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| Seite erstellt/geändert am: 30.10.2002 | ||||

da denk ich auch oft über nach. nehmen wir nur mal das zusammenwirken der einzelnen darmteile mit ihren ureigensten funktionen (kommt zwar am ende nur scheisse raus - aber dahin muss es ja auch erstmal kommen) :-) oder - ach egal - jedes körperteil oder -organ mit seiner spezifischen funktion in sich selbst und dann im zusammenspiel mit den anderen - und das alles soll per zufall entstanden sein ???
Ja, denke ich. Das ist "durch Zufall" entstanden.
Da hab ich mal von so einem herrlichen Ding gehört: Wenn ein Bauer auf dem Markt Blaubeeren verkauft, dann liegen da immer im Korb oben drauf die großen und dicken und unten lauter kleine drin. Wie macht das der Bauer? Sowas kann doch nicht durch Zufall passieren? Aber der Bauer setzt sich doch jetzt auch nicht hin und sortiert die ganzen großen Beeren raus und legt sie nach oben und die kleinen nach unten. Das ist doch unvorstellbar!
Und gerade, weil wir uns eben DAS vorstellen, drum kommen wir nicht klar mit der Entstehung des Universum und des Seins. Die einen meinen, da hat einer jedes Sandkorn extra hingelegt, jeden Darmausgang extra modelliert und die anderen sagen "nö! Das kann nicht sein!"
Weißt du nun, wie die großen Blaubeeren nach oben in die Kiste kommen? Der Bauer nimmt jede einzelne Kiste und schüttelt sie einfach ein paar mal. Die kleinen Beeren fallen durch die (großen) Zwischenräume zwischen den großen Beeren 1 Stock tiefer. Beim nächsten Schüttler springen die großen Beeren nach oben in den freien Platz, den die kleinen Beeren hinterlassen haben, während ein paar kleine Beeren noch nen Stock tiefer fallen. Am Ende ist tatsächlich das Wunder vollbracht, dass oben lauter große Beeren liegen. Hee, mach das mal nach! Sortier mal eine Kiste Beeren nach der Größe, ohne dabei wahnsinnig zu werden! ;-)
Aus der Genesis spricht das nicht so toll raus, aber aus seiner Vorgehergeschichte, dem Enuma Elish wird es recht deutlich: Dort bestehen bereits die Dinge, nur liegen sie völlig wüst im Chaos.
Als "die Chaosmutter" wird im Enuma Elish übrigens der Ur-Ozean gedacht, der die ganze Erde bedeckte, erst wüst und leer war und finster auf der Tiefe. Die Chaos-Mutter, das Salzwasser des Ur-Ozeans, hieß Tiamat. Tiamat war ein Archetyp einer Gottheit. Tiamat, das Salzwasser, lebte zusammen mit ihrem Gemahl, dem Süßwasser, der Apsu hieß. Tiamat und Apsu ließen ihre Wasser noch ineinander fließen, da wurden aus ihrem Schoß die Götter geboren. Auf alle Fälle - nach einer Menge hier unwesentlicher Geschichten - zieht der Gott Marduk aus gegen Tiamat, denn die Chaosmutter tobt und brüllt in Chaos und Gewalt und möchte ihre Kinder, die Götter, töten. Die Götter haben Angst und rufen eigens dazu Marduk ins Leben, um sie vor Tiamat zu schützen. Marduk also zieht aus und tötet Tiamat, indem er den Sturmwind in sie fahren ließ, der sie in 2 Teile teilte.
Hier setzt auch wieder die Genesis an, denn Gott steht über dem (besiegten) Ur-Meer und teilt es durch eine Feste in einen irdischen und einen himmlischen Ozean.
Marduk stellt Wachen auf, damit die tote Tiamat nicht aus dem Totenreich zurückkehren könnte und ihre Wasser dort gehalten werden, wo sie sind. Von diesen Wachen spricht auch später der Hiob, der sagt "du stellst Wächter auf vor den Wassern" oder so ähnlich irgendwie, ich müsst nachschaun.
Übrigens ist das hebräische Wort für Meer/Ozean noch immer Tehom bzw. Tehomowt.
