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Seite erstellt/geändert am: 26.07.2002
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Original-Thread: Der Teufelspakt

21. Juli 2002 18:03:11 - Exorial

(aus der lateinischen Literatur entnommen nach Guaccius: Compend. Malef. Zitiert in Sinistrairi d'Améno: De Daemonialitate - gelesen im Buch "Satanische Magie" von Gregorius)
§ 10: Die Novizen versprechen, dem Teufel zu bestimmten Zeiten Opfergaben und Geschenke darzubringen, unter feierlicher Zeremonie und Räucherwerk. Mindestens einmal im Monat haben sie ein kleines Kind zu schlachten und dessen Blut in einer Opferschale feierlich dem Teufel zu weihen. Während des Vollmondes wird das Blut zur Nahrung für die Elementalwesen, Vampire und Werwölfe bereit gehalten und ausgestellt.
Also, jetzt ganz im Ernst: Wer hätte heute schon noch den Willen, die Zeit oder auch die Mittel, sich MONATLICH ein kleines Kind zu beschaffen?
In einem anderen, nicht besonders nennenswerten Forum, hatte ich mal gelesen, dass Menstruationsblut oder gar totes Schweineblut zum Ritual verwendet wird... Glauben derartige "Gestalten" tatsächlich, den Teufel damit überlisten zu können???

21. Juli 2002 18:28:50 - Shagrath

Anscheinend glauben/glaubten sie es...
Andererseits sehe ich persönlich nicht ein, weshalb ich ein kleines Kind schlachten sollte...
Da ich für mich Satanismus und Magie zusammenschloss, und Magie nichts anderes ist als Imagination sind kleine Kinder doch die natürlichsten Magier (Satanisten). Denn wenn sich Kinder vorstellen, ihre Puppe lebt, dann lebt diese in ihrer Fantasie, was dann wiederum Magie wäre... Auch sind kleine Kinder von Geburt auf teils satanisch, da sie ihre Triebe etc. ausleben, egal ob sie nun irgendeiner Religion gefallen!
Daher will "Satan" ja bestimmt nicht, dass wir ihm ein kleines Kind opfern, das ihm lebendig und erwachsen in dieser Welt viel mehr nützen würde als von irgendwelchen Deppen geschlachtet... Fazit: Dieser Paragraph aus diesem Buch ist völlig sinnlos, wenn man ein wenig darüber nachdenkt...

21. Juli 2002 19:50:02 - RAFA

Nach meiner Abtreibung blutete ich derartig stark, dass es nur so triefte und ich dann auch in der Notaufnahme bluthemmende Mittel verpasst kriegte. Wieviel Blut werde ich verloren haben? Naja, allenfalls reichlich mehr als durch einen Schnitt in den Finger ;-). Ich kann jetzt aber nicht behaupten, dass dadurch irgendwas Wesentliches meiner Person fehlte, vermindert wurde oder ich sonst irgendeine Veränderung bemerkte. Im Gegenteil: Ich fühlte mich sogar körperlich noch relativ fit. WAS also habe ich da verloren? Was ich verloren hatte, hatte in dieser Menge überhaupt keinen Wert für mich (sein Verlust machte sich nicht bedeutend bemerkbar), schon gar keinen seelischen Wert.
Wenn es also keinen Wert für mich darstellt, welchen Wert soll es für andere haben? Was kann man denn mit Blut anfangen, wenn es nicht gerade in Form einer Blutspende geschieht?
Naja, ok, Blutegel und manche Fledermäuse ernähren sich davon. Bestimmt freuen sich auch ein paar Bakterien über das gefundene Fressen.
Aber was hat Blut für einen Wert allein schon für das metaphysische Wesen in mir, d.h. für MEINE Seele? Offensichtlich keinen. Was soll das Blut dann für andere metaphysische Wesen für einen Wert haben? Naja, gut, es ist "was" von mir. Aber hat das Blut mehr von mir als eine Haarsträhne, ein Stück Fingernagel (ok ok, Beschiss, meine sind gar nicht von mir, die sind von meiner Kosmetikerin), ein wenig Pisse oder ein Stück Scheiße? Wo ist der wesentliche, metaphysische Unterschied? Und was nützt das Teil von mir, wenn weiters nichts dahinter steckt - d.h. wem nützt ein bisschen Blut oder eine Haarsträhne von mir, wenn ich sie nicht "mit Seele" gebe? Und WENN ich sie "mit Seele" gebe, reicht dann nicht dieses "Seele" allein und kann man dann das Blut nicht weglassen?
Hat (außer mir) noch einer Kontakt zu irgendwelchen metaphysischen Wesen (bzw. zu etwas, was er dafür hält) und weiß eins dieser metaphysischen Wesen hierzu nen Kommentar abzugeben? Fragt mal nach: Was sagen euere Dämonen und Geister, oder (an die Christen) heiligen Geister oder Gottesstimmen zum metaphysischen Wert des Blutes und demnach seine Bedeutung als Opfer oder Geschenk?
Also "meines" ist nur scharf auf das "Blut" meiner Seele, nicht auf das körperliche Blut. Er meint, "Blut" ist ein Synonym für die "Gabe des Herzens", für die Ströme des Lebens, der persönlichen Kraft und der Seele, die man einem anderen Geist/Dämon/Gott sendet.

