Nur ganz kurz sei am Schluss auf die Tatsache hingewiesen, dass es "Signale aus dem Jenseits" gibt, die auch in unserer materiellen Welt fassbar, ja sogar fotografierbar sind. Dazu gehört das sogenannte "Phänomen der eingebrannten Hand".
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Prof. Siegmund mit dem Buch aus Hall mit eingebranntem Daumen
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Seit etwa hundert Jahren ist von namhaften Fachleuten wie General Josef Peter und Professor August Ludwig in wissenschaftlichen Zeitschriften immer wieder von Fällen dieser Art berichtet worden. In Rom enthält ein eigenes Museum eine ganze Reihe von Original-Dokumenten, Objekte mit Brandspuren, die durch jenseitige Wesen wie Verstorbene verursacht sein sollen.
Seit Jahren bin ich persönlich allen mir zugänglichen Fällen dieses "Phänomens der eingebrannten Hand" nachgegangen, habe sie fotografiert und die Unterlagen gesammelt. Wiederholt habe ich in wissenschaftlichen Zeitschriften darüber berichtet.
Hier seien nur zwei Fälle herausgegriffen.
In seinen Studien aus den Jahren 1910 und 1912 gab Professor Ludwig in Freising Mitteilung von einem selbst erlebten Fall wie von einem Fall in Tschenstochau. Dort befindet sich ein Korporale (=Linnentuch unter dem Messkelch) mit Brandeindruck einer Hand. Ein Foto aus den letzten Jahren vom Generalsuperior des dortigen Paulinerordens lässt die Brandspuren einer eingedrückten Hand deutlich erkennen. Nach seiner beigefügten Mitteilung habe ein verstorbener Mitbruder dem Überlebenden ein Zeichen aus dem Jenseits gegeben zum Beweis, dass es ein jenseitiges Weiterleben gebe.
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Eingebrannte Hand auf dem Tribunal-Tisch in Lublin
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Für unser spezielles Thema ist noch ein anderes Dokument aus Polen äußerst bedeutsam, das wir nur als Faktum hinstellen können, ohne sein Rätsel zu lösen.
Im Vorraum des städtischen Museums der polnischen Stadt Lublin steht ein alter schwerer Eichentisch, der früher im Gerichtstribunal gestanden haben soll. Durch eine darüber gelegte Glasplatte geschützt, sind auf der Tischplatte unverkennbar die Spuren einer eingebrannten Hand zu sehen. Es muss eine große Hand gewesen sein, die sich hier eingedrückt hat. Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass Andeutungen der natürlichen anatomischen Gliederung der Finger fehlen (aber nicht, dass wir uns dabei was denken, oder? Buah!). Die Fingereindrücke machen den Eindruck eines ungegliederten Schemas. Ein Bericht über die Geschichte der Einbrennung in polnischer Sprache befindet sich auf dem gleichen Tisch neben der eingebrannten Hand.
In deutscher Übersetzung sagt der Bericht: "Im Jahre 1637 wurde vor dem Gericht ein Prozess gegen eine Witwe geführt. Gegenstand des Prozesses war ihr Vermögen, das ein Magnat seinem Besitz einverleiben wollte. Dieser gedachte nach dem Tode des Mannes die Hilflosigkeit der armen Frau auszunutzen. Die bestochenen Richter urteilten zugunsten des Magnaten. Darauf erhob die verzweifelte Frau ihre Hände zum Kruzifixus im Gerichtssaal und rief: 'Wenn die Teufel richten würden, würden sie ein gerechteres Urteil fällen.'
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Gebetbuch mit eingebrannter Hand
(wobei ICH ja wegen Größe und Form meine: mit eingebrannter Gabel)
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Um Mitternacht erschienen im Gerichtssaal seltsame Richter mit schwarzen Perücken. Der erschrockene Schreiber, der persönlich Zeuge des Geschehens war, bemerkte die teuflischen Hörner, die geschickt unter den schwarzen Haaren versteckt waren. Es begann die Sitzung des Teufelsgerichtes. Der Teufel-Verteidiger bewies in einer kurzen sachlichen Rede die Rechte der Witwe auf das Vermögen ihres verstorbenen Ehemannes. Nach Anerkennung der Beweise des Verteidigers sprach das Teufelsgericht das Urteil zugunsten der Witwe, viel gerechter als die Entscheidung des Tribunalgerichtes. Christus am Kreuz hatte aus Scham sein Gesicht abgewandt. Am nächsten Tage sah der Schreiber das Siegel der eingebrannten Hand auf dem Tische".
Meine Bemühungen, weitere Informationen über dieses Phänomen von Lublin zu erhalten, haben zu keinem Ergebnis geführt. Ich kann nichts anderes tun, als das Faktum, wie es noch heute jedermann in Lublin konstatieren kann, vorzulegen. Wenn wir den Bericht, so wie er vorliegt, ernst nehmen, handelt es sich dabei um eine von einem Dämon erzeugte Brandspur. Ähnliche Brandspuren weisen ja - wie früher erwähnt - die noch heute erhaltenen Möbel des heiligen Pfarrers von Ars auf.
Wer diese Zeugnisse nicht annimmt, wird sich auch nicht - wie der Herr im Evangelium sagt - von einem aus dem Jenseits Zurückgekehrten überzeugen lassen.