So, auf alle Fälle gilt Marduk als der Gott der Ordnung, er besiegte ja auch die Tiamat, Göttin des Chaos. Marduk fängt nun an, die Welt zu ordnen.
Und Gott fängt nun an, die Welt zu teilen. Er teilte das obere vom unteren Wasser, er teilte das Wasser vom Trockenen, er schied den Tag von der Nacht, das Licht von der Finsternis und am Ende noch die Frau von dem Mann usw.
Sein Werk bezieht sich nicht vorwiegend auf das Hervorbringen der Materie, sondern auf das Ordnen und Teilen der (bereits bestehenden?) Materie, also auf das Schütteln der Beeren in der Kiste.
Und als also so das Sein ein paar Mal "geschüttelt" wurde, da sind einfach die Lebewesen, die aufgrund eines untauglichen Verdauungsorgans andauernd Darmverstopfung hatten, nach unten gefallen (natürlich sind erst einmal die schlechten Aminosäuren nach unten gefallen, ich hab da jetzt ein wenig vorgegriffen) und immer weniger geworden: Da sie ständig Bauchweh hatten, wollten sie auch nicht so gern vögeln und pflanzten sich daher auch nicht so schnell fort, wie ihre Artgenossen, deren Verdauung ein Ideechen besser funktionierte. Und auf diese Art und Weise geschah es, dass halt meistens die "Guten" ihre Gene weitervererbten, weil sich die "Schlechten" halt nicht so vermehrten und irgendwann starben sie ganz aus, weil der letzte von ihnen gestorben war ohne Kinder zu hinterlassen. Aber auch die Guten waren nicht gut genug. Die Besten unter ihnen hatten wiederum den Vorsprung bei der Fortpflanzung und beim Überleben. Und wenn du dir eine solche Selektion über längere Zeiträume vorstellst, werden die tollen Errungenschaften unserer Natur doch immer logischer.
da stimmt doch an dieser dusseligen theorie vom alten darwin was nicht.
Warum sollte die nicht stimmen? Zumindest im Groben nicht (in den Details war halt noch nicht weit genug geforscht, natürlich)? Dass Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren haben, ist doch logisch. Was ist so schlimm dran, wenn Gott einst diese Vorfahren geteilt hätte in Affen und in Menschen?
sie halten ihr wunschdenken für real live, da war wohl eher der wunsch der vater des gedanken.
Der "Wunsch", vom Affen abzustammen, kann kein Wunsch sein. Mit der Vorstellung, ein halber Affe zu sein, hat wohl jeder Mensch Probleme. Kein Mensch will einen Affen zum Vorfahren haben, genausowenig wie ein Schwein. Das ist bloß heute schon wieder so selbstverständlich und keiner denkt sich mehr wirklich was dabei, deswegen geht es uns nicht extra die Nase hoch. Aber wenn jemand unvermittelt findet, dass unsere Vorfahren Affen waren, ist das ein Schlag gegen seine Eitelkeit und kann sich daher nur auf logische Überlegungen gründen: Das hat Darwin halt erkannt und wohl dann auch erkennen müssen, er konnte es leider nicht abstreiten, weil er es leider als Tatsache sah. Wenn ich heute erkennen muss, dass meine Mutter eine Hure war, dann ist das auch ein Ding, das ich einfach erkenne und halt dann fressen muss, weil ich sehe, dass es offensichtlich so IST. Keinesfalls kann man hier sagen, der Wunsch sei Vater des Gedankens. Das ist unlogisch: sowas wünscht sich doch keiner.
Im Gegenteil: ein von Gott explizit geschaffenes, höheres Wesen, das über die Tiere und die Erde herrschen soll, DAS wäre ein Wunsch, SOWAS wär man doch gern, oder? Auf jeden Fall wär man doch viel lieber so ein halber Gottessohn, als ein halber Affe. Wenn also von einem Wunschgedanken die Rede sein kann, trifft der eher auf die biblische Erklärung zu.