21. Juli 2002 22:14:08 - Exorial

Wenn wir schon einmal beim Thema sind:
Welche Verbindung siehst du zwischen einem rituellen Opfer und einer Abtreibung?

21. Juli 2002 23:38:44 - RAFA

Naja, dass beides blutig ist. Das eine notwendiger Weise, das andere meines Erachtens nach völlig unsinnig und zwecklos.
Ein Opfer ist etwas, was ich hergebe. Dafür kriege ich nichts, sonst wäre es kein Opfer mehr, sondern ein Verkauf oder Tausch oder Handel. Ich kann also den Gegenstand des "rituellen Opfers" gerade so gut einfach zum Fenster rausschmeißen.
Gut - ich schmeiß es also in DEM Fall dem Teufel hin. Der HAT es also und ich habe nichts dafür, sonst wäre es ja kein Opfer, sondern ein Tauschhandel. Ich weiß nicht, was der Teufel mit dem Ding tut - es kommt wohl auch schwer drauf an, was das geopferte Ding ist und ob der Teufel das brauchen kann (was soll er denn mit Blut?). Für MICH als Opferer ist es so oder so uninteressant, weil ich habe das Opfer ja einfach nur geopfert - das heißt wie gesagt für nichts zum Fenster rausgeschmissen, äh, dem Teufel zum Fraß vorgeschmissen - sonst wäre es ja wie gesagt ein Tauschhandel gewesen.

Insofern - ein Unterschied - naja, eine Abtreibung entledigt mich von einem ungewollten Umstand, ein Opfer entledigt mich von einem Wert. (Wäre das Opfer wertlos gewesen, wäre es ja auch kein Opfer, sondern einfach eine Müllbeseitigung.)

21. Juli 2002 23:47:19 - asleif From Thy Northlands

ok, rein logisch hast du recht.
aber natürlich erwartet man eine gegenleistung für ein opfer.
also ich für meinen teil opfere ganz sicher nicht uneigennützig, aber, mh, wie soll ich es sagen, ich muß auch immer damit rechnen, daß ich keine "gegenleistung" (in welcher form und von "wem" auch immer...) bekomme - und darüber würde ich mich kaum beschweren! :)

nun, rafa, ich sehe es so: blut hat für mich in der magie ebenso, wie wasser, feuer, erde oder luft eine symbolische bedeutung. m.e. eine sehr persönliche, denn blut ist ja nun einmal _der_ lebensaft.
ich halte daher blut auch für konzentrierte essentielle kraft - wenigstens, wenn es bewußt und freiwillig gegeben wird! wie jedes magische hilfsmittel, läßt es sich m.e. ebenfalls mit energie aufladen bzw. als fokus verwenden.

abgesehen davon: blut schmeckt einfach köstlich! ich bin jedesmal berauscht, wenn ich gelegenheit bekomme, es zu trinken... ich finde es, nun, sehr anregend... ah, habt ihr jemals das warm pulsierende blut aus der arterie bei kerzenschein getrunken, dann wüßtet ihr, wovon ich rede...
gruß,
asleif

p.s.: jetzt haltet ihr mich für pervers, oder? :)

21. Juli 2002 20:24:46 - skreek

Nein, eigentlich nicht...

21. Juli 2002 20:39:40 - asleif From Thy Northlands

oh, vielen dank!
was ich noch vergessen hatte, zu erwähnen: von der opferung eines kindes halte ich aus verschiedenen gründen überhaupt nichts.
ich bin erstens der meinung, daß jeder mensch seine chance verdient (ja, rafa, ich weiß schon, was du sagen willst :) ), zweitens kann ein kind kaum ein freiwilliges opfer geben und drittens könnte ich mir ebenfalls vorstellen, daß kinder eine art chaosmagische energetik besitzen. ein blutopfer halte ich jedoch für etwas sehr persönliches. die anwesenheit unkontrollierter energie könnte störend wirken.

und selbst wenn man davon ausgeht, daß es magische energie nicht gibt, wüßte ich nicht, welches symbol ich mit der opferung eines kindes verbinden könnte...
d.h. wenn ich so drüber nachdenke, eigentlich fielen mir da schon einige symbole ein...
ups...
mh, auch die magie könnte man sich zu nutze machen. verdammt, ich glaube, ich habe mir argumentativ selbst eine falle gestellt.

