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| Seite geändert am: 17.05.2003 | |||

sind Belastungssituationen, das betrifft auch Gesunde. Was als belastend empfunden wird, ist subjektiv: Der eine merkt davon mehr, der andere weniger.
Es besteht ein kausaler Zusammenhang mit einem traumatisierenden Ereignis.
wichtig: Auf ein solches reagiert JEDER mit seltsamen Reaktionen, auch Gesunde!
Faktoren, die die Angst erhöhen:
Es hilft:
- viele Bewältigungsstrategien vorhanden, Copingstrategien
- stabiles soziales Netz (soziales Umfeld)
bei Trauma, traumatisierendem Erlebnis / Stress: erhöhtes Sympathicustonus (Sympathicus = vegetativer Nerv, tonus = Spannungszustand)
- Schlaflosigkeit
- Schreckhaftigkeit
- verminderte Merkfähigkeit
Der Therapeut muss bedenken: Liegt ein sekundärer Krankheitsgewinn vor? Ist das der Fall, will der Patient dann ja gar nicht genesen!
tritt ganz schnell nach dem schlimmen Ereignis auf = Nervenzusammenbruch
Es ist eine relativ kurze Störung (wenige Stunden bis Tage, max. bis zu 2 Wochen): Was schnell kommt, geht auch wieder schnell.
also es geht dem Patienten nur immer um das eine Thema, das ist nun mal für ihn das Wesentliche. Patient sagt z.B. "das darf doch nicht wahr sein!", kann es nicht fassen und labert andauernd davon.
Patient läuft rum wie in Trance
Angst kann unterschiedlich gehandelt werden
- Leute TUN etwas (arbeiten, werkeln)
- Leute verkriechen sich unter die Bettdecke, atmen ganz flach - kriegen Depressionen
- labern 24h am Tag
- sagen gar nichts mehr
Das (soziale) Verhalten ändert sich auffallend.
vegetative Symptome: Sympathicus = Aufregenerv
schlimme Aufregungssymptome sind Atemnot
Der Patient ist suizidgefährdet, wenn er in seinem Nervenzusammenbruch vor lauter Angst etwas tut. Er will sich z.B. umbringen, bevor das eintritt, wovor er so Angst hat. Diese Leute dürfen "wir" nicht mehr behandeln.
Der Patient sollte nach spätestens 3 Tagen wieder ansprechbar sein.
nach echten Katastrophen, z.B. nach einem Krieg.
Nach der Belastungsstörung folgt eine Latenz, kann bis zu 1 Jahr dauern.
Die Symptomatik variiert je nach Patient stark:
Die Belastungssituation steht dem Patienten wieder vor Augen. Er reagiert auf die gleiche körperliche und psychische Weise wie beim Erlebnis selber.
sozialer Rückzug: Der Patient will mit niemandem mehr etwas zu tun haben.
emotionaler Rückzug: Der Patient meidet alles, was ihn auch nur entfernt an das Trauma erinnert.
der Patient tut ständig was, er arbeitet, wiebelt, schläft nur 4 Stunden am Tag, meint, er hat nicht mehr nötig, steht nachts auf und putzt. Der Schlafmangel führt zu körperlichen Symptomatiken
Der Patient ist alkohol- oder drogensuchtgefährdet.
Er wiebelt herum wie ein Hamster im Käfig, hält es schon selber nicht mehr aus, trinkt mal ein Schlückchen. Da Alkohol auf das vegetative Nervensystem beruhigend wirkt und es dem Patienten dadurch wirklich besser geht, trinkt er gleich ein weiteres Schlückchen, dann einen großen Schluck - und überhaupt jedesmal, wenn es ihm schlecht geht.
Jedes Suchtverhalten hat eine Komponente von Suizidalität!
wenn eine enge Bezugsperson plötzlich verloren geht, z.B. eine plötzliche Scheidung, der Mann kommt heim und sagt "ich ziehe aus!", packt seinen Kram und zieht zu seiner Freundin. Die plötzliche, ungewollte Änderung des sozialen Gefüges lähmt extrem.
Wenn der Patient auf einmal extrem viel Probleme in der Familie oder im Beruf hat - eben da, wo er seine Anerkennung geholt hat.
Patient steht verzweifelt da: "Was soll ich denn jetzt machen? Ich weiß überhaupt nichts mehr, mir fehlt etwas" Er wird depressiv.