Es hatte der Darwin garantiert nicht 100%ig Recht, es hatte auch der Einstein nicht 100%ig Recht und all die tollen Erkenntnisse der Vergangenheit sind mittlerweile durch noch viel tollere Erkenntnisse überholt (und werden auch in Zukunft durch noch vielmals bessere Erkenntnise noch weit überholt werden). Wenn irgendwas noch halbwegs Recht ist, dann kann es nur die Richtung bzw. das Prinzip sein. Das Prinzip von Darwin, nämlich das mit einer Entstehung, einer Mutation und Selektion, ist nicht nur höchst logisch in Hinblick auf alle so bestehenden Dinge in der Welt, sondern ist im Kleinen ja auch echt schon beobachtet worden: Wir beobachten die Tiere und stellen eine Mutation fest! Es tauchen erst ein paar Exemplare auf, die anders sind als die anderen und zuerst heißt es, die sind krank, aber irgendwann sind es immer mehr und man sieht: sie sind einfach mutiert, das ist die neue Rasse, so sind sie jetzt eben, das ist ihre neue Normalität.
Die Richtung stimmt!
Ok, vielleicht wird eine "Planung durch Gott" (nennen wirs mal so) noch immer als zu absurd betrachtet, mag ein Fehler sein. Manche Wissenschaftler arbeiten diese Gottesplanung ja in ihre Thesen mit ein und kommen damit auch auf tolle Erkenntnisse.
Es ist eben ein Suchen und ein Forschen, nicht ein Glauben, was zur Wahrheit führt. Wir können uns der Wahrheit auch immer nur annähern, wir werden sie nie ganz finden, da immer neue Erkenntnisse dazukommen, die die alten ganz einfach falsifizieren.
Das Einzige, was halbwegs richtig sein kann, ist die Richtung. Da sich der Wahrheit nur durch Suche, also durch Bewegung, genähert werden kann, ist das Ganze immer dynamisch. Glaube ist das Gegenteil von Dynamik, Glaube ist ein Festnageln auf dem Fleck. Glaube ist überhaupt keine Richtung, auch keine Bewegung, er ist einfach nur Tod.
Die richtige Richtung - in Bezug auf die Weltgeschichte und das Sein, sowie das Leben und das Menschsein - ist m.E. eindeutig die Wissenschaft und die Forschung. Auch wenn da Gott noch außer Acht gelassen wird, die Forschung bemüht sich um Tatsachen. Forscher sind im Allgemeinen Menschen, die ihre Thesen auch widerlegen lassen, wenn es dafür ausreichend triftige Gründe gibt. Glaubende sind das nicht. Sie halten an ihren Thesen fest, da kann kommen, was will und mag. Manche hielten sogar an ihrem Glaubensunsinn fest, selbst wenn Jesus persönlich daherkäm und ihnen sagte, dass sie schief gewickelt sind. Sie würden sagen, das ist nicht Jesus, sondern das ist der Teufel - nur um weiterhin an ihrem Glauben festhalten zu können.
Gott hat - wenn er überhaupt irgendwas hat - die REALITÄT geschaffen!
Jesus hat gesagt, dass kein Reich bestehen kann, wenn es in sich uneins ist (in Bezug auf das Reich Satans).
Also muss Gott mit der Realität eins sein, also muss man sein Wesen in der Realität finden können, also muss man ihn mit der Realität abgleichen können. Wenn etwas uneins zur Realität gefunden wird, so kann es nicht von Gott sein, da er ja mit seinem Werk, der Realität, eins ist.
Es wird aus Wasser nicht Wein, es sei denn, man tut Trauben dazu, ein wenig Zucker und nen Liter Frostschutzmittel und lässt das Ganze einige Zeit lang gären.
Gott hat Wasser geschaffen, er hat Wein geschaffen und er hat eine Zeit geschaffen, in dem das eine zum anderen wird. Einen Wasserkrug zu nehmen und Wein aus ihm auszuschütten ist wider die Realität, die Gott geschaffen hat! Es kann daher nicht wahr sein.
nebeneinander und/oder übereinandergelegt - also totes mit totem vermischt (abgesehen mal von den viren und bakterien) und was war? NIX! ist irgendwie kein leben draus entstanden
Das ist ein Phänomen. Aber daran ist nicht schuld, dass die Zutaten nicht stimmen. Du brauchst nur einen Toten nehmen: An ihm ist alles vorhanden, was zum Leben nötig ist und doch lebt er nicht und du kriegst ihn auch nicht zum Leben.