ähm, ich werde nochmal darüber nachdenken, ob es gründe gibt, die prinzipiell gegen die rituelle opferung eines kindes spricht... irgendwie bleibt mir da nur das moralische argument, daß jeder mensch eine chance verdienen würde...
nachdenklich,
asleif

22. Juli 2002 10:54:42 - Seelenfeuer

Von meiner persönlichen Warte aus gilt, daß GERADE Kinder opfern deswegen verwerflich wäre, weil in ihnen noch die Schwarze Flamme brennt, die allmählich erst durch Erziehung und Sozialisierung ausgelöscht wird (außer in ein paar wenigen, bei denen das nicht klappt). Während bei 40-jährigen Behördenbetonköpfen keinerlei Hoffnung mehr besteht, und die daher für mich keinen sonderlichen Wert besitzen, kann jedes Kind eines der besonderen sein, die ich oben nannte. Würde ich eines opfern (btw - wozu eigentlich? macht magisch in LHP-Hinsicht für mich keinen Sinn), könnte es sein, daß ich ausgerechnet eines der besonderen um die Ecke bringe. Und das wäre von meiner Warte aus besehen, ähm, sowas wie Hochverrat.
thiannen ne Seth - SF

22. Juli 2002 11:18:56 - Menschenfleisch *

Gibt's denn deiner Einschätzung nach überhaupt 'n paar Leute, die sich aus rituellen oder sonstigen Gründen mal so den ganzen Halben davon hinter die Binde kippen, oder gehört das eher zur Gruselmärchenstunde?
Menschenfleisch *

22. Juli 2002 13:20:09 - Seelenfeuer

Meiner Einschätzung nach gibt es keinen Scheiß, den nicht irgendwelche Idioten machen würden. Wenn die Medien nur oft genug schreiben, Satanisten würden Blut saufen in Mengen, dann wirds garantiert ein paar Rohrkrepierer geben, die das tun; immerhin haben die Medien einen Großteil des real existenten Mediensatanismus selber erst geschaffen gewissermaßen.
Ein Musterbeispiel für die selbstreferentielle Natur der modernen Medienwelt.
thiannen, SF

21. Juli 2002 21:32:19 - Ya

Verstehe ich das richtig, da glaubt wer, dass es Sinn macht dem Teufel (imho nichts weiter als ein Symbol) Opfer zu bringen?
Also nee, Leuten die so nen Schrott verzapfen sollte mal einer die Jungs von der Klapse vorbeischicken *pfui*

Man sollte sich zwar eigentlich nicht über gläubige Menschen lustig machen.. aber Blut opfern, saufen usw... R O F L

21. Juli 2002 22:20:10 - Menschenfleisch *

Bluuuut, endlich mal 'n neues Thema. :-)

Hi asleif,
> denn blut ist ja nun einmal _der_ lebensaft.
Naja, Transportmedium könnte man auch einfach sagen, wenn's nicht doppeltgemoppelt wäre.
> ah, habt ihr jemals das warm pulsiernde blut aus der arterie bei kerzenschein getrunken, dann wüßtet ihr, wovon ich rede...

Tja, Geschmack ist trainierbar, erlernbar. Willst du nur ein bisschen imponieren, oder stehst du zu deinen Aussagen? Falls ja, würde mich das berühmte erste Ma(h)l interessieren. :-) Hat es dich da Überwindung gekostet Blut schluckweise zu trinken, oder hat es dir sofort von Anfang an gut geschmeckt? Ist es deine eigene Arterie, aus der du trinkst? Wie alt warst du, als du es zum ersten mal getan hast?
Menschenfleisch *

21. Juli 2002 23:10:17 - asleif From Thy Northlands

>Tja, Geschmack ist trainierbar, erlernbar. Willst du nur ein bisschen imponieren, ...
zunächst einmal wollte ich nicht imponieren. ich bin mir bewußt, daß die meisten menschen das trinken von blut ablehnen und ich respektiere diese meinung.
nun, ich habe bereits als kind unglaublich gerne meine wunden (und die anderer) geleckt. bewußt und gewollt mein blut zum fließen gebracht habe ich mit, mh, ca. 12, wobei das sicher ersteinmal versuche waren, mit dem körperlichen schmerz meine psychischen schmerzen zu kompensieren... wie auch immer, irgendwann habe ich dadurch stärke gewonnen, habe mich entwickelt etc. und tue es mittlerweile bewußt (und nicht aus einer emotionalen zwangslage heraus).
menschliches blut zu trinken kostete mich keine überwindung, nur als ich das erste mal schweineblut trank, mußte ich schon den ersten schluck überwinden: schweineblut schmeckt leider etwas salzig...
oh, und ich tue das natürlich auch, wie ich schon schrieb, aus spirituellen gründen. ich schneide mir nun nicht einmal wöchentlich die adern auf, ich finde jetzt schon kaum noch eine freie stelle auf meinem linken arm... :)
gruß,
asleif

21. Juli 2002 23:05:10 - skreek

Also, wenn's Dich ernsthaft interessiert: Ich mochte eigentlich schon immer den Blutgeschmack, weiß gar nicht mehr, wann ich angefangen hab, meine "Wunden zu lecken". Das soll jetzt nicht heißen, daß ich mir selbst welche zugefügt hätte, aber wenn ich mich verletzt hab hat's mir nichts ausgemacht, mein Blut aufzusaugen, mochte einfach den Geschmack. Fremdes Blut hab ich dann mal gekostet, als ich eine "Affäre" mit einem Gothic-Mädchen hatte, allerdings fing sie damit an. War eigentlich ganz prickelnd, in einer Liebesnacht auch das Blut des anderen zu kosten, auch wenn's nicht viel war. (Da haben wir dann allerdings auch etwas nachgeholfen.) Seitdem (ist inzwischen auch schon 4-5 Jahre her) haben sich meine Erfahrungen in der Hinsicht nicht weiter vertieft. Obwohl, reizen würde es mich ja mal wieder...

