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Labal
Aus der Goetia: König der Hölle im Gefolge des Paimon

Labartu
akkadischer Krankheitendämon, Teil der dämonischen Fiebertriade (Labasu, Labartu, Achchazu)
lt. dem Delomelanicon: babylonisch-assyrisches Chaos-Ungeheuer, gefürchtete Göttertochter des Anu in löwenartiger Gestalt, Vogelfüßen als Hinterbeine und einer Schlange als Schwanz.

Labaschu
akkadischer Krankheitendämon, Teil der dämonischen Fiebertriade (Labasu, Labartu, Achchazu)
lt. dem Delomelanicon: babylonisch-assyrische Dämonin

Labbu
altmesopotamische Schlangenungeheuer, sumerischer Drache, Feind des Mondgottes und der Menschen

Lachamu
Lachmu
(siehe →Lahama)

Ládon
griechischer Schlangendrache, bewacht den Baum der goldenen Äpfel

Lahama (Lachmu, Lachamu)
kraftstrotzender Fisch, sumerische Wasserdämonen, Seeungeheuer, in Babylon Kinder der Tiamat. Erstlinge unter den Göttern

Lahatiel
kabbalistischer Erzengel der Bestrafung, einer der Herrscher der 7 Höllen

Lalartu
Aus dem Necronomicon: böser Geist, gefangen zwischen den Welten

Lalassu
Aus dem Necronomicon: böse Geister, trachten danach, Menschen zu werden, suchen die Orte der Menschen heim

Lama (Lamassu)
sumerische, wohlwollende Schutzdämonen

Lamas
Aus dem Necronomicon: einer der 4 dämonischen Geister des Raumes, kommt aus dem Süden, hat die Form eines Löwen mit Menschenkopf, regiert über die Dinge der Flammen

Lammashtu
Lamaschtu (Dimme, Lammashtu, Lamschtu; siehe auch →Lammaschta)
akkadische, babylonische und assyrische Dämonin des Kindbettfiebers und der Säuglingskrankheiten. Sie macht Jagd auf Mütter und ungeborene sowie neugeborene Kinder, dringt ins Haus der Schwangeren ein und attakiert deren Bauch 7 mal. Sie hat eine haarig bepelzten Körper mit Löwenhaupt, die Zähne eines Esels, mit nackten Brüsten, schmutzigen Händen mit langen Nägeln und Krallenfüßen; sie steht auf einem wilden Esel, hat Schlangen in der Hand und säugt ein Wildschwein und einen Schakal.
Sie ist eine der "bösen Sieben"

Lamassu (siehe →Lama)

Lamastu
babylonische Geister der Verstorbenen, brachten Krankheiten

Lamia
Lamien

griechische Vampirin(nen), raubt kleine Kinder glücklicher Mütter, von den Kirchenvätern gleichgesetzt mit Lilith (Lamia war eine der berühmtesten hellenistischen Tempelhuren)

Lamica
Ein Nachtgeist im Gefolge der Lilith

Lamma
Lt. "Satanische Magie" von Gregorius: zweite Klasse im akkadischen Klassensystem von guten und bösen Dämonen

Lammaschta (siehe →Lamaschtu)
Aus dem Necronomicon: Teufelin, die Gebährende bei der Niederkunft tötet, das Schwert, das den Schädel spaltet, die Königin von Krankheit und Elend

Langsuir
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: schreckliche Vampirdämoninnen aus Malaysia, entstehen aus Frauen, die im Kindbett sterben. Sie haben im Nacken einen zweiten Mund, mit dem sie ihren Opfern das Blut aussaugen

Lapasis
nach dem Lexikon des Satanismus und des Hexenwesens: christlich-gnostischer Dämon

Lapis infernalis
Höllenstein = Silbernitrat

Larvae
Larven
(siehe →Lemuren)

Lature Dnö
indonesischer Krankheitsdämon, Herr der Unterwelt und der Finsternis

Laufey
Die Laubinsel, Mutter des germanischen →Loptr

Lechies
Nach "die Kinder Lucifers": russische Walddämonen, mal so klein wie Wiesengras, mal an Größe den höchsten Bergen gleich, schreien entsetzlich, verwenden bekannte Stimme und leiten Menschen so zu ihren Höhlen, wo sie Freude daran finden, diese Opfer zu Tode zu kitzeln.

Le-Hev-Hev
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: melanesische, monströse Dämonin, die Tote auf dem Weg ins Jenseits verschlingt

Lelwani
hethitische Unterweltsgottheit, wohnt in der dunklen Erde. Vom Tode bedrohte Menschen ließen der Göttin Ersatzbilder als Opfer darbringen. Ihre Tempel waren mit Beinhäusern bzw. Mausoleen verbunden.