Das Leben ist ein Phänomen, das für mich noch ein echtes Wunder ist, also eine Sache, die ich mir nicht im Geringsten erklären kann. Es hat aber nichts mit Darwins These der Entstehung zu tun! Vielleicht war das Leben grad der Schüttler Gottes am Korb des Seins, das mag doch sein - es ändert aber nichts an der Theorie von Selektion und Mutation und daran, dass der Mensch vom Affen abstammt. Es muss ja nicht gleich alles falsch sein, bloß weil irgendwo ein Fehler ist. Es muss auch nun wirklich nicht alles richtig sein, nur weil irgendwo was richtig ist. Du kannst die Dinge nicht in alles oder nichts einteilen - das ist falsch. Meistens setzt sich die Wahrheit aus hier ein Pfund und da ein Pfund und kräftig recherchiert und noch mal durchgeschüttelt und noch ne Priese hiervon und davon und dann noch ein i-Tüpfelchen und ein Aha-Effekt und plötzlich hat mans!
oder ein grashalm. woraus entsteht er? (rhetorische frage!) er wächst ganz dünn, ganz zierlich vor sich hin
staun nicht so viel. Es ist ungesund bei der Wahrheitssuche, denn die Wahrheit ist nämlich ganz nüchtern.
und das soll ein produkt des zufalls sein ???
ja, ist es.
Du weißt aber jetzt ja, wie ich es meine: noch nie dran gedacht, dass der Zufall von Gott gemacht sein könnte? ;-)
nur zugeben darf man's nicht. weil - dann würde ja das kartenhaus des selbstgezimmerten weltbildes total zusammenbrechen,
Nein, das siehst du wirklich falsch. Leute, die Gott abstreiten, tun das daher, weil sie wirklich meinen, ihn gibts nicht. Sie tun das nicht um ihr Weltbild wegen, sie meinen wirklich, es IST so.
Alle Erkenntnis braucht ihre Zeit.
Es ist umgekehrt: Der Christen Weltbild würde schmerzlichst, allerschmerzlichst zusammenbrechen, gäbe es keinen Gott.
Du musst zugeben, dass für einen Christen wesentlich mehr kaputt gehen würde, wenn er erkennen müsste, dass es keinen Gott gibt, als dass für einen Wissenschaftler kaputt geht, der erkennen müsste, dass es Gott gibt. Der Wissenschaftler könnte dann nämlich an Gott forschen, es gäbe ihm nur ein neues Forschungsgebiet, er könnte erst richtig loslegen (und sag nicht, der Wissenschaftler wäre am Ende: Stell dir mal vor, was der Wissenschaftler verdienen würde, der die Existenz Gottes beweisen könnte! Wie viele Millionen Leute seine Bücher kaufen würden! Der wäre ein gemachter Mann!) - aber für den Christ ist ohne Gott das Leben am Ende und einfach alles sinnlos.
Gibst du nicht ganz logisch zu, dass es für den Christen viel schlimmer wäre? Dann schieb den schwarzen Peter nicht den anderen zu, wenn du ihn selber hast. Das wirkt nur affig und unglaubwürdig.
die schulweisheiten wärn zum teufel *huch - erschreck*
Na aber gar nicht! Sieh doch bloß hin, wieviel Weisheiten widerrufen worden sind! Sieh doch nur mal die Atomforschung an: in den 50ern haben sie noch gejubelt, welch tolles Ding die Atombombe ist und was für ne tolle Wissenschaft sie haben. Die Wissenschaftler waren die Helden! Man steckte Unmengen Kohle in diese Wissenschaft. Überall förderte man die Atom-Forschung und die AKWs und Atombombenversuche usw. Aber dann merkte man auf einmal, dass das alles gar nicht so toll ist und es ganz schön gefährlich ist und auf einmal schwenkte die ganze Sache in grad die entgegengesetzte Richtung.
Oder auch in der Medizin: da hat man in den 40er Jahren noch TBC-kranken Kindern die Rippen rausoperiert (welch ein Unsinn!), aber danach kamen ganz neue Erkenntnisse und man stellte den alten Unsinn schnellstens ein und machte was ganz anderes.