22. Juli 2002 21:01:52 - Ichabod

abgesehen davon, dass es [das Titel-Posting] sich wie eine christliche denunziantenquelle anhört... (nicht gregorius, der andere)
frisches (!) blut im ritualgebrauch kommt wirklich ungeheuerlich, sowohl eigenes als auch das anderer (eigener erfahrungswert).
diesen geruch und dieses gefühl werde ich so schnell nicht mehr vergessen.
ich glaube crowley hat sich auch mal zum thema opfertiere geäußert.

21. Juli 2002 23:25:23 - asleif From Thy Northlands

hervorragend! ich dachte schon, ich wäre der einzige verrückte hier...
ich weiß wirklich nicht, was illegitim daran sein soll, blut zu genießen.
man sollte es natürlich nicht zur alles beherrschenden obsession werden lassen.
gruß,
asleif

21. Juli 2002 23:05:13 - Fenris

Sind wir hier im Poser-Gothic Forum, oder was? Für mich läuft das ausschließlich geistig ab. Mann, Mann... *kopfschüttel*

21. Juli 2002 23:19:02 - asleif From Thy Northlands

erstens: du trägst deinen nick zu unrecht, "wolf" des nordens...
zweitens: was ist verwerflich daran, blut zu trinken? ißt du fleisch? ich glaubte klar gemacht zu haben, daß ich a) niemals jemanden zu einem blutopfer zwingen würde und b) ich daher auch meist mein eigenes trinke.
drittens: wenn du ein rein vergeistigter mensch bist, so ist das ausschließlich dein problem. ich bin es nicht. wenn für dich satanismus etc. nur eine abstrakte idee, eine art gedankenspiel, ist, ist das akzeptabel. für mich ist es jedoch keine rein abstrakte idee.
gruß,
asleif

22. Juli 2002 00:11:02 - Fenris

Sacht mal, seid ihr meschugge? Das ist ja sogar zu blöd, um darüber zu diskutieren und das sage ich nichtmal wegen Moral und so...

22. Juli 2002 00:53:15 - asleif From Thy Northlands

also, ich finde die argumentation nicht so schlecht. wenigstens vermeidet sie die moralische komponente. obwohl die aussage, daß kinder quasi "natürliche" satanisten wären, schon lustig ist. :)
nichts für ungut! aber recht hat shagrath: kinder leben in einer magischen welt - d.h. früher lebten sie in einer solchen welt. mittlerweile haben wohl teletubbies und spielekonsolen, pcs etc. die magie weitgehend zerstört...
die argumentation also ist folgende:
gesunde kinder mit einer gesunden kindheit bedeuten potenziellen satanischen nachwuchs, also eine mehrung der satanischen magie, des satanischen gedankens oder der preisung luzifers oder whatever. hierbei ist es nicht wichtig, wie genau man "satanismus" definiert.
das klingt für mich akzeptabel.
gruß,
asleif

22. Juli 2002 00:59:32 - Fenris

Was hast du konkret gegen Moral?

22. Juli 2002 01:13:25 - asleif From Thy Northlands

jedem das seine.
mit der moral kann man leider nicht wirklich logisch und sachlich argumentieren. wenigstens ist es leichter, die moral erst einmal auszuklammern, finde ich.
was nicht heißt, daß ich keinerlei moralische grundsätze hätte. nur: moral ist etwas individuelles, kaum rational begründbares.
gruß,
asleif

21. Juli 2002 23:42:02 - RAFA

Ich hab gehört, wenn man Blut trinkt, wird es einem schlecht - es führt unweigerlich dazu, dass man sich übergibt. Kein Problem damit gehabt?

22. Juli 2002 10:46:40 - Seelenfeuer

Liegt daran, daß der menschliche Magen Blut nicht wirklich verdauen kann.
Immerhin ist der Mensch konstruiert als Gemischtfresser mit deutlich überwiegendem Anteil pflanzlicher Nahrung (merkt man am Gebiß - fehlende Reißzähne, aber mahlende Backenzähne, an der Darmlänge, die viel zu lang für nen Fleischfresser ist etc).
Allerdings muß man da schon etwas mehr als n paar Schluck zu sich nehmen, so die Größenordnung von nem halben bis nem Liter an aufwärts schätze ich.
*dops* SF

21. Juli 2002 23:48:41 - asleif From Thy Northlands

aber wenn du zuviel trinkst, bekommst du, eh, durchfall... :))

22. Juli 2002 00:04:40 - Fenris

Da muß man durch. Der wahre Satanist durchsucht dann die Kotze nach Blutresten und hebt sie für den nächsten Tag auf. Steckt ja schließlich viel Magie im Blut... :o)

22. Juli 2002 08:24:36 - skreek

...kommt aber wohl auch auf die Menge an. Bei mir beschränkte sich das eigentlich immer nur auf ein paar Tropfen, nur das man den Geschmack im Mund hatte.

