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| Seite geändert am: 04.02.2002 | ||||

| Das ist Susi, die die schwarzen Gene in die Zukunft schippert.
Das heißt - das hier links war sie mal - kurz nach ihrer Geburt 1979. Ich hatte sie zur Adoption freigegeben und die Adoptiveltern ließen mir dieses Schmuckstück zukommen mit einem kleinen Bild von dem Baby und einem Büschel seiner dunkelbraunen Haare. |
Ich wußte nur ihren Vornamen und daß das Ehepaar, dessen rechtliches Kind sie wurde, in "irgendeiner Stadt" in Bayern lebte und eine Lehrerin und ein evangelischer Pfarrer waren.
Ich kümmerte mich auch weiters nicht drum. Die Schwangerschaft war mir Alptraum genug, ich wollte nichts mehr zu tun haben mit all diesen Sachen und nur noch endlich, endlich, nach den langen
Einmal - in den 80ern - kam das Gespräch zw. mir und Renate mal auf Susi und dann ging ich doch mal hin auf diese Adoptionsvermittlungsstelle mit meiner Urkunde und meiner Nummer und erkundigte mich nach dem Kind, ob es überhaupt noch lebte und was aus ihm bisher geworden war. Aber was sollte schon aus ihm geworden sein, es war damals ja erst 9 Jahre alt, es ging in eine Schule und spielte auf einem Spielplatz, wie alle anderen Kinder eben auch. Es war noch nichts dran, was ich besonders interessant fand.
Ich setzte mich auch in einer (einigen) Musestunde(n) mal hin und tippte so am PC die ganze Geschichte, wie Susi so "entstanden" war und was ich sonst noch zu ihr sagen könnte, sollte sie mal auftauchen. Da ihre Adoptivvater Pfarrer war, hatte ich eigentlich immer die Befürchtung, sie könnte so ein "braves Mädchen aus der Klosterschule" geworden sein: "Meine Hobbies sind Stricken, Kochen und Mathe und ich wünsche mir mal einen anständigen Mann, ein Haus und 2 Kinder". Und dann hätte ich wirklich nicht gewußt, was ich mit ihr anfangen sollte, wenn sie sich mal melden sollte. Auf alle Fälle tippte ich die Geschichte, wollte die knapp 100 Seiten mal irgendwann binden lassen und es ihr eines Tages mal in die Hand drücken, wenn ich schon sonst gar nichts mit ihr anfangen können sollte. Aber die Seiten liegen noch heute lose da drüben im anderen Zimmer rum, weil 'ich bin noch nicht dazu gekommen', die restlichen 3 Tippfehler noch zu korrigieren...
Am 24. Juni 1999 rief sie mich plötzlich einfach so an. Noch am selben Abend trafen wir uns in einer Kneipe - fast 20 Jahre, nachdem man uns mit einem Schnitt durch die Nabelschnur getrennt hatte. Und nachdem wir uns so ne Weile unterhalten hatten - über unsere verschiedenen Piercings, unsere Männer, unseren Life-Style, unser Verhaltensweisen (ich bin erst mit 17 von zuhause abgehaun, sie schon mit 14...) usw. - da schaute sie mich so an und sagte "Jetzt weiß ich, von wem ich das alles hab...". Aha. Wie schön für sie! Ja und von wem hab's dann ICH??? (Naja, natürlich, oh ich weiß es, aber ich sag's lieber nicht! ...)
Tja - nun da stand noch ein wenig mehr auf dieser Seite hier, aber nun hat sie mich gebeten, das zu entfernen:
"Und das andere war, ob Du evtl. von Deiner Homepage die Seite von mir runtermachen kannst. Denn momentan das Ganze mit dem Satanzeug in der Glotze schockt mich echt, wie die das hoch ziehen. Hab keinen Bock, dass die Bullen mal vor der Tür stehen oder sonst irgendwelche Geschichten! Find ich nämlich voll übel, wie die Medien da durchdrehen!!!"Insofern: no story anymore!
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