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| Seite erstellt/geändert am: 01.05.2003 | ||||

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Wir finden hier eine erste Verunglimpfung des Eigentlichen, also eine Entstellung einer geistigen Sache durch ein materiell-gedachtes Bild aufgrund menschlichen Unbegreifens oder Schwerbegreifens.
Es ist die Entfernung vom Eigentlichen um 1 Stufe. |
Als Vergleich bringe ich an: "Der Winter verlässt das Land".
Auch das ist eine Krücke, denn der Winter ist ein Ding der (Jahres-)Zeitendimension, während das Land als eine Fläche von Länge mal Breite in der Raumdimension der körperlichen Welt existent ist. Insofern kann nicht eines im anderen sein - lediglich eine Verbindung, Verknüpfung von Winter und Land ist denkbar.
Der Winter bewegt sich auf einer Skala seiner Dimension, nämlich die der Jahreszeiten und die Jahreszeit wechselt ihre Identität und wird zum Frühling, aber es ist ein völliger Unsinn, sich ein Ding namens "Winter" vorzustellen, das aus dem körperlichen Land hinausgeht, rausläuft, austritt, was weiß ich - welch ein Quatsch!
P.S.: Eine Folge der 1 Stufe der Entfremdung vom Eigentlichen in Form des Bildes "Winter verlässt das Land" ist dann der Faschingsbrauch, dass die Hexen mit Peitschen den Winter aus dem Land jagen - sie versuchen, den Winter zu schlagen, damit er davonläuft und dem Frühling Platz machen möge.
Ok, hier wissen wir ja noch alle recht klar, dass es lediglich ein Brauch ist, ein Usus, ein Gleichnis, nur irgendein närrischer Firlefanz ... helau!
| Ebenso ist es Unsinn, sich den Geist als ein Ding vorzustellen, das aus dem Körper hinaustritt, oder -schlüpft, was auch immer. Der Geist befindet sich ja in einer völlig anderen Dimension* als der Körper und hält ja lediglich eine Verbindung aufrecht. |
* Dimension = Bewegungsbereich
Diese Verbindung Geist-Körper ist allerdings eine rein metaphysische Kraft, vergleichbar z.B. mit der Kraft, die den Mond in seiner Bahn um die Erde hält - auch hier wird sich niemand ein Band zwischen Erde und Mond denken oder sonst ein körperlich-bildliches Bindeglied.
So manche Dinge behauptet man von dieser "Astralschnur": Wenn sie reißt oder getrennt wird, schwebt der Geist weiter und findet nicht mehr in den Körper zurück.
Nun sicherlich: Wenn der Geist durch irgendein Mittel, meinetwegen eine Überdosis an bewusstseinsverändernden Drogen (oder sonst etwas, z.B. tiefe Bewusstlosigkeit, Koma), den Bezug zu seinem Körper verliert, so wird er sich den körperunbezogenen Bereichen übergeben (die damit ja der Rest seiner Welt sind) und nicht wieder in die körperliche Realität zurückdenken. In der materiellen Welt bleibt ein geistesgestörter Körper zurück, dessen Gedanken keinen optimalen Bezug zu körperlichen Vorgängen mehr finden, so dass sich der Körper in seiner körperlichen Dimension (=irdische Welt) mehr oder minder irrational verhält.
Durch ausgiebige Wanderungen in geistigen Dimensionen, also durch übermäßige Konzentration auf unkörperliche Bereiche (sprich: Weltfremdheit) insbesondere durch ganz gezielte Steuerung der Gedanken hierauf z.B. im Rahmen von Meditation kann es durchaus vorkommen, dass ein Geist eines Tages nicht wieder in die körperliche Denkdimension zurückkommt und irgendwo in gedanklichen Gegenden der unweltlichen Sorte hängenbleibt. Da die mehr oder minder vom Geiste verlassenen Körper recht lebensuntauglich sind und der Gesellschaft auf der Tasche liegen, bewertet man sie als "krank" und steckt sie in entsprechende Anstalten, wo sich Ärzte und Fachleute bemühen, den zum jeweiligen Körper gehörenden Geist wieder einzufangen, damit dieser wieder die Steuerung seines Körpers übernehmen möge.
