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Gaap
Ga-ap
Gäap
(Goap, Tap)
der Mittagsdämon unter Amaymon, der von 4 Königen begleitet wird. Er lehrt Philosophie, die 7 freien Künste (Grammatik, Logik, usw.), weckt die Liebe und kennt die Zukunft und die Vergangenheit, weswegen er Fragen wahrheitsgemäß beantwortet. Er kann Menschen zu jedem Punkt der Erde transportieren
Aus der Goetia: ein Präsident und Prinz der unhimmlischen Engel, bewirkt Liebe oder Hass, trägt einen sehr schnell von einem Ort zum anderen
Nach "die Kinder Lucifers": Großfürst der Unterwelt, schürt die Liebe und den Hass, herrscht über die Dämonen Amaymons, transportiert Menschen in verschiedene Gegenden.

Gaapates
angeblich ein gefallener Engel, vermutlich eine Verballhornung des Ga-ap

Gadd
Lt. "Satanische Magie" von Gregorius: einer der Kabiren (Planetengeister), dem Jupiter zugeordnet

Gadreel
Nach dem Buch Henoch: Einer der Häupter und Anführer der gefallenen Engel; er zeigte den Menschenkindern allerhand todbringende Schläge. Auch verführte er die Eva und zeigte den Menschenkindern die Mordinstrumente, den Panzer, den Schild, das Schlachtschwert und überhaupt allerhand Mordinstrumente. Von seiner Hand haben sich die Waffen zu den Bewohnern des Festlandes ausgebreitet von jener Stunde an bis in Ewigkeit.

Gaia
die Erde, griechische Göttin der Erde, Mutter mehrerer Ungeheuer, Verzehrerin der Toten

Galiel (siehe →Metatron)

Galla
Gallu

sumerische, sehr gefühlskalte Dämonenwächter der Unterwelt mit der göttlichen Aufgabe, die zu holen, die für den Tod bestimmt waren. Auch ein Krankheitsdämon im Gefolge des Nergal, der die Hand angreift

Galley Beggar
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: aus Nordengland stammender Geist, der Menschen Angst und Schrecken einjagt, er erscheint meist als kopfloses Skelett

Galleytrot
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: dämonischer schwarzer Hund, der auf Friedhöfen in England sein Unwesen treibt, er gilt als Todesbote

Gallu
lt. dem Delomelanicon: geschlechtsloser, babylonisch-assyrischer Dämon, der nachts durch die Straßen schlendert

Gamaliel
die 9. der 10 bösen Sephiroth lt. MacGregor Mathers, sie ist dem Lilith zugeordnet

Gamchicoth
die 4. der 10 bösen Sephiroth lt. MacGregor Mathers, sie ist dem Aschtharoth zugeordnet

Gamygyn
Aus der Pseudomonarchia daemonum: Dämon in der Gestalt eines kleinen Hundes; er lehrt die 7 freien Künste und offenbart Neuigkeiten der in Sünde gestorbenen Menschen

Gamori (siehe →Gremory)

Gand
im Bundahishn genannte Druj, die als eine von 7 Kräften dem Aeshma zur Unterstützung gegeben wurde

Gandareva
Gandarva
Gandarwa
Gandharba
Gandharva

Vampirartiger, indischer Geist, vergeht sich auch sexuell an Frauen
Altiranischer böser Wassergeist, einer der Daevas des Ahriman
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: iranischer Wasserdämon, der versucht, die gute Schöpfung zu verschlingen

Ganga-Gramma
Nach "die Kinder Lucifers": indische Dämonin, in Prozessionen auf einem Wagen geführt, unter dessen Rädern sich manche Fanatiker aus Hingabe zerquetschen lassen. Zu ihren Ehren finden diverse Fakir-Aktionen statt.