Der Patient sollte daran maximal 1 Jahr kauen, dann sollte er es halbwegs auf die Reihe gekriegt haben.
Eventuelle Folge: Dissoziales Verhalten. Der Patient sagt sich: "Das war aber gemein! Jetzt werde ich AUCH gemein!"
z.B. nach Kriegszeiten
Der Patient ist nicht mehr sozial kompetent, er fühlt sich bedroht.
Er entwickelt evtl. eine "Überlebensschuld": "Die anderen sind tot und ich habe überlebt, ich bin schuld!" Dagegen kann man als Therapeut kaum etwas machen, nur: "Das Leben geht trotzdem weiter."
Frisst sich der Patient länger als 2 Jahre in das Problem hinein, wird er suizidgefährdet.
Ganser-Syndrom
Der Patient spielt unbewusst den Verrückten. Der Laie hat so eine gewisse Vorstellung, wie ein Verrückter sich verhält - und so verhält sich der Patient dann absichtlich. Der Patient SPIELT den Verrückten und hat davon einen sekundären Krankheitsgewinn.
Der Patient hat etwas Schlimmes erlebt, z.B. eine Vergewaltigung
(das ist noch keine echte Sucht, es gehört noch zu den Neurosen)
Ein Wunsch wurde ihm versagt, der Patient gibt sich nicht damit zufrieden. Er ist bereit, sich selbst und andere zu schädigen, nur damit er kriegt, was er sich da einbildet.
Störungen der Impulskontrolle ist daher:
Dies kommt auch bei Wahnkranken vor oder bei Arteriosklerotikern.
Die Handlung ist schädigend, für den Patienten selbst oder für andere. Davor hat der Patient so ein Kribbeln im Bauch, so ein geiles Spannungsgefühl, Erregung. Die Durchführung, z.B. der Diebstahl, entspannt dann. Danach sagt sich der Patient, er macht es nie mehr wieder, er könnte ja erwischt werden, aber schon 3 Minuten später tut er es schon wieder.
Der Patient klaut alles. Er klaut nicht aus wirtschaftlichen Gründen, er hat davon auch keinen wirtschaftlichen Vorteil. Die gestohlenen Sachen hortet er zuhause, sie sind oft noch verpackt, er hat sie nie in Gebrauch, er schmeißt sie weg oder verschenkt sie. Ihm geht es nur um den Diebstahl und den Nervenkitzel.
Brandstifter, Feuerleger. Sie sind vom Feuer fasziniert. Sie legen Brände. Sie hören den Polizeifunk ab und beglotzen alle Brände, weil sie das spannend finden. Sie rufen auch einfach die Feuerwehr, ohne dass es brennt, weil es so spannend ist.
Der Pyromane legt Brände, weil er das Feuer so toll findet. Er will niemandem eins auswischen, will sich nicht rächen, eigentlich will er niemanden schädigen. Passiert etwas Schlimmes, tut es ihm sogar Leid.
Der Patient plant den Brand nicht.
Pyromanen werden meistens nicht bestraft, nur in eine Therapie gesteckt. Nur wenn es ihm völlig egal ist, dass sein Brand Opfer gerfordert hat, werden sie zwangseingewiesen.
Kinder legen auch gern Feuer, besonders bei frühkindlichem Hirnschaden.
(aber auch Internet-Sucht!)
Der Patient kann nicht vorbei gehen, wenn man das Glück herausfordern kann. Er spielt an jedem Automaten - nicht zur Freizeitgestaltung, keine Vermehrung des Geldes beabsichtigt. Wenn der Patient unter Stress steht, dann spielt er. Es geht ihm nicht um den Gewinn, sondern nur um den Nervenkitzel.
18.2.1-3 sind Fehlleitungen von Stressbewältigung. Solche Störungen können sich auch entwickeln, jedoch nur mit einer Vorbelastung.
Therapie:
Der Patient muss Stressbewältigung lernen
Verhaltenstherapie:
Gedanken-Stopp-Technik
| Amtsarzt: Man soll mit dem Patienten die Gedanken-Stopp-Technik üben und Antidepressiva geben, da der Patient immer wieder gute Vorsätze anmeldet, dass er es nicht wieder macht, diese aber nicht hält. Man kann den Patienten daher nicht greifen und soll ihm Antidepressiva geben. |
Von solchen Süchten ist der Schritt zu echter Drogensucht sehr leicht. Jedes Suchtverhalten geht mit Suizidalität einher, wenn der Verstand eingeschaltet wird. Es fällt einem dann nämlich auf, wie sinnlos und hoffnungslos alles ist (nihilistischer Wahn).