Lemuren
Lemures
(Larven, Larvae)
böse Geister der Toten, Schreckgespenster bei den Römern. Ihnen zu Ehren gab es am 9., 11. und 13. Mai ein Fest namens Lemuria

Leonard
Nach der Demonolatry-Liste: Dämon der Zauberei, erscheint als riesenhafte schwarze Ziege, äquivalent zum germanischen Urian
Nach "die Kinder Lucifers": Teufel höchsten Ranges, Sabbath-Großmeister, hat drei Hörner auf dem Kopf, zwei Fuchsohren, gesträubte Haare, einen Ziegenbart und ein Gesicht hinten. Er erscheint als Windhund, als Ochse, als großer schwarzer Vogel oder als ein von finsterem Gesicht überragter Baumstumpf, ist schweigsam und melancholisch, legt eine imposante Würde an den Tag.

Leraie
Leraje
Leraikha
(Oray, siehe →Loray)

Lethe
der Fluss des Vergessens, von dem die Geister trinken, um das Leid des Lebens zu vergessen und glücklich im Totenreich sein zu können, oder um im Fall von Reinkarnation das Glück des Totenreichs zu vergessen

Leviathan (Liwjatan, Lotan)

Li
Seelen der zu früh Verstorbenen in China

Libunit
Lt. "Satanische Magie" von Gregorius: einer der Kabiren (Planetengeister), dem Mond zugeordnet

Lilin
Lilit
Lilith
Lilitu
(Kiskil-lilla)
außerdem die 10. der 10 bösen Sephiroth lt. MacGregor Mathers, sie ist dem Naama zugeordnet

Lilu
lt. dem Delomelanicon: babylonisch-assyrische Dämonin
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: akkadischer Dämon der Nacht und des Windes, verursacht Tod, Krankheit und Pest, greift die Frauen im Schlaf an

Lima
nach dem Lexikon des Satanismus und des Hexenwesens: christlich-gnostischer Dämon

Limbus
lateinisch: Saum, Rand; eine Nebenhölle am Rand der Hölle für die Seelen, die unverschuldet nicht in den Himmel können, z.B. gestorbene Babys, die nicht mehr getauft werden konnten

Limnuti
babylonische böse Geister

Lindwurm
Drache

Lissa
nach dem Lexikon des Satanismus und des Hexenwesens: christlich-gnostischer Dämon

Liwjatan (siehe →Leviathan)

Ljubi
albanische Dämonin, lässt Gewässer austrocknen

Llaamu
Aus dem Necronomicon: einer der Alten

Llmu
Aus dem Necronomicon: einer der Alten

Loca inferna
lateinisch: Ort des Infernos - die Hölle

Lodur
Logi
Loki
Loptr

nordisch: liuhan - leuchten, oder lukan - abschließen. Zwielichter, germanischer Gott, Sohn des Forniotr, Gatte der Riesin Angurboda und Vater mehrerer gottfeindlicher Gestalten (Midgardschlange, Fenriz, Hel), führt den Weltuntergang herbei. Er ist der Feuergott und symbolisiert Verschlagenheit, List und manchmal auch direkt Bosheit. Da Loki der Unterwelt zugeordnet wird, dachte man sich ihn auch als Vegetationsgott, der von unten die Pflanzen wachsen ließ
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names) und der Demonolatry-Liste: teutonischer Teufel
Nach Collin und Plancy 1818: Dämon der germanischen Mythologie, von absoluter Boshaftigkeit. Soll unter anderem verantwortlich sein für den Mord am Gott Baldr (der anderweitig als Held gilt: Baldur). In der Völuspa (einem Gesang in der Edda) beseelt er die Kräfte, die den Zusammenbruch der himmlischen Welt bestimmen.

Loray (Leraie, Leraje, Leraikha, Oray)

Losnha
nach dem Lexikon des Satanismus und des Hexenwesens: christlich-gnostischer Dämon

Lotan (siehe →Leviathan)

Louhi
finnische Hexe und Eisriesin, Fürstin des Nordlandes

Lucifer (Luzifer)

Lucifer Rofocale
Lucifuge
Lucifuge Rofocale

Dämon aus dem Grand Grimoire, sein Name bedeutet "der das Licht flieht"
Nach der Demonolatry-Liste: rumänischer Teufel

Lugalabdubur
Aus dem Necronomicon: einer der 50 Namen des Marduk, Zerstörer der Götter Tiamats

Lugalanna
Aus dem Necronomicon: einer der 50 Namen des Marduk, die Kraft des Ältesten der Älteren

Lugaldurmah
Aus dem Necronomicon: einer der 50 Namen des Marduk, Herr erhabener Orte, Wächter der Himmel

Lugalugga
Aus dem Necronomicon: einer der 50 Namen des Marduk, kennt die Essenz der Geister, aller Toten und der Ungeborenen

Lugat
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: dämonischer Wiedergänger des albanischen Volksglauben, ist für die Mondfinsternis verantwortlich

Luggaldimmerankia
Aus dem Necronomicon: einer der 50 Namen des Marduk, Befehlshaber über die Legionen der Winddämonen

Lycha Lytschina
ukrainische Hexe, gemeine und niederträchtige Person, verwandelt sich in anderer Leute Gestalt

Lykeios (siehe →Apollyon)


Dämonenliste
Erstveröffentlichung: 07.11.1999

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