal - vorsichtig ausgedrückt - "konzelt". Zur Verdeutlichung dessen, was ich damit sagen will, findest Du unten Hintergründe zur Publikationsgeschichte des ebenfalls bei Schikowski erschienenen Necronomicon (korrigierte Fassung; stammt aus einem anderen Posting von mir):
Seine Entstehungsgeschichte liegt jetzt über 20 Jahre zurück und sein einziger Zweck war ursprünglich, gewisse Menschen zu bereichern. Damals boomte in den Staaten die Esoterik-Welle ungemein, und kurz vorher (in den 60ern) begann man auch verstärkt, Lovecraft (den Erfinder des Necronomicon) zu entdecken. Um der Nachfrage nach diesem Titel (mit dem Studenten und Okkultisten jahrelang so manchem Buchhändler und Bibliothekar auf die Nerven gingen) "gerecht" zu werden (und ein paar Dollar zu verdienen...), beschloss seinerzeit ein findiger Verleger esoterischer Bücher, selbst ein Necronomicon herauszugeben - ungeachtet dessen, ob es inhaltlich überhaupt mit dem Lovecraftschen etwas zu tun hätte (ein inhaltlicher Bezug spielte eine untergeordnete Rolle); die Geburtsstunde des Simon-Nec war gekommen.
Gleichzeitig mit der 2. (!) Auflage dieses Buches erschien zufällig bei einem Berliner Verlag (wohl aus ähnlicher Motivation heraus) ein Buch gleichen Titels und teilweise Textes - allerdings mit einem nichtssagenden, ca. 1 1/2 Seiten umfassenden Vorwort, in dem tatsächlich behauptet wird, das Buch stelle die Veröffentlichung eines Nachlass-Manuskriptes des Magiers "Gregor A. Gregorius" dar, das angeblich "aus unerfindlichen Gründen bisher übersehen worden" und zudem teilweise verschlüsselt gewesen sei. Über "Gregorius" selbst erfahren wir in dem Vorwort nichts - nur die Vermutung, eine Publikation des Textes sei ihm "in der damaligen Zeit" zu gefährlich erschienen und, daß diese "damalige Zeit" möglicherweise schon einige Jahrzehnte zurückzuliegen scheint.
Hinter dem Pseudonym "Gregor A. Gregorius" versteckt sich der Berliner Antiquar Eugen Grosche, Anhänger der Lehren Aleister Crowleys, zeitweise Leiter der von ihm 1928 gegründeten Bruderschaft Fraternitas Saturni, geb. 1888, gest. 1964. Das Vorwort will uns also weismachen, der Text hätte schon vor 1964 existiert - also lange, bevor das amerikanische Original erschienen ist - , und Grosche habe ernsthafte Bedenken gehabt, ihn zu Lebzeiten zu veröffentlichen - obwohl er bei anderen (und weitaus radikaleren) Texten keine solchen Bedenken gehabt hat. Ein Textvergleich ergibt zudem, dass wir hier tatsächlich eine wortwörtliche Übersetzung der englischen Ausgabe haben - zumindest gut 4/5 des englischen Textes, denn die 50-seitige Einleitung des Originals wurde, abgesehen von Teilen der Bibliographie, vollständig ignoriert. Es könnte durchaus der Verdacht entstehen, der deutsche Text sei eine nicht-lizensierte Übersetzung des englischen Originals, was das Auslassen signifikanter Stellen erklären würde.
Davon abgesehen, gab es bei Schikowski dennoch immer wieder auch mal brauchbare Texte (bis ungefähr Mitte der 60er), aber diese bilden eher die Ausnahme.
Gruß
S.
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