Ein Problem ist auch die Beschaffungskriminalität. Der Spielsüchtige hat bald kein Geld mehr - alles verspielt - und beschafft sich dieses natürlich dann auf kriminellem Weg.
Man spricht von einer Sucht, wenn der Patient Entzugserscheinungen hat.
Vor lauter Kribbeligkeit reißen sich Suchtkranke manchmal die Haare aus oder die Wimpern und zwar so derb, dass sich alles entzündet. Es kann so schlimm werden, dass ein normales soziales Verhalten nicht mehr möglich ist.
stellen zwischen 20 und 80% "unserer" Patienten dar.
= psychogen entstandene Körpersymptome: der Patient hat Schmerzen. Er hat die Schmerzen wirklich, sie entstehen aber in Kopf. Das entsprechende Körperteil hat nicht wirklich einen Schaden.
Körperliche Schmerzen sind leichter zu ertragen als psychische.
Patient empfindet seine Schmerzen als extrem belastend.
Er kann ALLES haben, was er sich nur vorstellen kann, denn seiner Einbildung sind keine Grenzen gesetzt. Ein gebrochener Arm z.B. tut zwar weh, aber er hat seine bestimmte Zeit um zu heilen und dann sind die Schmerzen vorbei, das sieht jeder ein. Schmerzen, die im Kopf entstehen, haben dagegen keine Grenze.
Je intelligenter der Patient ist, umso abstruser sind die Schmerzen und Sachen, die er sich einbildet. Er hat oft voll komplizierte Symptomatiken. Seine Belastungen verwebt der Intelligente um 5 Ecken rum zur dissoziativen Störung.
Die Patienten sind unfähig, Erinnerungen zu verarbeiten oder zu verdrängen. z.B. der Vater sagte zum Kind: "Aus dir wird eh nie etwas!" Dieser Gedanke kommt nun andauernd beim Patienten hoch und er ist nicht fähig, das erfolgreich nach unten zu verdrängen und es unten zu halten. Die Energien kommen immer wieder hoch. Alles, was willkürlich steuerbar ist ergibt Muskelkontraktionen - durch Hochschießen der Erinnerungen.
- im Schultergelenk
- im Kniegelenk
- in der Wirbelsäule
Der Patient weiß dabei nicht, warum er diese Schmerzen hat.
Das entsteht in 4. Lebensjahr
Die Patienten leiden sehr.
Der Patient hat aber lieber die schlimmsten Schmerzen und Migräne als dass er sich damit auseinander setzen muss, dass ihn damals seine Mama nicht mochte.
Konversionsneurosen haben Ausdruckscharakter, sie sind ein Ausdruck.
Die psychischen Probleme werden ins Körperliche übersetzt.
Ein Patient hat im Allgemeinen 1 Organsystem, das defekt ist.
Konversionsneurotiker haben dagegen alles auf einmal, also mindestens 3 erkrankte Organsysteme. Sie müssten mit so vielen defekten Organsystemen längst kollabiert und gestorben sein!
Die Symptome wechseln sehr stark
Wechselnde Symptome sind eindeutig und sehr typisch: früh hat der Patient Herzprobleme, mittags Migräne, abends Magengeschwür
Dabei hat der Patient keine manifestierte, körperliche Störung durch den Arzt bescheinigt.
Wenn also ein Patient mit körperlichen Symptomen kommt, erst einmal zum Arzt schicken und aktuellen Befund einholen.
Es ist in jedem Fall zuerst ein aktueller organischer Befund notwendig. Wenn der Befund ergibt, dass der Patient nichts hat, er aber trotzdem Schmerzen hat, dann ist das "unser" Patient. Für die Schmerzen, die er hat, gibt es keinen körperlichen Nachweis.
Patient schiebt körperliche Schmerzen in den Vordergrund und ist stinksauer, weil der Arzt sagte, es sei etwas Psychosomatisches.
Der Konflikt ist dabei aber schon relativ an der Oberfläche, also der Patient weiß es schon irgendwie, dass er Probleme hat. Wenn man ihn richtig anpackt, gesteht er das sogar zu.
