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Ode an den Atheismus

Seite erstellt/geändert am: 22.11.2001

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Ende November 1984, Wolfgang war nicht zuhause, lag ich im Bett, wollte schlafen. Da fühlte ich mich urplötzlich nicht mehr allein.

Das, was da plötzlich noch da war, war sehr aggressiv und ich fühlte mich bedroht. Es war auch nicht nur einer, sondern mehrere - ich zählte 7. Ich fürchtete mich. Sie strahlten Stolz und festen Willen aus.

Es dauerte nicht lang, jemand "berichtete" telepathisch mit Worten (!), dass ich noch eine Frist bis Weihnachten hätte und wenn ich diese letzte Chance nicht wahrnehmen würde, sollte ich verflucht sein. Damit war es fort.

Sofort dachte ich an Gott und glaubte fest, es gerade mit Engeln zu tun gehabt zu haben.

Um diese Frist auch sicher nicht zu bestehen, gelobte ich Lord Satan noch einmal ernsthaft meine Treue und besiegelte dieses Gelübde...

In der Bibel hatte ich gelesen, dass man sich den Kopf scheren sollte, wenn man "dem Herrn ein Gelübde tat". Da ich kein Skinhead sein wollte, pflegte ich diese Sitte wenigstens insoweit, dass ich mir meine Haare zusammenband und es nicht mehr zuließ, dass mich wer mit offenem Haar sehen konnte - bis Weihnachten.

So trug ich also Zopf oder Pferdeschwanz, bis es endlich Weihnachten wurde. Vor diesem Datum fürchtete ich mich sehr, weil ich erwartete, zum Abschluss der "Chance" vielleicht erneut mit irgend-welchen "Es" ala Engeln konfrontiert zu werden. Aber es passierte nichts.

RAFA, 1987

Es geht weiter mit:
Erste satanische Aufgabe



Erstveröffentlichung: 01.12.2001

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