22. Juli 2002 08:59:37 - Menschenfleisch *

Und deshalb finde ich dann den Ausdruck 'trinken' auch echt albern.
Aber trotzdem wünsche ich euch beiden natürlich weiterhin ganz viel Spaß dabei. :-) Für mich hat sowas übrigens genauso wenig mit 'pervers' zu tun, wie Popelfressen oder Fußnägelkauen. Also Kopf hoch, und natürlich toi toi toi...
Menschenfleisch *

22. Juli 2002 00:01:44 - Fenris

Die Vampire sind unter uns. Zu Hülf'... :o)

22. Juli 2002 08:34:17 - skreek

>Sind wir hier im Poser-Gothic Forum, oder was? Für mich läuft das ausschließlich geistig ab. Mann, Mann... *kopfschüttel*
Ok, eigentlich läufts bei mir auch rein geistig ab, deswegen ja auch der Kommentar, das ich mit Opferungen und Blutmagie wohl keine Erfahrungen machen werde. Trotzdem schmeckt (mir) Blut, und solange ich nicht losrenn und irgendwelche Menschen aufschlitze um deren Blut zu trinken ist es doch egal, oder?

22. Juli 2002 00:08:04 - RAFA

>ok, rein logisch hast du recht. aber natürlich erwartet man eine gegenleistung für ein opfer.
Ok. Also ein Tauschhandel. Was ist das Erste, was man dabei ausmacht?
"Ich möchte dieses da, was willst du dafür?"
Und jetzt wieder meine Eingangsfrage: Wessen metaphysischer Ritualpartner (Geist, Dämon, Gottheit, Engel, Jesus, oder sonst was) wollte an dieser Stelle Blut haben bzw. was kommentieren eure Ritualpartner zum Thema "Blut-Währung"?

22. Juli 2002 00:59:45 - asleif From Thy Northlands

die antwort muß jeder für sich finden. aber wie ich schon sagte, ich für meinen teil verstehe es als symbolischen akt. auch glaube ich ferner, daß blut ein magisches medium sein kann.
wichtig ist hierbei wohl immer die intention der/des praktizierenden. ein opfer, das nicht freiwillig gegeben wird, macht für mich keinen sinn.

22. Juli 2002 22:52:56 - Ichabod

allerdings ist es unnötig, blut zu trinken. es muß "aufsteigen". in die nase sozusagen...
und danach beginnt in aller regel eine kleine phase der auseinandersetzung mit der besessenheit... es ist ratsam, dabei nicht als verlierer vom platz zu gehen ;)

23. Juli 2002 00:44:08 - asleif From Thy Northlands

*g* ja, das kommt mir bekannt vor... blut weckt etwas, was bei den meisten menschen tief verschüttet ist: das animalische...
unnötig oder nicht: ich mag es einfach... btw: gibt es hier freiwillige? besonders weibliche? :)) (mist, ich glaube, seelenfeuer hat doch recht mit seiner theorie...)
gruß,
asleif

23. Juli 2002 10:37:53 - ANKH666

Blut, Kinder und dergleichen..

so nachdem hier Blut getrunken wurde,
na ja wems schmeckt... und über Kinderopfer diskutiert wird meld ich mich auch mal zu Wort...

Zu Kinderopfern: Satanismus im Gegensatz zum Christentum ist eine lebensbejahende, kämpfende Form... hier wird keine Mord oder Selbstmord propagiert!!! Man braucht dem Satan kein Kind zu opfern um ihn erscheinen zu lassen... oder Blutopfer für schwarzmagische Rituale oder Schadenzauber zu verwenden!!
Die Zauberworte heißen Imagination...und Emotionen, die extrem gesteigert dann konzentriert auf die Zielperson gelenkt werden. Man denke auch an LaVeys Schibboleth...

das unterscheidet den Satanisten vom schwärzelnden Stümper... keine finsteren Blutopfer, die den Aspiranten dann höchstwahrscheinlich sowieso in den Knast bringen... oder Trinkblutgelage machen einen Satanisten aus... er erreicht seine Ziele anders... auch die bösen wohlgemerkt...

Obwohl nicht verschwiegen werden darf, daß Blut als solcher einen mächtigen Lebensenergiehalter darstellt, insbesondere Menstrualblut oder auch Samenflüssigkeit.

Wer ist Satan? Warum fragen wir Ihn nicht selbst?
Auf jeden Fall kein Gott der Dummheit und Narretei...
A N K H 666
Werde selbst ein Gott...