Der Patient lehnt die Ursache seiner Beschwerden in einer psychischen Störung total ab! Er reagiert stinksauer, dass man ihm eine Konversionsneurose unterstellt. "Wir" labern deswegen auch um den heißen Brei herum und sagen "Überforderungssymptomatik"
z.B.: Kaum ist der Patient ist im Stress -schon hat er Neurodermitis. Der Patient hat auch wirkliche Symptome, also Hautausschlag
Oder der Patient hat eine Reizblase, muss andauernd aufs Klo - aber er hat keine Bakterien im Urin.
Der Patient muss nicht seine Symptomatiken bekämpfen, sondern die psychischen Ursachen.
Wer Probleme erfolgreich verdrängt, der hat keine psychosomatischen Schmerzen. Nur gibt es denjenigen nicht, der seine Probleme wirklich erfolgreich verdrängen kann.
Bei der Therapie wird das Symptom natürlich erst einmal schlimmer, weil in der Therapie ja alles hoch kommt, was der Patient in den Schmerzen ausdrückt. Während der Therapie sollte es aber dann besser werden, da eine Verarbeitung der eigentlichen Ursachen (psychische Probleme) geschieht.
Der Patient hat von der Konversionsneurose und seinen Schmerzen einen starken, primären Krankheitsgewinn: Er muss sich nicht mit seinen eigentlichen Problemen auseinander setzen!
Extreme Variante davon ist: Der Patient kann sich auch ganz anders verhalten, z.B. wie ein Kind. Es kann sogar zur Borderline-Persönlichkeitsstörung werden.
Neurosen haben nur Intelligente. Den Dummen reicht die Intelligenz nicht aus, um eine Neurose zu entwickeln.
Nach S. Freud bzw. früher: Konversionsneurose = aufgrund sexueller Frustration
| Amtsarzt, heute: + aggressive Frustration |
Das sind also eher diejenigen, die nach außen hin sanft und lieb sind, Aggressionen verdrängen - daher haben sie dann die Schmerzen.
Dabei gibt es ganz viele Abwehrmechanismen.
- Entlastung durch sekundären Krankheitsgewinn.
- Lernen am Modell - es gibt ganze Familien davon und das Kind schaut sich einfach das Verhalten von Mama und Papa ab.
Definition dissoziative Störungen: kein medizinischer Befund, medizinisch nicht sichtbar.
Patient sieht wirklich nichts, aber es ist dennoch nur eingebildet!
bis epileptische Krampfanfälle = NEG
Der Patient mimt dabei seine Krankheit nur und zwar so, wie er meint, dass sie sich äußert. Der Pseudo-Epileptiker hat daher die Augen beim Anfall geschlossen, weil das besser und theatralischer wirkt - die richtigen Epileptiker haben die Augen beim Anfall offen!
Patient macht einen auf verblödet.
Den Patienten fragen: "was ist 3 x 6?" Patient sagt gerne um 1 zu viel oder zu wenig, also absichtlich knapp daneben. Ein Patient mit einer echten Demenz begreift dagegen vielleicht nicht einmal die Frage.
ALLE neurologischen Störungen werden imitiert.
Die sekundären Folgen können natürlich echt sein! z.B. Patient zieht ständig die Schulter hoch, hat aber gar nichts. Er kriegt natürlich dann aber echte Muskelkrämpfe durch die abnorme Haltung.
Die Konversionsneurosen verstärken sich durch Zuwendung von außen.
Der Arzt sagt: "Beschreiben Sie doch mal, was Sie haben" Der Patient macht es gleich vor und fällt vom Stuhl (sekundärer Krankheitsgewinn). Dem Patienten selber ist es dabei nicht bewusst, dass er nur imitiert!
Wenn ich den Patienten beschimpfe, ist das auch Zuwendung! Wenn die Angehörigen also sagen: "ach du immer mit deiner blöden Krankheit!" ist das eine negative Zuwendung.
Es hilft nur eins: tatsächlich ignorieren.
Der Patient kriegt sich nicht auf die Reihe, z.B. Depersonalisation
multiple Persönlichkeitsstörung
Da kann man dann ein Buch schreiben: "Ich war 2 Persönlichkeiten!" ;-)
Der Patient hat 2 oder mehr Persönlichkeiten und verhält sich komplett anders.
