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Seite geändert am: 14.05.2006

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Spr. 11,17
Ein barmherziger Mann tut sich selber Gutes; aber ein unbarmherziger betrübt auch sein eigen Fleisch.

"Tötet sie alle! Gott wird die Seinen schon erkennen."
antwortete der Mönch Arnold Almaric, als er in Beziers/Frankreich im Zuge eines Bekehrungsgemetzels gegen alle Nichtkatholiken gefragt wurde, wie die Katharer von den Katholiken zu unterscheiden seien.

zu folgenden Themen: einfach zu dumm: typisch menschlich: schlichtweg falsch: ...und das gefällt Christen gar nicht:
  • Lüge
  • Sintflut
  • Gebärschmerzen
  • jüdische Scheißkultur
  • Himmelsfeste
  • erdefressende Schlangen
  • gegen Bekehren

  • jüdische Scheißkultur

    Der Gott der Bibel ist nicht nur ein eifriger, rachsüchtiger Gott, sondern auch ein höchst irdischer Gott, einfach ZU irdisch. Seine Gesetze beschreiben nicht die Gesetze der Welt bzw. die Naturgesetze, sondern das, was im semitischen Raum so als gute Sitte galt. Seine Weisungen sind nicht höherer, universeller oder galaktischer Natur, sondern viel lieber trägt er sich in Sorge, beim Umherwandeln im Lager nicht in einen Haufen Scheiße zu treten:

    5. Mose 23,13: Und du sollst eine Schaufel unter deinem Geräte haben; und es soll geschehen, wenn du dich draußen hinsetzest, so sollst du damit graben, und sollst dich umwenden und deine Ausleerung bedecken. 14 Denn Jehova, dein Gott, wandelt inmitten deines Lagers, um dich zu erretten und deine Feinde vor dir dahinzugeben; und dein Lager soll heilig sein, daß er nichts Schamwürdiges unter dir sehe und sich von dir abwende.

    Von einem gescheiten, allwissenden und zur Vorausschau fähigen Gott erwart ich nun schon, dass er nicht nur mit der antik-jüdischen Scheißkultur kalkuliert, sondern in weiser Voraussicht auch 3000 Jahre vorher wenigstens einen leisen Hinweis auf Wasserspülklosetts gibt. Man meint ja sonst, der hat gar nicht an UNS gedacht...

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    Sintflut

    vorher:


    Bilder aus dem Reiseangebot des Hotels Charlie Beach Resort auf der thailändischen Insel Phi Phi

    1. Mose 7
    19 Und die Wasser nahmen gar sehr überhand auf der Erde, und es wurden bedeckt alle hohen Berge, die unter dem ganzen Himmel sind.
    20 Fünfzehn Ellen darüber nahmen die Wasser überhand, und die Berge wurden bedeckt.
    21 Da verschied alles Fleisch, das sich auf der Erde regte, an Gevögel und an Vieh und an Getier und an allem Gewimmel, das auf der Erde wimmelte, und alle Menschen;
    22 alles starb, in dessen Nase ein Odem des Lebenshauches war, von allem, was auf dem Trockenen war.
    23 Und er vertilgte alles Bestehende, das auf der Fläche des Erdbodens war, vom Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm und bis zum Gevögel des Himmels; und sie wurden vertilgt von der Erde.

    God was here: So ungefähr sieht das dann aus, wenn Gott nach seinem Willen handelt - wobei die Flutkatastrophe an der thailändischen Küste 2004 gegen die biblische Sintflut noch reiner Pipifax gewesen sein dürfte.

    nachher:


    26.12.2004: Leichen und Verwüstung nach der Tsunami-Katastrophe in Pukhet, Phi Phi, Sri Lanka und Südindien

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    Lüge

    Röm. 3,7

    Wenn aber die Wahrheit Gottes sich durch meine Unwahrheit als noch größer erweist und so Gott verherrlicht wird, warum werde ich dann als Sünder gerichtet?

    Phi. 1,18

    Aber was liegt daran? Auf jede Weise, ob in unlauterer oder lauterer Absicht, wird Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.

    Die Unwahrheit ist also erlaubt, solange Christus verkündigt wird.

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    Himmelsfeste

    1. Mos. 1,6

    Und Gott sprach: Es soll eine Feste entstehen inmitten der Wasser, die bilde eine Scheidewand zwischen den Gewässern!

    1. Mos. 1,7

    Und Gott machte die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste, daß es so ward.

    1. Mos. 1,14

    Und Gott sprach: Es seien Lichter an der Himmelsfeste, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre dienen,

    1. Mos. 1,17

    Und Gott setzte sie [die Himmelslichter, Gestirne] an die Himmelsfeste, damit sie die Erde beleuchteten

    Das entspricht in etwa dem ptolemäischen Weltbild von der Erdscheibe, dem Ozean auf der Erde und dem Ozean über dem Himmel (Himmelsmeer), aus dem der Regen kommt - festgehalten durch eine gewaltige Himmelsfeste als Staudamm. Und sollte auch nur eine Sphäre damit gemeint sein, in der sich Feuchtigkeit sammelt, so wissen wir längst, daß die Gestirne doch noch weit, weit darüber sind und noch nie mit irdischen Wolken auf einer Ebene waren.