24. Juli 2002 09:28:47 - ANKH666

Steht denn der Satanismus,
wie auch immer man ihn verstehen mag, allein da auf der Welt? Ist er unantastbar? Hält er Vergleichen mit anderen Religionssystemen nicht stand? Ist "er" da und dort vielleicht auch zu verbessern und zu entwickeln? "Mein" Satanismus, ist die kommende Neue Weltreligion, nachdem sich Christen, Moslems und Juden gegenseitig umgebracht haben. Und h ich verstehe Luzifer nicht nur als das böse Prinzip, der opfern läßt, Dunkelheit verbreitet sondern auch als Geist der Freiheit des Genusses und der Extase. Übrigens kein Geist der trüben Hoffnungslosigkeit und des ewigen Hasses... ich halte es da mit LaVey... Satanismus heißt in erster Linie Leben und Freude, nicht Trübsal und ewige Düsternis... obwohl natürlich alles seinen Schatten hat, und Satanismus für jeden einzelnen auch einen Entwicklungsweg bereithält, der einen so manche Höllen durchschreiten läßt... und auch vielen den Kopf kostet!!!
In diesem Sinne
ANKH666
Werde selbst ein Gott

25. Juli 2002 19:11:04 - Snubnose [ein Christ!]

> Was sagen euere Dämonen und Geister, oder (an die Christen) heiligen Geister oder Gottesstimmen zum metaphysischen Wert des Blutes und demnach seine Bedeutung als Opfer oder Geschenk?
Nun, im AT ist das Blut vergießen von Tieren ein Ritual zur Vergebung der Sünden gewesen. Es war klar: Ohne Blutvergießen gibt es KEINE Vergebung.
Zumal in der Bibel Blut auch für Leben steht. Wenn jemand getötet wurde, konnte nur mit Vergeltung genüge getan werden.
Das Opfer bringen auf einem Altar war also eine gängige Praxis.
Es musste das reinste Tier überhaußt sein - makellos.
Deshalb ist Jesus auch das "Lamm Gottes" das geschlachtet wurde. Durch seinen Kreuzestod verlor er sein Blut, das auf ewig von Sünden befreit (1.Jh. 1,7)
Snubnose

26. Juli 2002 09:17:34 - RAFA

>Zumal in der Bibel Blut auch für Leben steht.
Schon im Enuma elish steht bei der Ermordung des Kingu: "und sie schnitten ihm auf das Blut". Es galt also schon in uralten Zeiten, als man von Bibel, Judentum und der Gottheit jhwh noch längst nichts wusste, Blut als das Leben an sich, das aus dem Körper floss.
Ich hab auch schon gehört, dass es in früheren Kämpfen und Schlachten nicht primär Todesursache war, dass einem der andere den Kopf abschlug, sondern dass er einem irgendeine relativ banale Verletzung beibrachte, deren Blutfluss nicht zu stillen war und dass damit die Haupttodesursache VERBLUTEN war.
So konnte sich dann im Sinn der Menschen wohl im Umkehrschluss das Blut als das Leben an sich festsetzen. Alle weiteren Kulthandlungen und -gedanken um das Blut sind daraus doch nur Schlüsse.

> Wenn jemand getötet wurde, konnte nur mit Vergeltung genüge getan werden.
Klar, das Blut (Leben) hatte den Jemand verlassen, da musste auch der Mörder sein Blut (Leben) dafür geben, denn schon lang vor Moses stand ja im Codex Hammurabi (und vorher bei Urnammu) das Prinzip "Auge um Auge, Zahn um Zahn" und Leben um Leben, also "Blut" um "Blut".

Wir finden also die Sache mit dem Blut als ein steinzeitliches Missverständnis, das im denkfaulen Christentum - das sich seit je her lieber geistlos auf Tradition stützt, statt auf neue Erkenntnisse - seine stumpfsinnige Fortführung fand. Es ist nun wirklich an der Zeit, mit solchem Irrglauben aufzuhören, sonst können wir auch gleich Rituale praktizieren, deren Substanz das "Gottesfeuer ist, das vom Himmel fällt" (Blitz) oder die "kuppelartige Feste über der Erdscheibe", etc. Das sind nun mal FALSCHE, alte, judeochristliche Vorstellungen von gewissen Dingen der Welt und des Lebens, auf denen zwar die jüdischen Rituale, die christlichen Rituale aber doch bitte nicht die satanischen Rituale aufgebaut werden sollten.

Ganz klar: Die Sache mit dem Blut ist eine rein judeo-christliche Vorstellung und hat im Satanismus einfach nur nichts verloren.
Blut ist eine Körperflüssigkeit, die sich in Blutgruppen aufteilt, die einen Rhesusfaktor hat, etc. und mit der man in der Medizin jede Menge Sinnvolles anstellen kann
- aber nicht in der Religion oder der Philosophie oder in der satanischer Magie! Also nichts gegen Urin oder Sperma oder sonstige Körperflüssigkeiten, weil die turnen einen ja noch evtl. sexuell an und bewirken damit Willenskräfte - aber Blut hat KEINE magische/willensbeeinflussende/willensfördernde Kraft. Dem Blut einen rituellen Stellenwert zuzuschreiben, ist - wie unser Forumschrist Snubnose ja so schön erklärt und belegt - ein christlicher Irrtum, sonst nichts!

