Sonstiges

Neues auf dieser HP

Schnellnavigation für Atheisten

Abtreibung

PVS-online

Psychotherapie

Entwicklung

Sozialpsychologie

Familienpsychologie

Persönlichkeitspsych.

Psychiatrie

Sonstiges

Therapieformen

Psychotricks

Links

Zitate

Braille

Seite geändert am: 16.02.2004

Rafa's Homepage

Hier stehen nur Thesen. Wer Begründungen, Beweise oder Fortführungen dieser Thesen verlangt, der suche nach ihnen.

Aussprachen

Noch sicherer, als die Erklärung eines Witzes dessen Humor abtötet, führt das Palavern über die scheinbar selbstverständlichsten Formen menschlicher Beziehungen fast garantiert in immer größere Probleme. Als beste Zeit für derartige "Aussprachen" empfiehlt sich der späte Abend. Um drei Uhr morgens ist dann auch das zunächst einfachste Thema bis zur Unkenntlichkeit zerredet, und beide Partner sind am Ende ihrer Geduld. Schlafen können sie dann aber nicht.
(Paul Watzlawick, Anleitung zum Unglücklichsein)

Erfolg

Unbemerkte Mimikry (Nachahmung) erzeugt beim anderen ein Wir-Gefühl, Sympathie und Verhaltensänderungen zugunsten des Imitierenden.
(Psychologie heute, 11/03)

Festhalten an Problemen der Vergangenheit

Frau Lot - Ein weiterer Vorteil des Festhaltens an der Vergangenheit besteht darin, dass es einem keine Zeit lässt, sich mit der Gegenwart abzugeben. Täte man das, so könnte es einem jederzeit passieren, die Blickrichtung rein zufällig um 90 oder 180 Grad zu schwenken und feststellen zu müssen, dass die Gegenwart nicht nur zusätzliche Unglücklichkeiten, sondern gelegentlich auch Un-Unglückliches zu bieten hat; von allerlei Neuem ganz zu schweigen, das unseren ein für allemal gefassten Pessimismus erschüttern könnte. Hier blicken wir mit Bewunderung auf unsere biblische Lehrmeisterin, Frau Lot, zurück - Sie erinnern sich doch? Der Engel sagte zu Lot und den Seinen: "Rette dich, es gilt dein Leben. Schaue nicht hinter dich, bleibe nirgends stehen [...] Seine Frau aber schaute zurück und wurde zu einer Salzsäule" (Gen. 19,17 und 26)
(Paul Watzlawick, Anleitung zum Unglücklichsein)

Freude am Leben

Registriere das Positive: Dankbarkeit ist eine wichtige psychologische Ressource, die einem das Leben unendlich erleichtern kann. Dieses Gefühl, tief empfunden, schützt vor Enttäuschungen, Verbitterung und nimmt den unvermeidlichen Nackenschlägen des Schicksals viel von ihrer Kraft. Wie neue Untersuchungen zeigen, sind dankbare Menschen zufriedener, glücklicher und sozialer als Personen, die sorgfälitg alles Negative in ihrem Leben registrieren, das Positive aber übersehen.
Aber Achtung: ...Menschen, die glauben, jemanden einen Dank schuldig zu sein, berichten in Studien über Ärgergefühle und Unzufriedenheit.
(Psychologie heute, 11/03)

Probleme (allgemein)

§1: Ein Problem hat auch einen positiven Aspekt: Es kann als eine Herausforderung gesehen werden und gibt Gelegenheit, neue Wege und Handlungsmöglichkeiten zu entdecken bzw. zu erlernen.

§2: Bei fast allen Problemen ist es nützlich, die Situation erst einmal möglichst nüchtern zu definieren - so auch beim Problem an sich:

Definition: Probleme werden als Inkongruenzen oder Inkompatibilitäten zwischen Zielen, Aspirationen, Anforderungen, Potenzialen, Ressourcen usw. definiert.

Konsequenterweise kann die Prävention oder Lösung eines Problems an verschiedenen Problembedingungen ansetzen.

Priorität ist immer solchen Ansätzen zu geben, durch die den Subjekten Gelegenheit geboten wird, Kompetenzen, protektive Eigenschaften und Überzeugungen zu entwickeln, die ihnen helfen, künftige Probleme und Krisen besser zu bewältigen.

Weil der Lebenslauf als eine Sequenz von Problemen verstanden werden kann, ist es angezeigt zu vermitteln, dass jedes Problem, von den kleinen alltäglichen bis zu großen, das Leben ändernden Veränderungen eine Herausforderung ist und eine Gelegenheit zu lernen und neue Einsichten und neue Kompetenzen zu entwickeln.
(Oerter/Montada, Entwicklungspsychologie, Teil I-1.4, S. 71)


Wer diesen Fachjargon nicht auf Anhieb verstanden hat, der schnappe sich ein Lexikon und versuche, das Zitat wirklich zu kapieren. Die dadurch geschehende Systematisierung des aktuellen Problems und dessen Betrachtung aus einem anderem Blickwinkel (vielleicht sogar mit Lösungsweg) kann man dann als Nebeneffekt betrachten :-).

Unterstellungen negativer Gefühle

..."Warum bist du zornig auf mich?" wenn, soweit es dem Befragten selbst bekannt ist, er weder auf den Fragesteller noch sonst zornig ist. Die Frage aber unterstellt, dass der Fragende besser als der Gefragte weiß, was in dessen Kopf vor sich geht, beziehungsweise dass die Antwort "Aber ich bin ja gar nicht zornig auf dich" einfach unwahr ist. Diese Technik ist auch unter der Bezeichnung "Gedankenlesen" oder "Hellsehen" bekannt und deshalb so wirksam, weil man um eine Stimmung und deren Auswirkungen bis zum Jüngsten Gericht streiten kann und weil die Zuschreibung negativer Gefühle die meisten Menschen rasch in Weißglut bringt.
(Paul Watzlawick, Anleitung zum Unglücklichsein)



Erstveröffentlichung: 21.10.2003

RAFA's satanic site
© 2003 by RAFA