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    Schlangen fressen keine Erde!

    1. Mos. 3,14

    Da sprach Gott der HERR zur Schlange: Weil du solches getan hast, so seist du verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Erde essen dein Leben lang!

    Jes. 65,25

    Wolf und Lamm werden einträchtig weiden, der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, und die Schlange wird sich mit Staub begnügen. Sie werden nicht schaden noch verderben auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.

    Ein Mensch zog vor langer Zeit in die Wüste, da fand er eine Schlange. Als er sie so einige Tage beobachtete, stellte er fest, daß die Schlange nie etwas zu sich nahm, außer daß sie mit der Zunge auf der Erde rumschleckte (woher sollte unser Mensch auch wissen, daß Schlangen nur alle paar Wochen etwas fressen und daß sie mit ihrer Zunge nur die Erde beschmecken, um zu riechen). Außerdem kroch die Schlange auch beinlos auf dem Boden herum. Unser Mensch stellte sich das ganz scheußlich vor, wie diese Schlange leben zu müssen, daher kam ihm die "Erleuchtung", daß diese Schlange gestraft sein müßte ("was dem einen ein Leid ist dem anderen eine Lust" - da kam er eben momentan nicht drauf, unser Mensch).
    Und da braucht mir nun niemand erzählen, bei der Fortbewegung in solcher Bodennähe "verschlucke man leicht aus Versehen etwas Erde" oder "es sei nur ein Ausdruck der Erniedrigung ala 'ich werfe dich in den Staub'", denn in Jesaja 65,25 wird das Schlangengefress eindeutig als artspezifische Ernährungsgewohnheit bestätigt.

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    siehe hierzu:
    Stiftung Warentest: die Bibel

    Mt 25,36
    Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.
    ich besuche Karsten im Krankenhaus

    Gebärschmerzen

    1. Mos. 3,16

    Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viele Schmerzen durch häufige Empfängnis bereiten; mit Schmerzen sollst du Kinder gebären; und du sollst nach deinem Manne verlangen, er aber soll herrschen über dich!

    Röm. 8,22

    Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt;

    Die ganze Schöpfung liegt in Wehen? Dabei gibt es einige Weibchen, die ohne Wehen Junge in die Welt setzen, z.B. die Känguruhs ... oder war Gott noch nicht in Australien, daß er nicht davon wüßte?

    Gibt es wirklich echte Christinnen?
    1. Christen behaupten ja gerne, dass das Blut Christi von der Sünde und insbesondere der Erbsünde erlöst.
    2. Das hieße wiederum: Wer von der Sünde erlöst ist durch Jesus Christus, der ist auch folgerichtig von der Strafe darüber begnadigt.
    3. Nun ist aber aus der Sündenfall-Geschichte bekannt, dass Eva und ihre weiblichen Nachkommen (im Sinne der Erbsünde) von Gott zu großen Gebärschmerzen verurteilt wurden.
    1+2=3. Eine Frau, die echte Christin ist, die Jesus Christus wirklich von ganzem Herzen angenommen hat und sich von ihm erlösen ließ ... müsste logischerweise daher auch von der Strafe der Gebärschmerzen erlöst sein und schmerzfrei ihre Kinder zur Welt bringen!

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    Gegen Bekehren!

    Spr. 9,7

    Wer den Spötter belehrt, der trägt Schande davon, und wer den Gottlosen zurechtweist, holt sich Schmach. Rüge nicht den Spötter, daß er dich nicht hasse; rüge den Weisen, der wird dich lieben. Unterrichte den Weisen, damit er noch weiser wird; belehre den Gerechten, damit er dazulernt.

    Mat. 10,14

    Und wenn euch jemand nicht aufnehmen, noch eure Rede hören wird, so gehet fort aus diesem Haus oder dieser Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen!

    Aus ist's mit ungebetenen Vollsosen (Bekehren)!

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    zur Apokalypse

    Am 5,18-20

    18 Wehe denen, welche den Tag Jehovas herbeiwünschen! Wozu soll euch der Tag Jehovas sein? Er wird Finsternis sein und nicht Licht:
    19 wie wenn jemand vor dem Löwen flieht, und es begegnet ihm ein Bär; und er kommt nach Hause und stützt seine Hand an die Mauer, und es beißt ihn eine Schlange.
    20 Wird denn nicht der Tag Jehovas Finsternis sein und nicht Licht, und Dunkelheit und nicht Glanz?

    Mancher Christ stellt sich das Kommen des Reiches Gottes allerdings anders vor und man kann oft meinen, manche können das gar nicht erwarten: Es brauchen sich da also auch keinesfalls Christen danach sehnen und es herbeiwünschen.

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    Erstveröffentlichung: 01.11.1999

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