Sie löten also die gerissene Silberschnur und sind damit des Glückes Schmiede *g*.
In meinem Geiste projiziert sich nun ein akustischer Vorgang und ich höre das empörte Widergeschrei aller Mystiker, die das hier einst noch lesen werden *g*. Huch! Auch noch ein Zeitsprung! Die Zukunft und die Gegenwart wird zu eins und ich höre bereits jetzt im Geiste, was erst in Zukunft geschrieen werden wird!
Ok ok, so weit die möglichst bodenständige und rationale Erklärung gewisser Geistvorgänge.
Nachtrag hierzu aus einer Diskussion am 29.04.2003:
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Während man bei der Gedankenreise in seine eigene Welt eintaucht, kann man mit der Reise in die äußere geistige Welt in Kontakt mit anderen Wesenheiten und Realtitätsebenen treten.
Ich mach die Unterschiede etwas anders: da ist 1 x die körperliche Dimension - also rein rational - und zum 2. die geistige Dimension. Der "lebendige Mensch" (also der "ganz normale Mensch") hat dabei irgendeine zwingende Verknüpfung zw. seinem Geist und dem Körper, den er "seinen" nennt. Die Verknüpfung wird recht dünn in Phasen des Schlafes und bricht bei "Bewusstlosigkeit" zeitweise total zusammen ("bewusstlos" ist dabei eine Bezeichnung aus der körperlichen Dimension und körperlichen Perspektive: in der solchen hat der Mensch nämlich zu der Zeit dann kein Bewusstsein. Damit ist aber nicht gesagt, dass er generell überhaupt kein Bewusstsein mehr hat! Vermutlich ist er in der geistigen Dimension bzw. aus der geistigen Perspektive im Moment der "körperperspektivischen Bewusstlosigkeit" wohl "körperlos"), endgültig reißt die Verknüpfung Geist-Körper jedoch dann beim Tod ab. ... Die geistige Dimension bietet keine "innere" oder "äußere" Welt in dem Sinn, denn das von dir genannte Innere und Äußere beziehe ich hier auf den Körper... Hierbei verlässt man seinen physischen Körper Man "verlässt" seinen physischen Körper nicht. Das ist Quatsch: Man ist nie bzw. nicht wirklich IN seinem Körper und kann deswegen auch nicht RAUS. Es sind 2 verschiedene Welten (geistige und körperliche bzw. materielle), die im Gehirn irgendwo ihre Schnittstellen finden. Aber der Geist ist genausowenig "aus" den Körper zu kriegen wie "nachts ist es kälter als draußen". Das gehört nämlich einfach nicht zusammen, das hat nur eine Schnittstelle, die man vielleicht auf und zu machen kann, damit eine Verbindung zweier Welten möglich ist oder nicht.
Man ist sich bewusst, dass man seinen Körper verlassen hat und kann ihn auch sehen. Die Fortbewegung findet mittels Willenskraft und Konzentration statt, wobei man fliegen, gehen oder schweben kann. Körperlicher Quatsch! Falsche Begrifflichkeit! Völlig falscher Ansatzpunkt! Mein Geist fliegt oder geht oder schwebt doch nicht, "fliegen, gehen, schweben" sind doch rein körperliche Angelegenheiten.
Der Mensch macht sich die Vorgänge begreiflich durch Dinge, die er bereits begreift und da diese körperlicher Natur sind, steckt er auch die geistigen Dinge in körperliche Begrifflichkeiten - das ist alles, woher das Schweben und Schwimmen des Geistes oder Astralschnur und Fliegen und *blah* herkommt! Es ist möglich, durch Türen und Wände zu gehen Völliger Quatsch! Im Geistigen gibt es keine "Türen und Wände" - ich meine, diese gibt es schon, aber eine "geistige Wand" ist z.B. ein Komplex, also eine geistige Denkbarriere, über die man nicht hinwegdenken kann, die einen sperrt und die man sich nicht denken traut oder dass einem etwas Bestimmtes einfach nicht einfällt, dann ist davor eine "geistige Wand". Diese Tür hier *gegen meine Wohnzimmertür klopf, aua, Finger weh tu* hat N-U-L-L mit irgendeinem Geist zu tun!
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