26. Juli 2002 12:22:29 - asleif From Thy Northlands

verdammt, ich mag mein blut und ich kann es rituell benutzen.
genauso, wie ich theoretisch einen, was auch immer, doppelwhopper oder ein knäckebrot benutzen könnte...
allerdings ist es ganz einfach so, daß ich zu meinem blut oder auch dem blut von anderen etc. einfach einen stärkeren bezug habe.

ich glaube kaum, daß die bedeuteung von blut eine christliche erfindung ist: schau dir die kulte der inkas, mayas, kelten, germanen, etc. an: überall spielt blut im ritus eine wichtige rolle. das ist für mich eher der beweis, daß es tatsächlich eine art universelle bedeutung von blut gibt.

aber nun, jedem seine meinung.
gruß,
asleif

26. Juli 2002 13:12:03 - RAFA

>allerdings ist es ganz einfach so, daß ich zu meinem blut oder auch dem blut von anderen etc. einfach einen stärkeren bezug habe.
Klar: Du bist ein Kind unserer Kultur und baust natürlich deine Bezüge auch zu Dingen auf, die in unserer Kultur eine bestimmte Bedeutung haben. Das ist das alte "warum Satan"-Thema: in unserer Kultur HAT eben nun mal der Satan diese und jene Bedeutung, daher haben wir unseren Bezug dazu aufgebaut.

Blut gilt in unserer Kultur nun mal (auch) als das Ding, das der Dracula säuft, es ist der Saft, mit dem Cradle of Filth ihre CD-Cover-Motive beschmieren usw. ... und all diese Bilder sind doch nur Fortsetzungen des christlichen Verständnisses von Blut, das einfach lt. Bibel für die Vergebung der Sünde dem Gott gehört - und der verfluchte Dracula nimmt es sich, unberechtigt-teuflischer Weise, der Schelm, der. Und vom Dracula und dem ganzen Grusel und Horror, der aus der Richtung kommt, haben es wiederum die Gretls des Filzes etc. So schwebt nun mal diese Zeichnung in unserem Geist, dass Blut etwas mit dem Teufel zu tun hat oder dass es dem Gott vorenthalten wird, wenn man es (rituell/religiös) anderweitig verwendet. Und basierend auf diesem Gedanken bildet sich einer, der Satanist/Okkultist ist, seinen Bezug zu Blut. Klar, wenn das so teuflisch sein soll, steht er dem natürlich positiv gegenüber - und trinkt es - und meint, das schmeckt ihm. Aber das ist doch Quatsch! Bananensaft (oder Kakao oder Cola oder was weiß ich) schmeckt bestimmt BESSER, Geschmackssache hin oder her.

>ich glaube kaum, daß die bedeuteung von blut eine christliche erfindung ist: schau dir die kulte der inkas, mayas, kelten, germanen, etc. an: überall spielt blut im ritus eine wichtige rolle. das ist für mich eher der beweis, daß es tatsächlich eine art universelle bedeutung von blut gibt.
Naja, alle Menschen sind gleich. Alle sind sie wohl vor x 1000en Jahren relativ oft an Verbluten krepiert. Alle haben daraufhin ihre Überlegungen angestellt, was das denn für ne komische, rote Soße ist und was denn das Besondere daran ist. Alle sind drauf gekommen, dass es lebenswichtig ist. In allen Gesellschaften und Völkern gibt es welche, die irgendwie wohl das Bedürfnis haben, für ihre Götter besonders Tolles zu leisten und das Wertvollste zu geben - kein Wunder, dass zu den bevorzugten Götter-Darreichungen überall auf der Welt das Blut gehört.

NUR: Satanismus ist keine solche Religion, in der die Menschen ihrer Gottheit das Wertvollste opfern und sich aufgeilen, für ihre Gottheit die höchsten Verluste erlitten zu haben. Satanismus ist die andere Seite von so einem RHP-Unsinn, sei es Christentum-, Maya- oder Inka-Geniggere, das Prinzip ist dort überall dasselbe, nämlich Unterwerfung des Menschen unter seiner Gottheit und untertänigste Darreichung von Gaben und Dienst an die Gottheit. Ich meine einfach, weil solche Religionen ihre Zeremonien mit Blut verzieren, braucht unsereiner das eben NICHT zu tun.
Naja, hmm, aber das ist nun echt Interpretationssache; man könnte schon auch sagen, dass man das Blut dann deswegen selber trinkt, weil es eben in diesen Religionen den Göttern vorenthalten ist.
hmm hmm *nachdenk*

Ich hol mir jetzt mal n Kaffee... :-)