Zu einem Zeitpunkt ist er aber immer nur 1 Persönlichkeit.
Bei den Schizophrenen ist es ähnlich, nur hat der Schizophrene zur selben Zeit 2 oder mehrere Persönlichkeiten gleichzeitig.
Die Persönlichkeiten wechseln, es ist aber immer nur 1 Persönlichkeit da.
Es ist eine multiple Persönlichkeitsstörung. Im akuten Fall weiß die eine Person nichts von der anderen. Das ist aber sehr selten.
Gedächtnislücke (plötzlich auftauchend). Dem Patienten fallen plötzlich bestimmte Sachen nicht mehr ein. Das fängt plötzlich an und hört auch wieder plötzlich auf.
Patient fühlt sich einer Belastung ausgesetzt und meint, er ist ein anderer, kommt nicht mehr heim, kann sich an seine 1. Identität nicht mehr erinnern. Der Patient fährt fort - an Orte von Bedeutung für seine 1. Identität, er weiß aber nicht mehr, dass das bedeutend ist.
Ausdruck des Unterbewusstseins, nicht zusammengefügt mit dem Bewusstsein
Bewegungslosigkeit. Der Patient macht gar nichts mehr. Freud sagte früher: "Er braucht ein paar Schell'n" und das hat auch prima geholfen (Hysterie). Heute gibt man jedoch Antidepressiva.
Freud früher meinte, Hysterie kommt nur bei Frauen vor. Das Wort Hysterie ist auch irgendwie aus dem Wort Uterus hergeleitet - der Uterus stieg zuweilen den Damen ins Gehirn ;-)
(z.B. nach durchzechter Nacht an Morgen)
Der Patient fühlt eine gewisse Leere in seinem Kopf. Rational weiß der Patient, dass es ein Erschöpfungszustand ist, er "steht neben sich".
Der Schizophrene dagegen steht wirklich neben sich.
Das kann auch bei Gesunden vorkommen. Wenn es aber anhaltend ist, ist es ein Neurotiker.
bei Patienten mit Gehirnwäsche, bei Opfern von Krieg und Folter
Patient hockt da, macht nichts mehr, schaut bloß einfach 2 Stunden lang - ab in die Klinik.
Differentialdiagnose:
Was kann sonst noch sein?
Ursachendiagnose.
Therapie:
Je länger die Krankheit besteht, desto länger dauert die Genesung. Je eher man Patienten therapiert, desto schneller genest er.
Bei längerer Krankheit werden die Organe oft in Mitleidenschaft gezogen.
Ängste sind modern!
Es ist eine frei flottierende Angst, nicht eine Angst vor irgendwas (das wäre eine Phobie)
der Patient wacht z.B. nachts auf und hat tödliche Angst, diese überfällt den Patienten. Das ist häufig in den frühen Morgenstunden der Fall, oder auch nachts.
Panikattacken gehen mit körperlichen Symptomen einher.
Der Patient traut sich irgendwann nicht mehr auf die Straße, weil er einen Angstanfall auf der Straße hatte und daher nun die Straße fürchtet.
15% aller Menschen leiden oder litten schon einmal an einer Angststörung.
Am häufigsten sind soziale Phobien, also Phobien vor anderen Leuten. Das ist dem Patienten selbst oft gar nicht bewusst und er nennt dagegen Reizauslöser als Grund der Angst, z.B. schiebt er vor, Angst vor diesen Parfüm oder Deo zu haben, dabei hat er Angst vor den Menschen.
= völlig berechtigte Angst vor einer realen Situation
Angst erzeugt Wachheit
Wenn die Angstsituation rum ist, sollte Entspannung folgen.
pathologische Angst tritt grundlos auf und sie lähmt.
dazu kommt noch: Angst vor der Angst. Der Patient hat nämlich das Gefühl, gegen die Angst nichts machen zu können.
Das Angsterleben ist für den Patienten furchtbar. Je mehr der Patient an die Angst denkt, desto mehr Angst hat er.
Lt. Freud ist Angst eine frei flottierende, nicht gebundene Triebenergie
Wenn die Triebenergie nicht in eine Handlung gebunden ist, floriert sie frei im Kopf herum.
Therapieansatz:
Der Patient muss etwas tun, um die Energie raus zu bringen - also einen Trieb ausleben.
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