Ganzir
Vorhof zur Unterwelt, Eingang in einer Erdspalte am Westtor von Uruk

Gargoyle
Dämonenfigur, meist als Wasserspeier oder an Kirchendächern angebracht

Garm
Höllenhund der germanischen Mythologie, bewacht das Tor zu Hel

Gar-uda
Garuda

Vogelmensch, Vogelgott, der Schlangen vernichtet; er ist das Reittier Vishnus
Nach "die Kinder Lucifers": indischer Vogelmensch, dient Vishnu als Reittier

Gaueko
baskischer Nachtgeist, Herr der Finsternis, kann gelegentlich auch freundlich auftreten

Gauri (siehe → Kali)

Ge (siehe →Gaia)

Gediel
Nach der Steganographia (1606): Dämon des Südwestens, der 20 Diener hat; er warnt vor Gefahren

Geenna
Gehenna
Gehinnom
(Ben-Hinnom, Dschehenna)
Tal bei Jerusalem, wo König Salomo eine Kultstätte für Kemosch und Moloch (1. Kön. 11,7) errichten ließ und diesen vermutlich auch Kinder im Feuer geopfert wurden (Jer. 32,35). Das Tal wurde als Ort der Verdammung verstanden und später allgemein mit der (Feuer-)Hölle gleichgesetzt.
Nach dem Talmud ist es ein unterirdischer Ort im Westen, bestehend aus 7 übereinander liegenden Stätten, in denen jeweils eine 6 x größere Hitze herrscht als in der darüberliegenden

Gelal
Aus dem Necronomicon:
ein Inkubus, versucht, das Wasser und die Speise des Lebens zu rauben

Geradiel
Nach der Steganographia (1606): Dämon aller Himmelsrichtungen, der 200 Diener hat; er verkündet Geheimnisse

Gerard Aumont
Pseudonym von Aleister Crowley (1875-1947)

Geryon
Herrscher des 8. Kreises der unteren Höllenbereich aus Dantes göttlicher Komödie
Nach der Demonolatry-Liste: aus dem Dante: ein Zentaur oder Drache, der die Hölle bewacht

Ghoul
Ghul
(Marid, Qutrub, Silat)
weibliche Wüsten-Dschinns in Tiergestalt. Der hebräische Begriff "Al Ghul" bedeutet Menschenfresser. Die Ghule wohnen auf Leichenplätzen und Friedhöfen und fressen dort die Toten oder sie lauern in der Wüste den Wanderern auf

Gibil (Girra)
sumerischer Gott des Feuers, ein Lichtbringer, bekämpft die Zauberei
Nach dem Necronomicon: einer der 50 Namen des Marduk, Kraft des Feuers und der Schmiede

Gidim
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: sumerischer Geist eines nicht bestatteten Toten, der auf der Erde wandelt und den Lebenden Schaden zufügt

Gigim
Aus dem Necronomicon:
eine der 7 Arten von Ghouls, packt die Därme
Lt. "Satanische Magie" von Gregorius: Peiniger, gefürchtete, akkadische Dämonen

Gil
Aus dem Necronomicon:
einer der 50 Namen des Marduk, der Samenlieferer

Gilgamesch
Galgamisch
(Gisch.gim.masch)
sumerischer König, der zu einem der Götter der Unterwelt wurde (siehe Gilgamesch-Epos)

Gilma
Aus dem Necronomicon:
einer der 50 Namen des Marduk, Begründer der Städte, weiß um die Architektur

Giltine
litauische Todesgöttin, erwürgt oder erdrückt die Kranken

Ginn (siehe →Dschinn)

Ginnungagap
das gähnende, lautlose Nichts des Anfangs in der germanischen Weltvorstellung, auch Schlucht zw. Mispelheim und Niflheim

Gioll-Brücke
aus der germanischen Mythologie: von Zwergen erbaute Brücke über den schwarzen Fluss Slidur in Nifelheim. Wer über diese Brücke geht, muss alle Hoffnung fahren lassen

Girra (siehe →Gibil)

Gisch.gim.masch (siehe →Gilgamesch)

Gjallarbrücke
eine goldene Brücke über einen reißenden Fluss in der germanischen Unterwelt, die zur Wohnung der Hel führt

Gjöll
unterirdischer, reißender Fluss in der germanischen Mythologie auf dem Weg zu Hel

Glassiabolas
Glasya
Glasya-Labolas
Glasylalabolas
(siehe →Caacrinolaas)