26. Juli 2002 18:58:23 - Snubnose

>Wir finden also die Sache mit dem Blut als ein steinzeitliches Missverständnis, das im denkfaulen Christentum - ...
Is ja alles richtig was Du sagst...
Christen pampen aber heutzutage nicht mehr mit Blut herum. Im Satanismus ist mir da aber schon anderes zu Ohren gekommen. Inwieweit das Symbolcharakter hat oder nicht, weiß ich nicht...
Im geistlichen Bereich hat das Blut schon einen gewissen Stellenwert. Das anrufen (im Gebet) des Blutes Jesu, schützt und befreit Christen auch von dämonischen Bindungen oder Angriffen - das hab ich selbst schon so erlebt!
Ansonsten sehe ich den Rest aber ähnlich wie Du...
Snubnose

26. Juli 2002 19:13:23 - Seelenfeuer

>Christen pampen aber heutzutage nicht mehr mit Blut herum.
Also jedes Abendmahl widerlegt die These.

> Im Satanismus ist mir da aber schon anderes zu Ohren gekommen.
Lies nich soviel BLÖD-Zeitung. Auch wenn das sicherlich auf christlichem Niveau is *fg*
*hehe* SF

26. Juli 2002 14:21:27 - Melchior

Na, es gibt doch genug Rituale (siehe z.B. auch Nightworks), in denen man das "Blut" des Opfers trinkt. Nur nimmt man dafür dann eben kein Blut, sondern Rotwein oder Campari oder was weiß ich was, jedenfalls etwas, das besser schmeckt.
Dadurch, dass man sich dann vorstellt, es wäre wirklich das Blut desjenigen dem man schaden möchte, gibt das dann zusätzliche Kraft ("ICH SAUGE DEINE LEBENSENERGIE AUF! *Zähnefletsch*").
Das halte ich für äußerst satanisch.
Ansonsten hätte ich gegen normales Blut nichts einzuwenden, aber von wem nehmen?
Ich würde mir nie selbst Blut abnehmen *Igitt*. Da hätt ich viel zu viel Angst, dass sich da was entzündet oder so oder dass ich mir aus Versehen die Pulsschlagader kaputt mache.
Außerdem, was soll ich denn mit meinem Blut?
Das ist doch in meinem Körper viel wirkungsvoller!

Das Blut anderer... na ja, die haben doch mit dem Ritual gar nicht unbedingt was zu tun (Schweine z.B.), und wenn doch, gilt für sie dasselbe.
Oder wie siehst du das?
Marvin

26. Juli 2002 14:37:53 - ...

Und Blut IST nun mal auch Leben. Wem das Blut ausgeht, dem geht das Leben aus, und im Blut ist der Großteil der Stoffe enthalten und transportiert die den Körper am Leben erhalten. Was die magische Wirkung angeht weiß ich das auch nicht so genau, aber einfach dadurch das es den Menschen wichtig ist bekommt es doch eine gewisse Energie, wie ein geliebter Gegenstand. Und außerdem: es macht sich bei Ritualen wirklich gut *g*.

26. Juli 2002 14:45:30 - RAFA

>Na, es gibt doch genug Rituale (siehe z.B. auch Nightworks), in denen man das "Blut" des Opfers trinkt.
Ja klar. Weil diese Rituale eben dieses allgemein gängige Blut-Bild als Basis haben.

>Das halte ich für äußerst satanisch.
Mag sein, aber ich halte es nicht für wirkungsvoll. Ich kann damit meinen eigenen Ärger über diejenige Person vielleicht besser verarbeiten - aber ich glaube NICHT, dass das auf diejenige Person auch wirklich irgendeine Auswirkung hat. Insofern finde ich solche "Rituale" überflüssig.
Wenn ich demjenigen nicht schon real-tätlich ordentlich eine in die Eier treten kann, dann schmeiß ich mich lieber aufs Bett, leg eine gescheite Musik ein und "träum" mir eine Geschichte aus, wie ich das Arschloch vermöbel oder was weiß ich. Diese "bewegungslosen", puren Träume brauch ich nicht untermalen mit irgendwelchen Taten und Ersatz-Vorstellungs-Materialien - das find ich viel zu albern. Ich trink doch nicht Orangensaft und stell mir dabei vor, das ist das Blut von meinem Chef oder was, also da käm ich mir ja vor, wie a bissele a Depperle, das nimmer ganz dicht ist ;-D allemal voll der Looser.

26. Juli 2002 14:49:23 - Nathalie

Blut steht bei mir für das Leben, Satanismus heisst "ja zu meinem Leben".
Ich pers. mache Rituale, so wie alles andere zu meinem eigenen Nutzen, um mir Kraft für etwas zu geben, andere zu manipulieren usw.. Ich denke man kann ohne weiteres sein eigenes Blut verwenden, falls es mir das wert ist. Blut hat find ich etwas anziehendes an sich, es ist stimulierend und daher ein Hilfsmittel!



Erstveröffentlichung: 26.07.2002

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