Ich möchte es dir am liebsten versprechen, aber wenn die Wissenschaft heute glaubwürdige und plausible Indizien für die Existenz eines Gottes hätte, dann würden sie es zugeben (ok, bis auf ein paar fanatische Atheistenwissenschaftler vielleicht, aber der Großteil der Typen würden das einfach als neue Erkenntnis präsentieren - vielleicht mit ein paar Problemen dabei, aber auf alle Fälle überhaupt).
dann stimmt ja nix mehr - und da nicht sein kann, was nicht sein darf, lassen mers halt bleiben - gell?
So denken Christen, aber nicht Wissenschaftler. Bei Christen gibt es EINIGES, was nicht sein darf, viel mehr, als bei Wissenschaftlers. Bei Christen hängt ja auch viel mehr dahinter: der Sinn des Lebens, das Leben nach dem Tod, die Liebe - also Dinge, die dem Menschen wirklich ur-ur-wichtig sind, wirklich um ein Vielfaches wichtiger als eine Wissenschaft.
ich denke, wir haben das leben zu einem bestimmten zweck erhalten, bestimmt nicht nur um des lebens willen.
Wäre eine angenehme Vorstellung, ich wünschte, es wäre so - aber ich denke nicht, dass es so ist.
Ich denke, wir sind einfach so auf die Welt geschmissen worden. Wers bis zur Geburt geschafft hat, kann froh sein - und wer wesentlich darüberhinaus kam, kann noch froher sein - alles Zufall. Ok, abgesehen von ein paar (für diverse Götter und Geister) wesentlichen Typen - aber die Masse Menschen sind alles nur Samenkörnchen: das Einzelne ist völlig wurscht und wo es hinfällt ist reiner Zufall und wenn es verreckt, wird es nicht mal bemerkt.
Ich denke nicht, dass ein Bauer da ist - ich denke, die Samenkörnchen werden by nature verstreut: Eine Samenkapsel platzt auf, weil sie berührt worden ist und 1000e von Samen schleudert es aus, egal wohin...
Überleg dir mal deine Selbstherrlichkeit und Arroganz beim Sack deines Vaters *beschwör*! Keine Ahnung, wieviel 1000e Samen so ein Sack im Leben beherbergt. Keine Ahnung wieviel 1000e Samen direkt vom Sack ins Tempotaschentuch oder ins Waschbecken abdampfen, keine Ahnung wieviel 1000e nur gegen ne nette Gummiwand prallen oder wieviele einfach in der Nacht im Betttuch enden.
Bei den Eiern deiner Mutter ist es nicht ganz so schlimm, es sind etwas weniger. Sie enden meistens an der Watte eines Tampons.
Berechne dir einmal bitteschön die Chance, dass ausgerechnet dieses 1 Ei deiner Mutter, das nötig war, um exakt DICH auf die Welt zu schaffen, dass ausgerechnet dieses 1 Ei mit ausgerechnet dieser 1 Samenzelle, die für dich nötig war, zusammenkam!!! Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, es ist nicht einmal nur völlig unwahrscheinlich, sondern die Unwahrscheinlichkeit ist derartig hammerartig hoch, dass es absolut unmöglich ist!
Du KANNST also gar nicht geworden sein, du KANNST gar nicht sein. Und doch bist du. Ein Wunder *gähn*.
Dieses Wunder möchtest du jetzt Gott zuschieben?
Und ich sage drauf: Das ist eine Frechheit!!! Eine Frechheit gegenüber all deinen 1000en Brüdern und Schwestern die von Gott nie eine Chance hatten. Bildest du dir ein, du bist unter all den 1000en und Aber1000en, die "Gott" im Klo verrecken ließ, etwas Besonderes? Du Lackaffe! Du arroganter Schnösel, was bildest du dir ein, sag!?
Du bist bestenfalls eine große Beere, die rein zufällig an die Oberfläche geschüttelt wurde.
Und du bist auch im weiteren Leben eine Beere und es wird geschüttelt. Am Ende wird dann gesehen, welche 144000 oben droben liegen und der Rest kommt in die Tonne.
| Fortsetzung: Brief 10 |
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