Glykon
Schlangendämon mit Menschenkopf

Gnippahellir
germanische Höhle, gleichbedeutend mit Hel oder Hölle

Gnomen
griechische Dämonengestalten in Wald, Berg und Wasser

Gnoph-Hek
das verkehrte Auge auf dem Thron, das haarige Ding an sich

gNyan (siehe bei "N", →gNyan)

Goap (siehe →Gaap)

Gog
.. und Magog, Begleiter des Satans im Endkampf (Off. 20,7-8); Magog ist der Name eines feindlichen Landes, regiert von Fürst Gog (Hes. 38), später wird Gog und Magog verstanden als die Kraft, die sich gegen die wahre Religion wehrt. Nach Hesekiel ist Gog der König der Nördlichen der aus den fernsten Fernen des Nordens kommt und am Ende der Tage das wiederhergestellte Israel überfallen wird.

Golab
die 5. der 10 bösen Sephiroth lt. MacGregor Mathers, sie ist dem Asmodeus zugeordnet

Golem
Schatten des Menschen. Im Jahr 1580 wollen 3 Rabbiner in Prag einen Golem aus Lehm erschaffen haben, haben ihn im Jahr 1593 jedoch wieder vernichtet. Seitdem erscheint der Golem in der Judengasse zu Prag alle 33 Jahre, das nächste Mal im Jahr 2019.

Gomori
Gomorry
Gomory

Dämon in Gestalt einer schönen, gekrönten Frau, die Liebesgefühle weckt. Er kennt die Vergangenheit und die Zukunft
Nach Wierus: höllische Herzogin, die die Liebe der Frauen feil bietet
Nach "die Kinder Lucifers": Herzog der Unterwelt, gibt Auskunft über Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft und lässt verborgene Schätze entdecken

Gorgo (Gorgonen, Gorgonaion, siehe auch →Demogorgon)
die 3 hässlichen Töchter des Phorkys in der griechischen Mythologie: Stheno, Euryale und Medusa, die einzig Sterbliche unter den Dreien. Sie waren so hässlich, dass Abbilder von ihnen an Tempeln und Gräbern angebracht wurden, um böse Mächte abzuschrecken
Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names): griechischer Name des Teufels, abgeleitet von Demogorgon (Gorgonen, Gorgonaion: die 3 Töchter des griechischen Phorkys, Stheno, Euryale und Medusa)

Grafficane
eine Hundegestalt aus Dantes göttlicher Komödie

Graiai
griechische Weiber, Schwestern der Gorgonen, zusammen hatten sie nur 1 Auge und 1 Zahn

Greiss
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: Krankheitsdämon aus der Schweiz, der das Vieh schlägt und Seuchen über die Herden bringt

Gremlin
englischer Geist aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der Flugzeuge beschädigt

Gremory (Gamori)
Aus der Goetia: ein Herzog der unhimmlischen Engel, verschafft die Liebe von Frauen

Grendel
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: dämonisches Moorungeheuer aus dem Beowulf-Mythos, der sich von Menschenfleisch ernährt

Gressil (siehe →Cresil)

Größlin
Großnickel

volkstümliche Bezeichnung für Teufel

Grünrock
Bezeichnung des Teufels im Baseler Raum

Grünwandel
volkstümliche Bezeichnung für Teufel

Guecubu
Nach der Demonolatry-Liste: chilenische böse Geister

Guede
Nach der www.Daemonen.de-Dämonenliste: haitische Friedhofsdämonen des Voodookults; von ihnen Besessene führen ungehemmt erotische Reden

Gula
babylonische Todesgöttin

Gullveig
nordische Zauberin, die von den Asen 3 x vergeblich verbrannt wurde

Gusayn
Gusion
Gusoyn
(Pirsoyn)

Guta
ungarischer Dämon, erschlägt seine Opfer

Gwynn ap Nudd
walisischer Jagd- und Totengott, Anführer der "wilden Jagd"; er bringt die Sterbenden ins Totenreich


Dämonenliste
Erstveröffentlichung: 07.11.1999

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